Rettungskräfte sind in Aliso Viejo südlich von Los Angeles nach einer Explosion in einer Klinik im Einsatz. Foto: Mindy Schauer/The Orange County Register/AP/dpa
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Detonation in Krankenhaus Mindestens ein Toter nach Explosion einer Paketbombe in US-Klinik

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In einer Klinik südlich von Los Angeles kam es zu einer heftigen Explosion. Ursache war offenbar eine Paketbombe. Bei der Detonation starb ein Mensch, mindestens drei weitere wurden verletzt.

Bei einer Explosion in einer Klinik in Kalifornien ist Medienberichten zufolge ein Mensch getötet worden. Mindestens drei weitere Menschen erlitten in dem Gebäude in Aliso Viejo südlich von Los Angeles am Dienstagnachmittag (Ortszeit) Verletzungen, wie der TV-Sender NBC4 berichtete.

Die Explosion sei mutwillig herbeigeführt worden, zitierte der Sender Ermittlerkreise. Danach soll sich der Sprengsatz in einem Paket befunden haben, das an eine bestimmte Person adressiert gewesen und in dem Gebäude abgegeben worden sei.

Eine Augenzeugin beschrieb dem TV-Sender chaotische Szenen, die sich nach der Detonation des Sprengsatzes abgespielt hatten. Sie habe blutüberströmte Frauen aus dem Gebäude rennen sehen, das Gesicht mit Asche bedeckt. Eine der Frauen habe angesengte Haare gehabt, eine andere stark verbrannte Haut, die sich am Handgelenk bereits abschälte, so die Augenzeugin. Eine der fliehenden Frauen habe gefleht: "Kümmern Sie sich um meine Mutter, kümmern Sie sich um meine Mutter."

Kinder aus einem Kindergarten werden von Rettungskräften nach einer Explosion in einer Klinik in Sicherheit gebracht. Foto: Mindy Schauer/The Orange County Register/AP/dpa
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Nach der Explosion brannte es im betroffenen Klinikgebäude, an dem zum Zeitpunkt des Vorfalls gerade gebaut wurde. Als das Feuer gelöscht war, untersuchten Bombenspezialisten und FBI-Agenten den Ort, um den Grund für die Detonation herauszufinden. Die Behörden versicherten der Öffentlichkeit, dass keine weitere Gefahr mehr bestehe.

Kinder einer auf der anderen Straßenseite liegenden Kindertagesstätte wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert. Von Rettungskräften getragen oder Hand in Hand begleitet gelangten sie zu einer Sammelstelle auf einem nahe gelegenen Parkplatz. Dort konnten sie ihre Eltern später in Empfang nehmen. (Tsp,dpa)

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