Die Anbieter im Überblick

Im Internet einkaufen ist bequem. Nur welche Bezahlart soll man wählen? Foto: picture alliance / dpa
Onlineshopping Worauf man beim Zahlen im Netz achten sollte

PAYPAL

Paypal kommt aus den USA – entsprechend werden auch die Kundendaten auf Rechnern in den USA gespeichert. Wer den Dienst nutzen will, muss sich dafür registrieren und seine Konto- oder Kreditkartendaten hinterlegen. Abgerechnet wird übers Paypal-Konto, es werden also keine Kontodaten an den Shopbetreiber weitergegeben.

Nutzer: 18,9 Millionen

Onlineshops: mehr als 50 000

Gebühren: keine

Käuferschutz: Ja

PAYDIREKT

Die deutschen Banken und Sparkassen haben Paydirekt 2014 gegründet. Anders als bei Paypal muss man bei

Paydirekt keine Bankdaten hinterlegen. Stattdessen schaltet man den Dienst einfach über sein Onlinebanking frei. Weil hinter Paydirekt die Banken selbst stehen, ist beim Bezahlvorgang kein Dritter zwischengeschaltet. Die Daten liegen auf Servern in Deutschland.

Nutzer: 1,4 Millionen

Onlineshops: 1400

Gebühren: keine

Käuferschutz: Ja

Masterpass

Der Kreditkartenanbieter Mastercard hat mit Masterpass eine digitale Geldbörse entwickelt. Zahlt man damit im Onlineshop, wird das Geld von der hinterlegten Kreditkarte abgebucht. Neben Mastercard können das auch Visa oder American Express sein. Ausgelöst wird der Wahlvorgang nach Eingabe einer Tan, die man per SMS oder App erhält.

Nutzer: keine Angaben

Onlineshops: 300 000

Gebühren: je nach Mobilfunkvertrag kostet die Zusendung der Tan per SMS extra

Käuferschutz: Nein

BARZAHLEN

Wer lieber mit Scheinen und Münzen zahlen will, kann den Dienst Barzahlen nutzen. Dabei druckt man sich die Rechnung selbst aus und begleicht sie bei einem der Kooperationspartner, etwa bei Rewe, Penny oder dm. Sendet man die Ware später wieder zurück, erhält man dafür einen Auszahlschein, mit dem man sich sein Geld an der Supermarktkasse erstatten lassen kann.

Nutzer: keine Angaben

Onlineshops: 8000

Gebühren: keine

Käuferschutz: Ja

KLARNA

Klarna ist ein Dienstleister aus Schweden, der unter anderem die Anbieter Billpay und Sofortüberweisung übernommen hat. Kunden können so wählen, ob sie ihren Einkauf sofort bezahlen wollen oder später. Bei der Sofortzahlung müssen sie sich während des Zahlvorgangs in ihr Onlinebanking-Konto einloggen. Alternativ kann man per Rechnung oder ratenweise bezahlen.

Nutzer: 60 Millionen

Onlineshops: 70 000

Gebühren: keine

Käuferschutz: Ja

GIROPAY

Giropay gibt es seit über zehn Jahren. Wie Paydirekt ist es ein Gemeinschaftsunternehmen vieler Banken und Sparkassen (allerdings machen unter anderem die Deutsche Bank und Commerzbank bei Giropay nicht mit). Beim Bezahlen loggt man sich in seinem Onlinebanking ein. Der Haken: Kommt die Ware nicht an, kann man das Geld nicht zurückbuchen lassen (kein Käuferschutz).

Nutzer: 35 Millionen

Onlineshops: ca. 15 000

Gebühren: keine

Käuferschutz: Nein

AMAZON PAY

Der Onlinehändler lässt Paypal oder Paydirekt auf seiner Seite nicht zu. Stattdessen setzt das Portal darauf, dass Kunden ihre Konto- oder Kreditkartendaten hinterlegen. Wer ein AmazonKundenkonto hat, hat so automatisch auch Amazon Pay. Über den Dienst kann man nun auch bei anderen Onlineshops zahlen. Dafür muss man dort nur seine Amazon-Login-Daten eingeben.

Nutzer: 33 Millionen

Onlineshops: Tausende

Gebühren: abhängig vom Händler

Käuferschutz: Ja

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