Meghan Markle muss bei der Hochzeit mit Harry auf ihren Vater verzichten. Foto: Toby Melville/AFP
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Hochzeit mit Prinz Harry Meghan Markles Vater kommt - oder nicht

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Die Vorbereitungen für die Hochzeit des Jahres liefen wie ein Uhrwerk. Vier Tage vor der Trauung gibt es nun Verwirrung um den Brautvater.

Es soll einer der schönsten Tage im Leben sein – doch jetzt ist er für eine der meist beobachteten Frauen der Welt mit einem Schatten versehen: Meghan Markle, die am Sonnabend Prinz Harry heiratet, wird von dem von einigen Medien als „Paparazzi-Skandal“ bezeichneten Streit um gezielt gemachte Fotos ihres Vaters belastet. Thomas Markle hat zudem im Vorfeld der Trauung einen Herzinfarkt erlitten und es ist fraglich, ob er seine Tochter zum Traualtar führen kann.

Er wolle seine Tochter nicht in Verlegenheit bringen

Zunächst hieß es, der Vater der 36-jährigen Braut habe seine Teilnahme an der Hochzeit am Montag abgesagt. Er habe dies damit begründet, dass er Schmerzen habe und außerdem Meghan wegen der Fotos nicht in Verlegenheit bringen wolle. Der Kensington-Palast sprach danach von einer „schwierigen Situation“. Die Tochter zum Altar führen – dies sollte nun seine Ex-Frau Doria Ragland tun, Meghans Mutter. Die 61-jährige Yogalehrerin ist Berichten zufolge bereits in Großbritannien eingetroffen, um Mitglieder der Königsfamilie zu treffen.

Später berichtete die auf Promi-News spezialisierte Website „TMZ“, die Teilnahme des Vaters an der Hochzeit von Meghan Markle sei noch in der Schwebe. Nach einem Herzinfarkt liege Thomas Markle im Krankenhaus. Dort warte er auf eine Entscheidung seiner Ärzte, ob er trotz seines „ernsthaft geschädigten“ Herzens nach Großbritannien fliegen könne. „Ich hasse den Gedanken, einen der größten Augenblicke der Geschichte zu verpassen und meine Tochter nicht zum Altar führen zu können“, wurde der 73-Jährige von „TMZ“ zitiert.

Dem „TMZ“-Bericht zufolge hatte Thomas Markle trotz der Bitten des Kensington-Palastes um Diskretion in die Paparazzi-Fotos eingewilligt. Die Bilder zeigten den Brautvater beim Maßnehmen für einen Anzug und wie er Fotos von Meghan und Harry auf seinem Computer anschaut. Zuletzt hatten Boulevard-Magazine Auflage und Umsätze damit gemacht, Paparazzi-Bilder zu drucken, die den einfach gekleideten Markle in privater Pose zeigten, offenbar um die bürgerliche Herkunft Meghans mit den Fotos besonders zu betonen.

Das Geschäft mit Exklusivfotos läuft gut

Laut „Daily Mirror“ sollen die aktuellen Bilder des Brautvaters für 100.000 Dollar (83.000 Euro) verkauft worden sein. Das Geschäft mit Exklusivfotos ist seit Jahrzehnten lukrativ: viele Prominente verkaufen zum Beispiel erste Babybilder an Magazine.

Ein Vertrauter von Meghans Vater sagte „TMZ“, jener fühle sich im Nachhinein wie ein „totaler Idiot“, der von den Paparazzi übers Ohr gehauen worden sei. Thomas Markle selber meinte, er habe mit den Fotos sein Image verbessern wollen. Er bedaure die Entscheidung. Der 73-jährige Markle, der früher Film-Beleuchter war, lebt in Mexiko.

Meghan durchlebe einen „zutiefst persönlichen Moment in den Tagen vor ihrer Hochzeit“, so der Palast. In einer Erklärung hieß es: „Frau Markle und Prinz Harry bitten darum, dass die Öffentlichkeit für Herrn Markle Verständnis aufbringt und seine schwierige Situation respektiert". (mit AFP)

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