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Debatte zur Flexibilität im Strommarkt

Der Umbau der Energieversorgung im Zuge der Energiewende stellt den Strommarkt vor neue Herausforderungen. Die Integration eines wachsenden Anteils volatiler, erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung setzt mehr Flexibilität auf Seiten der Stromerzeuger und Verbraucher voraus. Welche Flexibilitätspotenziale bereits heute genutzt werden und welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen noch entwickelt werden müssen, skizzieren Vertreter aus Politik und Energiewirtschaft in der Debatte des Tagesspiegel Politikmonitorings.

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Debatte zur Flexibilität im Strommarkt Windgas, ein unverzichtbarer Treibstoff für die Energiewende

Es braucht bezahlbare Langzeitspeicher, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu garantieren. „Windgas“ das aus erneuerbaren Stromüberschüssen erzeugt werden kann, ist die Lösung des Problems, so Sönke Tangermann (Greenpeace Energy). Für den Erfolg der Energiewende ist es aber fundamental, dass die Bundesregierung die Windgas-Technologie  in ihren Energieszenarien und dem Strommarktgesetz angemessen berücksichtigt. Ein Debattenbeitrag.

Sönke Tangermann
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Debatte zur Flexibilität im Strommarkt

Debatte zur Flexibilität im Strommarkt Internationaler Stromhandel: Das Potential ist noch nicht ausgeschöpft

Im Lichte der Energiewende hat sich der Strommarkt für den Kurzfristhandel in Deutschland und Europa schnell gewandelt. Anstelle von stündlichen Verträgen rücken 15-Minuten-Kontrakte nach und nach in den Fokus, schreibt Wolfram Vogel (EPEX SPOT). Doch die Entwicklung steht erst am Anfang – und die europäische Dimension wird zu oft vergessen. Dabei ist sie entscheidend für die Versorgungssicherheit. Ein Debattenbeitrag.

Dr. Wolfram Vogel
Debatte zur Flexibilität im Strommarkt

Debatte zur Flexibilität im Strommarkt Netzstabilität und Versorgungssicherheit durch Pumpspeicherwerke

Derzeit wird Strom, der von Pumpspeicherwerken ein und wieder ausgespeichert wird, zweimal mit Netzentgelten belastet, was die Wirtschaftlichkeit dieser zentralen Flexibilitätsoption konterkariert. Pumpspeicher sind aber keine Letztverbraucher und sollten daher von Netzentgelten und weiteren Abgaben befreit werden, fordert Annegret-Cl. Agricola (dena). Ein Debattenbeitrag.

Annegret-Cl. Agricola
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Debatte zur Flexibilität im Strommarkt

Debatte zur Flexibilität im Strommarkt Energiehändler rufen laut nach Flexibilität – aber bitte auf den starken Schultern des Marktes

Um die Systemkosten insgesamt zu verringern, muss jeder Flexibilitätsanbieter den gleichen Preissignalen ausgesetzt sein, schreibt Barbara Lempp (EFET). Darüber hinaus fordert sie eine Aufhebung des Mark-up-Verbots, welches Unternehmen mit einer marktbeherrschenden Stellung untersagt, Strom zu einem Preis oberhalb ihrer Grenzkosten anzubieten. Ein Debattenbeitrag.

Barbara Lempp
Debatte zur Flexibilität im Strommarkt