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Anita Wlodarczyk träumt vom vierten Olympiagold, muss aber diese Saison beenden. Foto: REUTERS/Lindsey Wasson
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Nach Einsatz gegen Autodieb Hammerwurf-Olympiasiegerin Wlodarczyk muss Saison vorzeitig beenden

Zwar konnte die Polin den Täter stoppen, verpasst aber die EM in München und die WM in den USA. Nun denkt sie über einen Wechsel in den Kampfsport nach.

Die dreimalige Hammerwurf-Olympiasiegerin Anita Wlodarczyk muss ihre Saison nach dem Stellen eines Autodiebes vorzeitig beenden. Wie die 36-Jährige auf Instagram berichtete, habe sie sich bei der Aktion eine Verletzung am Oberschenkel zugezogen und wurde deswegen bereits am Montag operiert.

Die Polin verpasst die anstehende WM in Eugene/USA und die EM in München. „Ich werde alles tun, um nächstes Jahr wieder dabei zu sein und euch noch viel Freude zu bereiten“, schrieb Wlodarczyk ihren Fans.

Erst vor wenigen Tagen hatte ein Mann versucht, ihren Wagen zu stehlen. „Ich habe den Dieb im Alleingang festgenommen und der Polizei übergeben. Leider habe ich das mit einer Muskelverletzung bezahlt“, schrieb sie zuvor. Zunächst habe sie gar nicht mitbekommen, dass es zu einer Verletzung gekommen war. „Das Adrenalin war so stark, dass ich es gar nicht gespürt habe.“

Woldarczyk hatte fünften WM-Titel im Visier

Wlodarczyk, die im vergangenen Jahr in Tokio als erste Leichtathletin dreimal in Serie Olympia-Gold in einer Disziplin holte, überlegt, ob sie später mal vom Hammerwurf-Ring in einen anderen wechselt. „Nach meiner Karriere denke ich, dass ich wie unser Champion Joanna Jedrzejczyk in MMA oder UFC kämpfen werde, weil der Täter verletzt wurde“, schrieb Wlodarczyk.

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Eigentlich hatte sie bei der WM ihren fünften Titel im Visier, dazu kommt es nun nicht.

Dafür denkt Wlodarczyk schon jetzt an Olympia 2024 in Frankreich und will ihre Karriere noch lange nicht beenden. „Es wartet viel Arbeit auf mich in der Reha“, schrieb sie und machte klar, „in zwei Jahren in Paris wieder auf dem Podium stehen“ zu wollen.

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