Constantin Braun feierte sein Saisondebüt im Trikot der Eisbären. Foto: imago/Nordphoto
p

3:1 in Iserlohn Eisbären Berlin verteidigen Platz eins

0 Kommentare

Die Eisbären taten sich schwer gegen Iserlohn. Am Ende traf dann auch Constantin Braun, der am Freitag sein Saisondebüt feierte.

Manche Geschichten, die sich im Sport ereignen, klingen fast zu schön, um wahr zu sein. Eine davon ereignete sich am Freitagabend. Nach seiner monatelangen Pause wegen einer Depressionserkrankung kam Constantin Braun zu seinem Saisondebüt bei den Eisbären Berlin - und dann erzielte er gleich das letztlich entscheidende Tor zum 3:1 (0:1, 0:0, 3:0)-Sieg gegen die Iserlohn Roosters. Damit hatte er großen Anteil daran, dass die Berliner die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) verteidigten.

Die 4753 Zuschauer in der Eissporthalle am Seilersee bekamen schon in den Anfangssekunden beste Unterhaltung geboten: Erst scheiterte Christopher Fischer am Berliner Keeper Marvin Cüpper, dann vergab Daniel Fischbuch aus kurzer Distanz eine Riesenchance für die Eisbären. Besser machte es der Iserlohner Blaine Down nach vier Minuten: Nach einem Sololauf schob er Cüpper den Puck durch die Schoner.

Innerhalb von drei Minuten drehten die Eisbären das Spiel

Die Eisbären taten sich schwer, auf den Rückstand zu antworten: Gegen die aufmerksame Abwehr der Hausherren fanden sie nur selten Wege, um wirklich gefährlich aufs Tor zu schießen. Selbst als sich die Iserlohner im zweiten Drittel einige Strafen leisteten und die Berliner zwischenzeitlich fast vier Minuten am Stück in Überzahl spielen konnten, blieben klare Ausgleichschancen aus. Weil die Hausherren bei ihren vereinzelten Kontern deutlich gefährlicher waren, konnten sich die Eisbären sogar bei Cüpper bedanken nur mit einem knappen Rückstand in den Schlussabschnitt gingen. Mit einigen starken Reaktionen machte er seinen Lapsus beim 0:1 mehr als wett.

In der Schlussphase schafften es die Berliner endlich, den nötigen Druck aufzubauen. Das zahlte sich aus. Innerhalb von drei Minuten drehten sie das Spiel: Erst traf Nick Petersen zum Ausgleich, dann hatte Braun seinen großen Auftritt, als er den Puck aus kurzer Distanz zur Führung über die Linie stocherte. James Sheppard sorgte kurz darauf für den Endstand, weil die Gastgeber sich von drei Berliner Toren nicht mehr erholten.

Zur Startseite