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Kriminalität Drogenfund in Schöneberger Bordell

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Bei einer Angestellten und auch bei einem mutmaßlichen Händler konnte Kokain sichergestellt werden. Das Bezirksamt hat den Betrieb geschlossen.

Intensive Ermittlungen des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Berlin wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln führten in der vergangenen Nacht bis in die frühen Morgenstunden zu einer Durchsuchung eines Bordells in Schöneberg. Die Ermittlungen richten sich gegen den 43-jährigen Betreiber des Etablissements im Werdauer Weg, der jedoch nicht angetroffen wurde.

Einer 37-jährigen Angestellten, der der Erwerb von Kokain in nicht geringer Menge zur Last gelegt wird, wurde festgenommen. Die sich anschließende Durchsuchung ihrer Privatwohnung führte zum Auffinden weiterer Beweismittel.

30 Gramm Koks

Im Zuge der Ermittlungen wurde ein 27-jähriger mutmaßlicher Rauschgiftlieferant, der mit einem Mercedes unterwegs war, auf der Autobahnabfahrt Britzer Damm gestoppt. Bei der Inaugenscheinnahme des Wagens fanden die Beamten u. a. 43 sogenannte Eppendorfgefäße mit Kokain sowie Bargeld. Der Mercedes wurde beschlagnahmt und der 27-Jährige festgenommen.

Insgesamt sind rund 30 Gramm Kokain beschlagnahmt worden. Die 37-Jährige zeigte sich geständig und wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft entlassen, der 27-Jährige soll einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Das zuständige Bezirksamt verfügte eine Betriebsschließung des Gewerbebetriebes. (Tsp)

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