Junge Journalistinnen, die am Stipendienprogramm „Medienvielfalt, anders“ der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Tagesspiegel teilnehmen. Foto: Mike Wolff
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Mit Migrationshintergrund Heinrich-Böll-Stiftung sucht Journalismus-Stipendiaten

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Die Heinrich-Böll-Stiftung sucht wieder Abiturienten und Studierende mit Migrationshintergrund. Die Bewerber sollen das Berufsziel Journalismus haben.

Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt mit ihrem Stipendienprogramm „Medienvielfalt, anders“ junge Studierende mit einer Migrationsgeschichte oder aus einem bi-nationalen oder bi-kulturellen Elternhaus auf ihrem Weg in den Journalismus - und der Tagesspiegel hilft ihr dabei. Nun gilt es wieder, für die nächste Bewerbungsrunde die besten jungen Medienmacher und -Macherinnen mit Migrationsgeschichte anzusprechen und sie auf das Programm aufmerksam zu machen: Der nächste Bewerbungstermin ist der 1. März 2017.

Die Vielfalt unserer Einwanderungsgesellschaft ist und bleibt ein Thema, sowohl mit Blick auf die aktuelle Berichterstattung wie auch bei der Repräsentanz von Migrantinnen und Migranten in Redaktionen. Das Stipendienprogramm will deshalb Studentinnen und Studenten bei ihrem journalistischen Berufseinstieg unterstützen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten profitieren vom Netzwerk der Stiftung. Gemeinsam mit den beteiligten Medienpartnern – zu denen neben dem Tagesspiegel die taz, der rbb, die Deutsche Welle, Süddeutsche.de, die Werbeagentur Zum goldenen Hirschen gehören – bietet die Stiftung Seminare zu journalistischen Themen, Studienreisen ins Ausland und Praktika. Für das Veranstaltungsprogramm arbeitet die Heinrich-Böll-Stiftung mit den Neuen deutschen Medienmachern und dem netzwerk recherche e.V. zusammen. Durch intensiven Austausch mit der Praxis und das Begleitprogramm will die Stiftung Stipendiatinnen und Stipendiaten dabei helfen, zur Vielfalt in den Medien und einer lebendigen Demokratie beizutragen: „2 Prozent: Für mehr Murats in den Medien“ – diese Parole haben sich Stipendiatinnen und Stipendiaten von „Medienvielfalt, anders“ auf die Fahnen geschrieben. Sie selbst gehören zu diesen zwei Prozent und nutzen den Blog http://medienvielfalt.boellblog.org/, um ihre journalistischen Arbeiten im Rahmen der Förderung durch die Heinrich-Böll-Stiftung zu veröffentlichen.

Kurzum: Die Heinrich-Böll-Stiftung sucht jetzt wieder talentierte Abiturientinnen und Abiturienten sowie Studierende mit einer Migrationsgeschichte/ einem Migrationshintergrund. Die Bewerberinnen und Bewerber sollen das Berufsziel Journalismus haben.


Gewünscht werden: 

  • Migrationsgeschichte/Migrationshintergrund, bi-nationaler oder bi-kultureller Hintergrund
  • Unterstützung der Ziele der Heinrich-Böll-Stiftung
  • Erste journalistische Erfahrungen, z.B. in einer Schülerzeitung, im Bürgerradio, in einer Agentur oder ähnliches (belegt durch Arbeitsproben)
  • Hervorragende Schul- beziehungsweise Studienleistungen
  • Gesellschaftliches Engagement (z.B. Verein, Schülermitverwaltung, Fachschaftsrat, Ehrenamt etc.) und politisches Interesse
  • Kreativität, interkulturelle Kompetenz, kritisches Denken

Geboten werden:

  • Journalistische Fertigkeiten, z. B. journalistisches Schreiben, Interviewtrainings, Hörfunk- und Videoproduktionen, crossmediale Workshops
  • Themenworkshops zu Menschenrechten, Demokratie, Ökologie, Gender, Diversity, Internationaler Politik, Globalisierung, etc.
  • Seminare und Workshops zu medienpolitischen und presseethischen Themen
  • Vermittlung von Praktika und Volontariaten bei unseren Medienpartnern und der Heinrich-Böll-Stiftung
  • Ein monatliches Stipendium (analog zu BAföG, abhängig vom Einkommen der Eltern)
  • Beratung und Vernetzung 
  • Kontakte mit Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Ehemaligen der Heinrich-Böll-Stiftung aus dem In- und Ausland

Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Zugang zum Online-Bewerbungsportal finden Sie hier in einem pdf-Dokument zum Download.

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