Wie groß wird sie noch? Das fragt sich die Sängerin Dillon auf ihrem dritten Album. Foto: Joseph Kadow
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Dillon, Björk, Xavier Naidoo, Noel Gallagher Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

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Jeden Freitag ab 21 Uhr stellen vier Popkritiker/-innen auf Radio Eins die Alben der Woche vor. Diesmal mit Dillon, Björk, Xavier Naidoo und Noel Gallagher.

Dillon: Kind (PIAS)

Dominique Dillon de Byington hat eine Schreibblockade überwunden und lässt auf ihrem dritten Album die Dinge laufen. Im Titelstück fragt sie Dirk von Lowtzow: „How tall will I grow?“ Seine Antwort: „Only time will show.“ Der Schönheit dieses Anfangs können die restlichen Stücke nicht ganz entsprechen. Andreas Müller, Moderator

Björk: Utopia (Warner)

Die Welt ist aus den Fugen, aber Björk Guðmundsdóttir entzündet uns ein Lichtlein der Utopie: Ihr zehntes Studioalbum ist nicht nur ihr hoffnungsvollstes, sondern auch ihr bestes seit Langem – dank des genialen venezolanischen Produzenten Arca, mit dem es in geradezu geschwisterlicher Zwiesprache entstand. Jens Balzer, „Die Zeit“

Xavier Naidoo: Für dich (Naidoo Records/Tonpool)

Nach problematischen Äußerungen in Wort und Ton zwischen „dämlich“ und „eklig“ zieht sich der Mannheimer Sänger auf seinem neuen Album ganz ins Private zurück und besingt Vater- und Ehefreuden. Kein Ärgernis, kein Reichsbürgersound, aber auch nicht die großartige deutsche Soul-Platte, die in ihm steckt. Fabian Wolff, Musikkritiker

Noel Gallaghers High Flying Birds: Who Built the Moon? (Caroline)

Was soll der Mann, der die größten Songs der 90er zusammengeklaut hat, bloß jetzt noch machen? Sich für sein drittes Post-Oasis-Album verbünden mit Paul Weller und Johnny Marr, Gitarren flirren lassen und Beats kreiseln. Bloß nicht wieder den alten Scheiß aufrühren. Keine schlechte Idee. Fast ein Triumph. Kai Müller, Tagesspiegel

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