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Unter 18 auf einen Sonderplatz hoffen

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An vielen Hochschulen können Bewerber über den Abischnitt hinaus Pluspunkte sammeln, etwa mit bestimmten Leistungskursen oder einer Berufsausbildung. In Berlin gilt das zum Beispiel an der Freien Universität (FU) und an der HU. Zu große Hoffnung sollten Bewerber aber nicht darauf setzen, sagt Jochen Ley: „Das bringt nicht mehr so viel.“ Verbesserungen liegen eher im Zehntelbereich – was allerdings manchmal entscheidend sein kann.

Unter 18 auf einen Sonderplatz hoffen

Für alle Berliner und Brandenburger, die zum Ende der Bewerbungsfrist noch nicht 18 Jahre alt sind, müssen die Berliner Hochschulen fünf Prozent ihrer Studienplätze reservieren. So lange es weniger Bewerber als Plätze gibt, kommen Minderjährige unabhängig von ihrer Note zu einem Studienplatz. Je nach Fach und Hochschule sind die Chancen unterschiedlich. Aus den beiden größten Fachhochschulen der Stadt, der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und der Beuth-Hochschule, heißt es, die U-18-Quote würde kaum ausgeschöpft – beste Aussichten für Minderjährige also.

Nicht ganz so erfolgversprechend ist die Lage an den Unis. An der TU etwa gibt es für beliebte Fächer wie Architektur und Biotechnologie mehr minderjährige Bewerber als reservierte Plätze. An der FU gilt das ebenfalls für stark nachgefragte Fächer wie Psychologie, BWL oder Publizistik. An der HU kamen im vergangenen Jahr auf rund 250 Plätze für Minderjährige 960 Bewerbungen. Sobald die Zahl der Bewerbungen die der Plätze übersteigt, erhalten auch in dieser Quote die Bewerber mit dem besten Notenschnitt den Zuschlag. Für andere Sonder- und Härtefälle halten die Hochschulen ebenso eine bestimmte Zahl an Studienplätzen vor. Informationen dazu geben die Studienberatungen.

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