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Außerhalb Berlins sind die Chancen besser

Tipps für Studienbewerber So überwindet man den Numerus Clausus

Außerhalb Berlins kommen Bewerber oft leichter an einen Studienplatz. Zwar haben auch Unis wie Potsdam, Greifswald oder Rostock Zulassungsbeschränkungen für viele Fächer. Doch meistens liegt der erforderliche Notenschnitt niedriger als in Berlin. „Für das Wunschfach lohnt es sich, woanders hinzugehen“, sagt daher Claudia Cifire von der TU – selbst wenn sie es nachvollziehen könne, „dass es Berlinern schwerfällt, in eine kleinere Stadt zu ziehen“. Erschwert wird die Suche dadurch, dass das bundesweite Internetportal „Hochschulstart.de“, das die Bewerbungen erleichtern sollte, immer noch nicht so recht in die Gänge kommt. Derzeit finden sich dort nur knapp 300 Studiengänge von bundesweit rund 5000 grundständigen NC-Fächern.

Insgesamt punkteten gerade ostdeutsche Unis mit guter Ausstattung und guten Betreuungsrelationen, sagt Cifire. Ohnehin ist die Quote der NC-freien Bachelor-Studiengänge in vielen anderen Ländern entscheidend höher als in Berlin. So ist Bayern abseits von München nachgerade ein Paradies für Studienbewerber. An Unis wie Würzburg, Bayreuth, Bamberg oder Erlangen sind selbst Jura oder große Lehramtsfächer zulassungsfrei.

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