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Fabian Wiede (am Ball) hatte mit den Füchsen alles im Griff. Foto: imago images/Jan Huebner
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Nächster Sieg in der Handball-Bundesliga Die Füchse Berlin gewinnen 30:22 gegen Lübbecke

Nach fehlerhafter Anfangsphase setzen sich die Füchse Berlin gegen TuS N-Lübbecke letztlich souverän durch.

Zunächst gab es erst einmal eine herzliche Umarmung. Schließlich kennen sich Fabian Wiede und Tom Skroblien schon seit Jahren, standen in den Jugendmannschaften der Füchse oft genug nebeneinander in der Halle. Doch während Wiede bei den Berlinern schnell den Aufstieg zu den Profis schaffte, nahm Skroblien den Umweg über Essen und Lübbecke in die Erste Liga. Beim erneuten Aufeinandertreffen der zwei hatte wiederum Wiede den größeren Erfolg, als die Füchse am Sonntagnachmittag die TuS N-Lübbecke mit 30:22 (16:12) besiegten.

Beim Spielverlauf blieb es dabei zunächst freundschaftlich, fehlte beiden Teams der letzte Funken Elan und vor allem die Konzentration. Durch zahlreiche Fehler sahen die 3230 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle wenige Wurfchancen, dafür umso mehr Ballwechsel. Nur ein Tor fiel in den ersten sechs Minuten für die Füchse, die Gäste konnten erst eine Minute später einnetzen.

Dafür dann aber mit dem vielleicht schönsten Tor des Tages. Nettelstedt spielte auf Rechtsaußen, der dort positionierte Peter Strohsack suchte nicht selbst den Abschluss, sondern passte den Ball weiter und lieferte die Vorlage für einen Kempa von der gegenüberliegenden Außenbahn, wo Skroblien souverän verwandelte.

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Damit nahm dann auch die Partie mehr Fahrt auf, wobei sich die Füchse bereits nach einer guten Viertelstunde einen deutlichen Vorteil erspielen konnten. Trainer Jaron Siewert schöpfte seine Bank voll aus und so erhielt auch Wiede eine Pause. Doch wie schon zuletzt gegen Fenix Toulouse häuften sich mit fortschreitendem Spielverlauf die Fehler und Nettelstedt kam bis auf ein Tor heran (17:16, 36.).

Es blieb allerdings bei der kurzen Schwächephase, sodass der Vorsprung wieder ausgebaut werden konnte und die Füchse sicherten sich letztlich den souveränen Sieg. Zwischen Wiede und Skroblien endete es trotzdem wie es angefangen hatte – mit einer Umarmung.

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