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Lucas Hernández muss womöglich ins Gefängnis. Foto: Christof Stache/AFP
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Verstieß er gegen einstweilige Verfügung? Bayern-Profi Hernández droht offenbar ein Gefängnisaufenthalt

Die spanische Justiz geht Medienberichten zufolge gegen Lucas Hernández, Fußballer des FC Bayern München, vor. Hintergrund ist ein mutmaßlicher Ehestreit.

Lucas Hernández, seit 2019 Fußball-Profi des FC Bayern München, droht spanischen und deutschen Medienberichten zufolge ein Gefängnisaufenthalt. Hernández soll gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt haben.

Wie die Münchner „tz“ berichtet, muss der Franzose einem Gerichtsbeschluss zufolge am 19. Oktober 2021 vor dem Madrider Strafgericht erscheinen, um persönlich vorgeladen zu werden. Hernández müsse sich demnach anschließend innerhalb von zehn Tagen freiwillig in eine Justizvollzugsanstalt seiner Wahl begeben.

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Hintergrund ist der „Verstoß gegen ein Urteil oder eine einstweilige Verfügung“, wie die „tz“ schreibt. Im Februar 2017, damals spielte Hernández noch für Atletico Madrid, hatte das Gericht demnach ein Annäherungs- und Kontaktverbot gegenüber seiner Ehefrau ausgesprochen. Dem gingen offenbar Handgreiflichkeiten auf öffentlicher Straße voraus. Hernández soll zu diesem Zeitpunkt angetrunken gewesen sein.

Das Ehepaar soll sich danach wieder versöhnt haben – allerdings galt das Kontakt- und Annäherungsverbot wohl noch immer. Auch, als die beiden kurz darauf in die Flitterwochen flogen. Bei der Rückkehr soll Hernández in Madrid festgenommen, doch kurz darauf auch wieder entlassen worden sein. Drei Jahre später holt ihn der Fall nun wieder ein. (Tsp)

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