Mein Ehrenamt: Yannik Herm. Foto: privat
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Jugendtrainer aus Berlin-Spandau "Meine Regeln: Keine Gewalt, keine Beleidigung"

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Yannik Herm ist Jugendtrainer bei den Spandauer Kickers. Hier erzählt er, was ihn antreibt, was er sich wünscht.

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Yannik Herm, 20, ehrenamtlicher Jugendtrainer bei den Spandauer Kickers, kurz: SpaKi. Der Klub spielt in Staaken, hinter dem verwaisten Krankenhaus. (Ihren Lieblingsverein in Spandau können Sie etwas weiter unten wählen, natürlich auch die Spandauer Kickers).

Was treibt Sie an? „Manchmal ist es anstrengend: Frühes Aufstehen am Wochenende, Fahrten quer durch die Stadt – aber dann stehst du da, trainierst, siehst lachende Jungs. Was würden sie wohl machen ohne diese Beschäftigung? Der Altersunterschied – die Jungs sind 13, 14 – ist nicht groß, wir können privat reden, aber es gibt klare Regeln: keine Beleidigungen, keine Gewalt.“

Hört die Mannschaft auf Sie? „Wir haben 26 Spiele am Stück gewonnen und sind die erfolgreichste Amateurmannschaft Berlins – spricht fürs Team.“

Ihr Spandau-Tipp? „Das Freibad Staaken neben dem Fußballplatz ist cool …“

Aber … „… es öffnet erst in den Sommerferien. Ein Witz. Sollen die Kinder aus Staaken echt eine halbe Stunde mit dem Rad zum Schwimmbad an der Gatower Straße fahren? Übrigens wäre es schön, wenn ein BVG-Bus nach 19 Uhr am Sportplatz halten würde. Es ist für Kinder nicht zumutbar, dass sie nach dem Training kilometerweit zur nächsten Haltestelle laufen müssen.“

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Und was treibt Sie an in Spandau? Mail mit Foto bitte an spandau@tagesspiegel.de

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