Mythos: "Immer mehr Menschen erkranken an Krebs"

Gesundheitsmythen Auch Haie bekommen Krebs


„IMMER MEHR MENSCHEN ERKRANKEN AN KREBS“

Die Zahl der Fälle wächst tatsächlich. In der Bundesrepublik erkranken jedes Jahr knapp eine halbe Millionen Menschen an dem Leiden. Doch die Zunahme hat vor allem damit zu tun, dass die Deutschen immer älter werden – das Alter ist der wichtigste Risikofaktor für Krebs. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei Frauen bei 68 und bei Männern bei 69 Jahren. Zugespitzt gesagt: Die Menschen werden so alt, dass sie ihren Krebs noch erleben. Mehr Krebsleiden sind also durchaus zu erwarten und nicht das Zeichen eines zivilisatorischen Niedergangs. Schon im alten Ägypten registrierten die Ärzte Tumoren. Der Name „Krebs“ leitet sich von der Beobachtung griechischer Ärzte ab, das Ausläufer von Geschwülsten unter der Haut den Beinen von Krebsen ähneln können.

Die Heilungschancen haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Vor 1980 starben nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg mehr als zwei Drittel der Patienten an ihrem Krebsleiden. Heute ist eine dauerhafte Heilung in mehr als der Hälfte der Fälle möglich.

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