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Tim Schneider, hier beim Sieg gegen Piräus, zeigte in Gießen sein bestes Spiel seit langer Zeit. Foto: IMAGO/camera4+
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Lockeres 84:58 in Gießen Alba Berlin siegt souverän beim Schlusslicht

Alba Berlin gewinnt das zehnte Spiel in Folge und kann es sich trotz einiger Verletzungsprobleme leisten, seine Leistungsträger etwas zu schonen.

Basketball-Bundesligist Alba Berlin setzt seine Erfolgsserie fort. Die Berliner feierten beim Tabellenletzten Gießen 46ers den zehnten Pflichtspielsieg in Serie. Beste Berliner Werfer beim 84:58 (45:26) am Sonntag waren Tim Schneider mit 18 und Oscar da Silva mit 15 Punkten.

Trainer Israel Gonzalez musste neben den schon länger fehlenden Marcus Eriksson, Yovel Zoosman und Louis Olinde auch auf Ben Lammers verzichten. Der Center hatte sich am Donnerstag im Euroleague-Spiel gegen Olympiakos Piräus einen Finger ausgerenkt. Aber auch Gießen war ersatzgeschwächt. Mit Aufbau Kendale McCullum fehlte einer ihrer wichtigsten Spieler.

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Alba hatte zunächst etwas Probleme gegen die Zonen-Verteidigung der Gastgeber. Doch dann fand das Team seinen Rhythmus und ging Ende des ersten Spielabschnitts erstmals zweistellig in Führung (21:9). Nachdem die Partie zunächst etwas verflachte, zogen die Berliner kurz vor Ende des zweiten Viertels noch einmal an. Vor allem Schneider traf immer wieder von Außen. 45:26 führten die Berliner zur Pause.

Auch danach zeigte sich ein Klassenunterschied zwischen beiden Teams. Alba spielte weiterhin konzentriert und hatte wenig Mühe gegen überforderte Gießener. Der Vorsprung wuchs Mitte des dritten Viertels auf 30 Punkte. Die Berliner taten im Schlussabschnitt nicht mehr als nötig. Gießen kam etwas heran, der Sieg von Alba geriet jedoch in keiner Phase in Gefahr. (dpa)

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