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Denis Strelezkij bleibt im Spandau 04 im Titelkampf. Foto: Imago/Camera4
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Sieg im dritten Finalspiel gegen Waspo Spandau 04 führt hoch - und gewinnt ganz knapp

Durch Undiszipliniertheiten bringen sich die Wasserfreunde selbst in Bedrängnis. Doch am Ende reicht es und Spandau bleibt im Rennen um den Titel.

Mitte des dritten Viertels traf Denis Strelezkij zum 13:6 für die Wasserfreunde Spandau 04. Das hätte es eigentlich endgültig sein müssen für die Gastgeber im dritten Finale um die deutsche Wasserball-Meisterschaft. Doch Waspo Hannover kam in der Schwimmhalle Schöneberg heran. Auch begünstigt durch eine vierminütige Überzahl, nachdem Spandaus Dmitri Kholod nach einem Schlag dauerhaft aus dem Wasser musste.

Am Ende retteten die Gastgeber am Sonntagnachmittag einen 14:13 (4:2, 7:4, 2:3, 1:4)-Sieg und verkürzten in der Best-of-five-Serie auf 1:2. Hannover hat den ersten Matchball zum dritten Meistertitel nacheinander vergeben, besitzt aber in Spiel vier am Mittwoch Heimrecht.

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„Wir haben super angefangen und sehr konzentriert gespielt. Das war unerwartet gut nach den Niederlagen in den ersten Spielen“, sagte Hagen Stamm: „Spandau ist wiederauferstanden.“ Der Präsident ärgerte sich jedoch über die vielen Undiszipliniertheiten. Neben Kholod waren auch Olympiasieger Nikola Dedovic und Strelezkij vorzeitig wegen Strafen raus. „Das darf diesen erfahrenen Spielern nicht passieren“, sagte Stamm.

Einen Durchmarsch von Waspo mit drei Siegen am Stück wollten die Wasserfreunde verhindern, das ist gelungen. Im eigenen Bad ist Hannover Favorit, zumal Kholod gesperrt fehlen wird. Aber „noch ist nicht viel passiert. Wir werden sehen, was wir nun daraus machen“, sagt Spandaus Manager Peter Röhle.

Für den OSC Potsdam endete die Saison mit dem fünften Platz, nachdem man nach zwei Spielen gegen die White Sharks Hannover – 11:8 zu Hause, 14:15 auswärts – insgesamt mit 25:23 die Oberhand behielt. Die SG Neukölln verlor im Spiel um Rang sieben 7:8 gegen den SSV Esslingen. (Tsp/dpa)

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