Wegen des flächendeckenden Dopingsystems in Russland hatte die IAAF alle russischen Athleten zunächst am 13. November 2015 von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen. Foto: dpa/Roland Schlager
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Nach Doping-Skandalen und Olympia-Sperre CAS eröffnet Verfahren um russische Leichtathleten

68 russische Leichtathleten und das Nationale Olympische Komitee haben den Internationalen Sportgerichtshof angerufen, um ihren Ausschluss von den Sommerspielen in Rio doch noch zu verhindern.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat am Montag offiziell sein Schiedsgerichtsverfahren zum Ausschluss aller russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro eröffnet. Eine endgültige Entscheidung werde spätestens am 21. Juli verkündet, teilte der CAS in einer Presseerklärung mit.
Insgesamt 68 russische Leichtathleten und das Nationale Olympische Komitee des Landes hatten den Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne als letzte Instanz angerufen, um gegen die drakonische Strafe des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF vorzugehen und ihren Ausschluss von den Sommerspielen in Rio doch noch zu verhindern. Wegen des flächendeckenden Dopingsystems in Russland hatte die IAAF alle russischen Athleten zunächst am 13. November 2015 von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen und diese auch für Olympia geltende Strafe dann am 17. Juni noch einmal bestätigt. (dpa)

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