Ein Segelboot auf dem Wannsee (Symbolbild). Foto: Thilo Rückeisp

Auf der Havel in Berlin-Spandau Vermisste Seglerin tot gefunden

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Die seit dem 14. September vermisste Seglerin wurde tot gefunden. Die 33-Jährige war mit ihrem Boot gekentert und ertrunken.

Ein Wassersportler hatte am 21. September gegen 12.40 Uhr eine Person leblos treibend im Wasser in der Unteren Havel-Wasserstraße entdeckt. Der Leichnam der 33-Jährigen wurde geborgen und zur Rechtsmedizin gebracht. Es wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Das Segelboot der Frau war am Donnerstag vergangener Woche auf der Havel in Höhe Gatow, vermutlich durch eine Windböe gekentert. Anschließend sank das Boot. An Bord befand sich ein Ehepaar im Alter von 32 und 33 Jahren. Nach Aussagen des Mannes soll das Boot aufgrund der schlechten Wetterlage beim Reffen gekentert sein. In der Folge gingen beide ins Wasser und sollen versucht haben, an Land zu schwimmen. Dabei ging die Frau unter. Der 32-Jährige wurde von Mitgliedern eines nahe gelegenen Sport- und Angelvereins gerettet und an Land gebracht. Eine Suche durch Boote, Taucher und einen Hubschrauber war in der Nacht ergebnislos abgebrochen worden. Am Tag nach dem Unfall suchte die Wasserschutzpolizei erneut das Gebiet in Höhe Breitehornweg ab, auch diese wurde am späten Mittag beendet. "Es gibt nur noch wenig Hoffnung", begründete eine Polizeisprecherin. Das gesunkene Boot war am Abend von der Feuerwehr aus der Fahrrinne heraus in flacheres Wasser geschleppt worden. Die Feuerwehr war mit dem Spandauer Löschboot und einem kleineren Boot aus Tegelort im Einsatz.

Der Segelwetterbericht hatte am Donnerstagabend vor Windböen mit Stärke 7 an der Havel gewarnt.

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