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Der Moderna-Impfstoff schützt beim Booster auch gut gegen die Omikron-Variante Foto: REUTERS/Mike Segar
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Neue Daten von US-Virologe Fauci Booster mit Moderna erhöht Anzahl der Antikörper deutlich

Der bekannte amerikanische Virologe Anthony Fauci hält einen angepassten Impfstoff derzeit nicht für nötig. Neue Daten zu Moderna sind vielversprechend.

Trotz der neuen Coronavirus-Variante Omikron sei die Entwicklung eines angepassten Impfstoffes vorerst nicht nötig, sagt US-Virologe Anthony Fauci, wie die Financial Times berichtet. Am Mittwoch veröffentlichte Fauci, der auch US-Präsident Joe Biden berät, neue Daten zu Auffrischimpfungen mit dem Impfstoff von Moderna.

Diese zeigen, dass die dritte Impfung ausreichend Antikörper produziere, um das Virus zu neutralisieren. Demnach seien Antikörper im Labor um das Zwanzigfache nach der Booster-Impfung gestiegen.

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Auch Daten zu dem Impfstoff von Biontech/Pfizer haben bereits ähnliche Ergebnisse gezeigt und lassen davon ausgehen, dass eine Booster-Impfung auch gegen die stark mutierte Variante wirkt.

Mehrere Impfstoffhersteller, darunter Biontech, Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson, arbeiten an Studien um herauszufinden, ob eine neue Impfung gegen Omikron nötig ist und entwickeln diese bereits.

Fauci forderte am Mittwoch die Menschen im Land erneut auf, sich impfen zu lassen. „Unsere Auffrischungsimpfungen funktionieren schließlich auch gegen Omikron“, sagte er.

Zum jetzigen Zeitpunkt bestehe keine Notwendigkeit für eine variantenspezifische Auffrischung. Bislang haben in den USA 61 Prozent der Bevölkerung zwei Impfdosen erhalten. Rund 27 Prozent von ihnen haben eine Auffrischungsimpfung bekommen. (Tsp mit dpa)

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