Hochspannungsmasten auf einem Feld. 
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Debatte zur Flexibilität im Strommarkt

Der Umbau der Energieversorgung im Zuge der Energiewende stellt den Strommarkt vor neue Herausforderungen. Die Integration eines wachsenden Anteils volatiler, erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung setzt mehr Flexibilität auf Seiten der Stromerzeuger und Verbraucher voraus. Welche Flexibilitätspotenziale bereits heute genutzt werden und welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen noch entwickelt werden müssen, skizzieren Vertreter aus Politik und Energiewirtschaft in der Debatte des Tagesspiegel Politikmonitorings.

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Debatte zur Flexibilität im Strommarkt Regionale Flexibilitätsmärkte: ein unverzichtbarer Baustein im künftigen Strommarktdesign

Die Energiewende findet in den Verteilungsnetzen statt. Über sie werden erneuerbare Energien zu fast 97 Prozent eingespeist, schreibt Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer (VDE). Damit deren Integration gelingt, sind sowohl technische Lösungen wie Smart-Grid-Technologien als auch die marktbasierte Nutzung regionaler Flexibilitätsoptionen erforderlich. Ein Debattenbeitrag.

Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer
Debatte zur Flexibilität im Strommarkt

Debatte zur Flexibilität im Strommarkt Flexibilität im Verteilnetz: technisch machbar und ökonomisch umsetzbar

Stromspeicher sind mit Blick auf die Netzstabilität und den Strommarkt die in ihrer Nutzung variabelste Flexibilitätsoption, schreiben Dr. Torsten Hammerschmidt und Torsten Knop (RWE Deutschland AG). Aufgrund der zusätzlich anfallenden Investitionskosten für Speicher ist es ökonomisch jedoch sinnvoller, zunächst Flexibilitätspotenziale auf der Nachfrageseite und durch die Umrüstung bestehender Anlagen zu erschließen. Ein Debattenbeitrag.

Dr. Torsten Hammerschmidt Torsten Knop
Debatte zur Flexibilität im Strommarkt

Debattenbeitrag zur Flexibilität im Strommarkt „Power-to-Heat in Hybridheizungen“ – stärkere Verknüpfung von Wärme- und Strommarkt

Mit Power-to-Heat in ölbasierten Hybridheizungen kann überschüssiger, abgeregelter Strom sinnvoll für die private Wärmeversorgung genutzt werden. Dr. Steffen Dagger (MEW) fordert dazu die Einführung dynamischer Strompreise sowie die Senkung von Abgaben und Entgelten für ansonsten ungenutzten Strom. Ein Debattenbeitrag.

Dr. Steffen Dagger
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