Fußball-WM 2018

Können sie gegen Freiburg jubeln? Vladimir Darida (l), Mathew Leckie (m) und Vedad Ibisevic. Foto: Maurizio Gambarini/dpa
p

Unsere Fragen an den 26. Spieltag Schafft Hertha das tausendste Heimtor?

0 Kommentare

Wer sitzt den Bayern im Nacken? Trifft Andrej Kramaric wieder? Und was macht eigentlich Pierre-Michel Lasogga? Unsere Fragen an den Spieltag.

Wer ist auf Rekordjagd? Andrej Kramaric. Der Kroate hat in den letzten fünf Spielen immer mindestens ein Tor erzielt und könnte am Samstag gegen Wolfsburg einen Hoffenheimer Uraltrekord brechen, der schon fast so lange besteht, wie die TSG in der Bundesliga spielt. Ok, das sind zwar nur ein paar Jährchen, aber Rekord ist schließlich Rekord. 2010 traf Demba Ba in fünf aufeinanderfolgenden Spielen. Mittlerweile beeindruckt der Senegalese aufgrund seiner ständigen Vereinswechsel zwar eher mit Vielfliegermeilen, im türkischen Izmir wird er aber vielleicht mit einem Auge nach Hoffenheim schielen. Rekord ist schließlich Rekord.

Wer sitzt den Bayern im Nacken? Tayfun Korkut! In letzter Zeit ist es ja ziemlich in Mode, Tabellen für einzelne Zeiträume zu erstellen. In der Heynckes-Tabelle liegen die Bayern beispielsweise etwa 97 Punkte vor der sogenannten Konkurrenz. Anders sieht es in der Korkut-Tabelle aus, die die Kollegen vom „Kicker“ ausgerechnet haben. Ja klar, auch hier führen die Münchner. Punktgleich auf Platz zwei liegt aber der VfB Stuttgart. Dabei soll es doch tatsächlich Experten und Fans gegeben haben, die an Korkut als Nachfolger des entlassenen Hannes Wolf gezweifelt haben. Sobald der Klassenerhalt auch rechnerisch geschafft ist, sollte der VfB aber schleunigst wieder verlieren. Denn die Bayern kaufen der Konkurrenz ja bekanntlich gerne die aufstrebenden Angestellten weg. Und einen Trainer könnten sie in München ja durchaus gebrauchen, wenn die Heynckes-Tabelle im Sommer ausläuft.

Hannover und Augsburg: Die Zwillinge der Liga

Wer macht die 1000 voll? Hoffentlich Hertha BSC. Die Berliner haben in der Bundesliga bisher 998 Heimtore erzielt. Auch wenn die Mannschaft von Pal Dardai in dieser Saison nur ganz, ganz selten mit schönem Offensivfußball beeindruckt, ist die Gelegenheit günstig. Denn mit Freiburg kommt am Samstag das zweitschlechteste Auswärtsteam ins Olympiastadion. Gegentorschnitt: 2,58. Wird schon schiefgehen.

Wo treffen sich die Doppelgänger? In Hannover. Will man 96 und den FC Augsburg momentan auseinanderhalten, muss man sich ganz schön anstrengen. Gleiche Punktzahl (32), ähnliche Anzahl geschossener Tore (32 Hannover, 33 Augsburg), jeweils nur ein Sieg aus den letzten sieben Spielen. Selbst die Passquote ist fast identisch schlecht (73,7 zu 72,9). Klingt ziemlich nach einem drögen Unentschieden – wäre da nicht Niclas Füllkrug. Der 96-Angreifer hat in drei Spielen gegen den FCA drei Mal getroffen. Da kann Augsburg ausnahmsweise nicht mithalten.

Was macht eigentlich Pierre-Michel Lasogga? Ganz um den HSV kommen wir bei FadS trotz aller Bemühungen auch dieses Mal nicht herum. Denn am Samstag steht das Lieblingsauswärtsspiel der Hamburger statt. In München hat der HSV zuletzt 2008 gepunktet. Seitdem gab es acht Niederlagen mit 45 Gegentoren. Den letzten eigenen Treffer erzielte im Dezember 2013 Pierre-Michel Lasogga. Der ist momentan an Leeds United ausgeliehen und sammelt dort wichtige Zweitligaerfahrung. Könnte ja vielleicht mal nützlich werden.

Zur Startseite