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Gegen Italien war das deutsche Team (beim Angriff Lukas Maase) zuvor im Einsatz, verlor aber klar. Foto: IMAGO/Xinhua
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Kontroverse um Coronafälle beim Gegner Deutsche Volleyballer treten gegen China nicht an

Trotz mehrerer Coronafälle beim Gegner sollte die deutsche Nationalmannschaft gegen China antreten. Nun wird das Spiel 0:3 gegen das DVV-Team gewertet.

Die deutschen Volleyballer sind in der Nationenliga nach einer Kontroverse um Coronafälle bei Gegner China nicht angetreten. Das deutsche Team habe sich am Donnerstag geweigert in Quezon City (Philippinen) gegen China zu spielen, „obwohl die chinesischen Athleten von den lokalen Behörden nach einem positiven Test auf Covid-19 freigegeben worden waren“, teilte der Volleyball-Weltverband mit. Im Team der Chinesen hatte es zuletzt mehrere Corona-Fälle gegeben, wegen denen das Spiel der Chinesen gegen Frankreich am Mittwoch abgesagt wurde.

Warum genau das deutsche Team am Donnerstag nicht antrat, blieb zunächst unklar. Der Deutsche Volleyball-Verband wollte sich im Laufe des Tages in einem Statement äußern. Die Partie wurde mit 3:0 für China gewertet. Damit steht Deutschland nun bei drei Siegen und drei Niederlagen.

In der Nationenliga spielen die besten 16 Mannschaften der Welt bei Männern und Frauen an drei Austragungsorten über sechs Wochen gegeneinander. Nach zwölf Partien pro Team kommen die acht besten in die Finalrunde. Die Spiele in der Nations League sind wichtig für die Weltrangliste. Die deutschen Männer spielten zunächst im kanadischen Ottawa. Nach Quezon City geht es in Osaka (Japan) weiter. (dpa)

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