Weiter im Fokus: Halberstadts Andreas Petersen. Foto: imago/Björn Draws
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Nach Manipulationsvorwürfen Strafrechtliche Ermittlungen gegen Vertreter Germania Halberstadts

Seit mehr als zwei Monaten wird gegen Verantwortliche des Regionalligisten Germania Halberstadt um Andreas Petersen ermittelt. Nun wird es konkreter.

Nach den Manipulationsvorwürfen bei der Regionalliga-Partie zwischen SV Babelsberg und Germania Halberstadt laufen auch strafrechtliche Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft in Neuruppin führe ein Verfahren wegen des Verdachts auf Manipulation berufssportlicher Wettbewerbe, bestätigte Oberstaatsanwalt Frank Winter am Montag. Gegen wen sich der Verdacht konkret richtet, wollte er unter Verweis auf das laufende Verfahren nicht sagen.

Er habe bei seinen Kollegen der Staatsanwaltschaft Magdeburg beantragt, die Ermittlungen an sie abgeben zu können, sagte Winter. Derzeit werde geprüft, ob eine Zuständigkeit bestehe, hieß es am Montag von der Magdeburger Behörde. Zunächst hatte die „Magdeburger Volksstimme“ von den zusätzlichen strafrechtlichen Ermittlungen berichtet.

Verdacht besteht seit Anfang Dezember

Seit Anfang Dezember gibt es den Verdacht, dass bei der Partie zwischen dem SV Babelsberg und den Halberstädtern Ende November vergangenen Jahres versucht wurde, den Ausgang zu manipulieren. Der Verdacht richtet sich gegen Vertreter des sachsen-anhaltischen Clubs, von dessen Seite die Vorwürfe zurückgewiesen werden. Unter ihnen ist Andreas Petersen, Vater von Nationalspieler Nils Petersen.

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) leitete damals bereits verbandsinterne Ermittlungen ein und kündigte Aufklärung an. Der Deutsche Fußball-Bund verwies in der Angelegenheit am Wochenende auf die Zuständigkeit des NOFV. (dpa)

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