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Fakten Frau und Mann in Zahlen

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Sie wissen nicht, worüber Sie auf dem nächsten Mädelsabend oder in der gepflegten Männerrunde sprechen sollen? Glänzen Sie mit Faktenwissen.

Wie weiblich und männlich ist ...
... die Erde? Auf der Erde leben 6.974.036.375 Milliarden Menschen. Davon sind 3.517.255.725 Milliarden männlich und nur 3.456.780.650 weiblichen Geschlechts.

... Deutschland? In Deutschland leben rund 80,2 Millionen Menschen. Rund 41 Millionen weiblichen Einwohnern stehen etwas mehr als 39 Millionen Männer gegenüber.

... Berlin? Auch in Berlin sind die Frauen vorne. Insgesamt 3.517.424 Menschen leben in Berlin. Davon sind 1.784.227 weiblich und 1.717.645 männlich.

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Der Höhepunkt
Im Schnitt braucht der Mann vier Minuten bis zum Höhepunkt, die Frau dagegen elf. Der Orgasmus eines Mannes dauert im Durchschnitt sieben Sekunden. Frauen dagegen können ihren Orgasmus über einen Zeitraum von 20 bis 60 Sekunden aufrechterhalten.

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Warum Männer Brustwarzen haben
Brustwarzen haben für die Frau eine relevante Bedeutung nicht zuletzt, weil Neugeborene darüber die Muttermilch aufnehmen. Die Brustwarzen entwickeln sich früh, schon bevor der Embryo äußerlich männlich oder weiblich ist, also bevor sich die Geschlechtsorgane jeweils herausbilden. In den ersten acht bis zehn Wochen der Schwangerschaft sehen männliche und weibliche Embryos deshalb gleich aus. Auch wenn durch das Y-Chromosom genetisch schon bestimmt ist, dass der Embryo männlich ist, bekommt er Brustwarzen. Erst später bilden sich unter Testosteron die männlichen Geschlechtsorgane aus.

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5 Jahre länger ist die Lebenserwartung für Frauen als die für Männer. Frauen leben also länger - woran liegt das? Sie suchen viel häufiger einen Arzt auf und können somit ernsthafte Erkrankungen schon früh behandeln lassen. Nach Expertenmeinungen liegt der Grund, warum Männer Ärzte meiden, im gesellschaftlichen Bild des Mannes. Der Mann ist das »starke Geschlecht« und darf keine körperlichen und seelischen Schwächen zeigen oder sich von schmerzhaften Erkrankungen beeinflussen lassen. Kleinere Erkrankungen werden oft nicht ausreichend auskuriert, der Körper wird mit der Zeit schwächer und die Lebenserwartung sinkt. Auch der Lebensstil wirkt sich auf die Lebensdauer aus. Männliche Verhaltensweisen sind häufig riskanter und gesundheitsschädigender: So machen Männer den größeren Teil der Verkehrstoten aus, achten weniger auf gesunde Ernährung und neigen zu starkem Alkohol- und Nikotinkonsum. Bei einer Erhebung des Robert-Koch-Instituts 2010 zeigte sich, dass fast doppelt so viel Frauen wie Männer nie Alkohol trinken und dass es 10 Prozent weniger Frauen sind, die zu Risikokonsum neigen.

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1,1 kg Fleisch essen Männer pro Woche - und damit doppelt so viel wie Frauen. Dabei liegen Empfehlungswerte bei 300 bis 600 Gramm in 7 Tagen.

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Anisomastie ist die Asymmetrie der weiblichen Brüste. Ungleiche Brüste sind jedoch eher die Regel als die Ausnahme. Bei 65 Prozent aller Frauen ist die linke Brust größer als die rechte. In den meisten Fällen ist der Größenunterschied aber so gering, dass er nicht sichtbar ist. Auch medizinisch ist er meist unproblematisch.

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Was haben der Haifisch und die weibliche Vagina gemeinsam?
»Squalen«! Das ist ein Lipid, welches sich im Öl der Haifischleber und im Vaginalsekret der Frau befindet. Squalen befeuchtet die Vagina bei sexueller Erregung.

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9 Monate dauert eine durchschnittliche Schwangerschaft, das ist nichts Neues. Was allerdings die Wenigsten wussten: Der Mann verbringt - über sein gesamtes Leben verteilt - eine vergleichbar lange Zeitspanne auf dem Klo. Befragungen haben außerdem ergeben, dass jeder dritte Herr den Toilettengang auf rund zehn Minuten ausdehnt - um dort den Sportteil der Zeitung oder eine Gebrauchsanweisung zu lesen. Außerdem bewahrt einer von 200 Männern einen Lockenstab im Badezimmer auf.

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Das Klischee von weiblichen Quasselstrippen und wortkargen Männern
Reden Frauen mehr als Männer? Nein, beide Geschlechter sprechen ungefähr gleich viel, im Durchschnitt geben sie rund 16.000 Wörter pro Tag von sich. Bisher war davon die Rede, dass Frauen rund 7000 Wörter pro Tag von sich geben, Männer dagegen nur 2000. Das Forscherteam um Matthias Mehl von der University of Arizona hat nun erstmalig sechs Jahre lang die Gespräche von fast 400 Studenten aus den USA und Mexiko mit einem selbst entwickelten Spezialrekorder aufgenommen. Dabei kamen Frauen im Schnitt auf 16.215 Wörter am Tag, Männer auf 15.669. Die Damen sprechen also jeden Tag ein paar Worte mehr, das sei aber kein signifikanter Unterschied, so die Forscher.

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Weitere Themen der Ausgabe: Was tun bei Haarausfall? Von Tablette bis Transplantation. Wahrheit und Mythos. Geschlechterklischees unter der Lupe. Pornokonsum. Sind Sexfilme eine Gefahr für die Jugendgesundheit? Vorsorgen. Gesundheits-Check-Ups auf Kassenkosten. Die Anatomie der Frau. Gendermedizin. Wenn der kleine Unterschied lebenswichtig wird. Brustkrebs. Vom Leben mit einem Feind im eigenen Körper. Mammographie. Was für das Screening spricht - und was dagegen. Arztbriefe. Gebärmutterhalskrebs. Endometriose. Zysten. Myome. Hodenkrebs. Hodenschmerzen. Leben nach dem Krebs. Warum die Psyche leidet. Regelschmerzen. Was bei Menstruationsbeschwerden Linderung verschafft. Libidoverlust und andere Störungen im Sexleben der Frau. Wechseljahre. Was hilft durch die Zeit der Umstellung? Naturmedizin. Kräuterkunde für Frau und Mann. Die Anatomie des Mannes. Sexualtherapie. Wie Gespräche die Intimität von Paaren stärken. Erektionsstörung. Der Arzt hilft der Potenz auf die Sprünge. Vorzeitiger Erguss. Gelegentlich zu früh zu kommen ist normal - auf Dauer aber ein Problem. Prostatakrebs. Der Navigator weist den Weg durch die verschiedenen Therapieoptionen. Interview. Die Zwillinge Michael & Uli Roth hatten Prostatakrebs - jetzt werben sie für die Vorsorge. Die Prostata drückt im Alter manchmal auf die Harnwege. Testosteron. Alles über den Stoff, aus dem die Männer sind. Außerdem: Urologische und gynäkologische Kliniken und Ärzte - übersichtlich in Tabellen. "Tagesspiegel Gesund" - Jetzt bei uns im Shop

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