Startstation Tempelhof: Kai Wegner beginnt seine Ringbahntour im Süden Berlins. Foto: Sven Darmer
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Berliner CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner „Ich werde dafür sorgen, dass wir in der Senats-Mannschaft paritätisch besetzt sind“

Ein Podcast-Gespräch über Diversität, Radwege, keinen Rechtsruck und die Frage, warum die Berliner CDU eigentlich noch kein Wahlprogramm hat.

Im Jahr der Abgeordnetenhauswahl laden wir Berlins Spitzenkandidat:innen zum Podcast-Interview in die Ringbahn. In dieser Woche zu Gast: CDU-Mann Kai Wegner. Ein Wahlprogramm hat die Berliner CDU (als einzige Partei) zwar noch nicht. Genug zu besprechen gab's trotzdem. Und Wegner sagt: „Wir haben eine relativ klare Zeitschiene, was wir in diesem Wahlkampf machen. Und wir sind da voll im Soll.“

Der CDU-Politiker hat es sich zum Ziel gesetzt, in Berlin Politik für die „normalen“ Leute zu machen. Wen er damit eigentlich meint – und wen weniger – erläutert er im Podcast. Wegner erklärt, wie er seine Partei diverser aufstellen will (im Falle einer Regierungsbeteiligung u.a. durch die paritätische Besetzung einer „Senats-Mannschaft“), warum er für einen Rechtsruck „nicht zur Verfügung steht“ und was die CDU für die Mieter:innen und Fahrradfahrer:innen dieser Stadt machen will. „Es gab eine Zeit, da hatte die CDU über 40 Prozent in Berlin“, sagt Wegner. „Da möchte man auf jeden Fall wieder hin.“

Worüber wir außerdem gesprochen haben: Spandau, die Heerstraße, das Tempelhofer Feld, Hunde, Schulen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das Wahlrecht ab 16, Wegners Jugend – und die Antwort auf die Frage, wie er sich seitdem verändert hat („Scheuklappen abgelegt“).

Vergangene Woche war Franziska Giffey (SPD) bereits in der Ringbahn zu Gast. In den kommenden Wochen sind Grünen-Vertreterin Bettina Jarasch (05. Juni), FDP-Spitzenkandidat Sebastian Czaja (12. Juni) und Linken-Politiker Klaus Lederer (19. Juni) dabei. Die Folgen sind auch über Spotify, Apple Podcasts, Radio.de und GetPodcast abrufbar.

In der Ringbahn: CDU-Mann Kai Wegner im Gespräch mit Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp Foto: Sven Darmer Vergrößern
In der Ringbahn: CDU-Mann Kai Wegner im Gespräch mit Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp © Sven Darmer

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Folge 1: Eine Runde Berlin mit Jens Bisky - Journalist und Autor des Bestsellers "Berlin: Biographie einer großen Stadt"

Folge 2: Eine Runde Berlin mit Katleen Kirsch - Cheftresenfrau in der Berliner Kultkneipe "Zum Hecht"

Folge 3: Eine Runde Berlin mit Matthias Rohde - Frontmann der Berliner Band "Von Wegen Lisbeth"

Folge 4: Eine Runde Berlin mit Mo Asumang - Autorin und Dokumentarfilmerin

Folge 5: Eine Runde Berlin mit Günther Krabbenhöft - Berlins ältester Hipster

Folge 6: Eine Runde Berlin mit Deniz Yücel - Journalist und Autor

Folge 7: Eine Runde Berlin mit Joy Denalane - Soulsängerin

Folge 8: Eine Runde Berlin mit Kevin Kühnert - SPD Politiker

Folge 9: Eine Runde Berlin mit Engelbert Lütke Daldrup - FBB-Flughafenchef

Folge 10: Eine Runde Berlin mit Ingo Bauer - lebt auf der Straße

Folge 11: Eine Runde Berlin mit Theresa Brückner - Digitalpfarrerin

Folge 12: Eine Runde Berlin - Vom Versuch eines positiven Jahresrückblicks

Folge 13: Eine Runde Berlin mit Idil Baydar - Kabarettistin

Folge 14: Eine Runde Berlin mit Melanie Baier - Intensivpflegerin

Folge 15: Eine Runde Berlin mit Stefan Conen - Strafverteidiger

Folge 16: Eine Runde Berlin mit Sophia Hoffmann - Köchin und Aktivistin

Folge 17: Eine Runde Berlin mit Megaloh - Rapper

Folge 18: Eine Runde Berlin mit Franziska Giffey - Spitzenkandidatin der Berliner SPD

27 Stationen, 60 Minuten, 1 Gast: Wo lässt es sich besser über Berlin reden und streiten, wo Berlin mehr lieben, als in der Ringbahn – dem Berliner Mikrokosmos auf Schienen? Einmal im Monat nimmt sich Ann-Kathrin Hipp vom „Tagesspiegel Checkpoint“ ein Thema vor, eine Berlinerin oder einen Berliner mit und fährt eine Runde Ring.

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