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Die Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1 befindet sich in Lubmin, Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Stefan Sauer/dpa
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Aufgrund von Wartungsarbeiten Gaslieferung via Nord Stream 1 im Juli unterbrochen

Im kommenden Juli soll die Ostsee-Pipeline für 10 Tage stillgelegt werden. Entsprechend wird Deutschland dann weniger russisches Gas erhalten.

Wegen planungsmäßiger Wartungsarbeiten wird durch die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 1 im Juli über mehrere Tage kein russisches Gas nach Deutschland fließen. Beide Leitungen des Doppelstrangs sollen vom 11. bis 21. Juli abgeschaltet werden, heißt es auf der Internetseite des Betreibers. Entsprechende vorübergehende Stilllegungen gab es schon in den Vorjahren.

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Die 1.224 Kilometer lange und 2011 in Betrieb genommene Pipeline, die durch die Ostsee nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern führt, ist die wichtigste Verbindung für russisches Erdgas nach Deutschland. 2021 wurden Unternehmensangaben zufolge mehr als 59 Milliarden Kubikmeter vom westrussischen Wyborg aus transportiert.

Die weitgehend parallel verlaufende Pipeline Nord Stream 2 ist zwar fertig gebaut. Die Inbetriebnahme liegt allerdings in Folge des Angriffs Russlands auf die Ukraine auf Eis. Die Ukraine hat auch die Stilllegung von Nord Stream 1 oder zumindest die Drosselung entsprechender Gaslieferungen gefordert. (dpa)

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