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Ein querformatiges Porträtbild von Stephan Völker, mit gekreuzten Armen. Foto: Felix Noak/TU Berlin
© Felix Noak/TU Berlin

Update Präsidiumswahlen an der TU Berlin Stephan Völker wird Erster Vizepräsident

Im zweiten Anlauf: Der Lichttechniker Stephan Völker, Kandidat der künftigen TU-Präsidentin Geraldine Rauch, wurde zum Ersten Vizepräsidenten gewählt.

Nach der Wahl der Charité-Prodekanin Geraldine Rauch zur künftigen Präsidentin der Technischen Universität Berlin wurde jetzt auch ihr Vizepräsidenten-Kandidat gewählt. Stephan Völker erhielt im Erweiterten Akademischen Senat der TU am Mittwoch 42 von 59 Stimmen.

Völker ist Professor für Lichttechnik und leitet seit 2008 dieses Fachgebiet an der TU-Fakultät für Elektrotechnik und Informatik. 2013 bis 2015 war er Dekan seiner Fakultät. Er bedankte sich unmittelbar nach seiner Wahl zum Ersten Vizepräsidenten "für das überwältigende Ergebnis" und lud alle - unabhängig davon ob sie Rauch und ihn gewählt hätten oder nicht - "dazu ein, mit uns gemeinsam die kommenden Jahre zu gestalten - für unsere Technische Universität".

Im ersten Wahlgang am vergangenen Mittwoch war Völker noch knapp gescheitert, er erhielt nur 28 Stimmen statt der für die absolute Mehrheit notwendigen 31 Stimmen. Genau diesen Stimmanteil konnte die damit neu gewählte TU-Präsidentin Geraldine Rauch auf sich vereinigen. Ihr Gegenkandidat, der amtierende Präsident Christian Thomsen, erhielt lediglich 21 Stimmen, die dritte Kandidatin Ulrike Woggon sieben Stimmen.

Außenansicht des TU-Hauptgebäudes mit Schneehauben auf dem Schriftzug mit dem Namen der Universität. Foto: imago images/Rolf Kremming Vergrößern
Die Präsidiumswahlen an der Technischen Universität Berlin laufen noch bis in den Februar 2022. © imago images/Rolf Kremming

Der Erweiterte Akademische Senat ist das Wahlgremium der TU und setzt sich aus 31 Professorinnen oder Professoren, zehn akademischen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern, zehn Studierenden und zehn sonstigen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern zusammen, darunter alle Mitglieder des Akademischen Senats. Anwesend waren an diesem Mittwoch 59 Stimmberechtigte. Dem Wahlgang, der in Präsenz erfolgte, konnten Gäste per Videokonferenz live verfolgen.

[Lesen Sie auch unser Interview mit der gewählten Präsidentin Geraldine Rauch: "Viele Runden für einen offenen Dialog"]

Thomsens und Woggons Vize-Kandidat:innen hatten nach dem ersten Wahlgang erklärt, im Fall ihrer Wahl im zweiten Wahlgang nicht zur Verfügung zu stehen; antreten mussten sie am Mittwoch aber der Form halber dennoch - und erhielten insgesamt zehn Stimmen. Sieben der abgegebenen Stimmen waren ungültig.

Eine Vize-Kandidatur ist noch offen

Die Wahl der weiteren Vizepräsidenten soll am 9. Februar erfolgen. Für das Team Rauch bewirbt sich dann Christian Schröder um das Amt des Vizepräsidenten für Lehre, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Schröder ist wissenschaftlicher Mitarbeiter, Koordinator im Studiengang „Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft“, Leiter des Orientierungs-Studiengangs „MINTgrün“ sowie Mitglied in der Kommission Lehre und Studium der TU.

Einen Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten für Lehrkräftebildung und wissenschaftlichen Nachwuchs hat Rauch bislang noch nicht nominiert. Der amtierende "VP3" Ulf Schrader habe am Mittwoch seine Kandidatur offiziell zurückgezogen, ist aus der TU zu hören.

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