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Eines der vier empfehlenswerten Modelle: Das Reiserad Diamant Villiger. Foto: Promo
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Fahrrad-Empfehlungen Das sind die neuen Räder des Jahres

Ein Gravelbike in acht Rahmengrößen, ein Reiserad mit viel Platz für Gepäck, ein Stadtrad zum fairen Preis und ein wendiges Pedelec. Unsere Lieblingsräder für 2022.

Das Gravelbike: Canyon Grizl 6

Kaum ein Hersteller kann es sich noch leisten, nicht mindestens ein Gravelbike im Sortiment zu haben. Eine besonders breite Modellpalette bietet der Direktvermarkter Canyon an, darunter das erschwingliche Einstiegsmodell Grizl 6. Mit seinen 45 Millimeter breiten Pirelli-Reifen ist es für besonders raues Terrain gemacht.

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Nur 10,7 Kilogramm bringt das Rad mit Aluminiumrahmen auf die Waage. Dank Befestigungsmöglichkeiten an Hinterbau, Oberrohr und Gabel eignet es sich bestens für Bikepacking-Touren. Bei den Rahmenfarben standen offenbar Teesorten Pate: Hier können Schotterfans zwischen Matcha und Earl Grey wählen.

Canyon Grizl 6 in der Farbe Matcha. Foto: Promo Vergrößern
Canyon Grizl 6 in der Farbe Matcha. © Promo

Schaltung: Shimano GRX 400 2x10 Kettenschaltung
Bremsen: Hydraulische Scheibenbremsen Shimano RT70
Plus: Acht Rahmengrößen für alle Körpergrößen
Minus: Sattel erzeugt hohe Reibung an Kleidungsstücken
Preis: 1499 Euro

Das Reiserad: Diamant Villiger

Mit dem Modellname "Villiger" erweist Diamant der gleichnamigen Schweizer Traditionsmarke eine Reverenz. Noch bis 2015 wurden bei Villiger in der Züricher Nachbargemeinde Dübendorf Reiseräder produziert. An diese Tradition knüpft die sächsische Fahrradschmiede Diamant mit ihrem stilvollen Reisegefährt an.

Voll ausgestattet mit Gepäckträgern: das Diamant Villiger. Foto: Promo Vergrößern
Voll ausgestattet mit Gepäckträgern: das Diamant Villiger. © Promo

Gepäckträger an Vorder- und Hinterrad bieten viel Platz für Taschen und Utensilien. Die Shimano-Deore-Schaltung kommt mit einem Zahnkranz an der Kurbel aus und ist daher weniger wartungsintensiv. Etwas Einfahrzeit benötigt erfahrungsgemäß der hochwertige Brooks-Ledersattel. Das Rad gibt es in vier Rahmengrößen.

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Schaltung: Shimano Deore 11-Gang-Kettenschaltung
Bremsen: Hydraulische Shimano MT200 Scheibenbremse
Plus: Auf den Rahmen gibt es 40 Jahre Garantie
Minus: Pedale und Vorderrad in Kurven sehr nah beieinander
Preis: 1449 Euro

Das Stadtrad: Falter L 4.0 Cargo

Das Falter L 4.0 Cargo bietet den gewohnten Komfort eines Hollandrads – gemütliche Sitzposition, geschlossenes Kettenblech, Nabenschaltung –, ist aber made in Germany. Die elegante Kombination von schwarzem Rahmen und braunen Teilen verleiht dem Stadtrad eine gediegene Vintage-Aura.

Das Falter L 4.0 Cargo in der Variante mit hohem Oberrohr. Foto: Promo Vergrößern
Das Falter L 4.0 Cargo in der Variante mit hohem Oberrohr. © Promo

Praktisch sind der zusätzliche Gepäckträger am Vorderrad und das Rahmenschloss, mit dem man das Rad bei kurzen Erledigungen sichern kann. Das Rad ist verfügbar in drei Stahlrahmenformen: Diamant mit hohem Oberrohr, Trapez mit abgeschrägtem Rohr oder als geschwungene Wave-Variante. Auch eine knallige Variante in hellem Türkis ist im Angebot.

Schaltung: Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung
Bremsen: Sturmey Archer Trommelbremsen mit Rücktritt
Plus: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Minus: Hollandrad-typisches Gewicht von 19,7 Kilo
Preis: 899,99 Euro

Das Pedelec: Riese & Müller Roadster Mixte Touring

Sportliche Pedelecs, die sich auch im urbanen Raum sehen lassen können, sind eher die Ausnahme als die Regel. Das Roadster Mixte Touring zählt ohne Frage dazu. Das Rad kommt schnittig daher, der 625-Wh-Akku ist ins Unterrohr integriert. Angetrieben wird das Roadster durch einen Bosch Performance CX Motor, der kraftvoll beschleunigt.

Das Riese & Müller Roadster Mixte Touring in der Farbe Salvia. Foto: Promo Vergrößern
Das Riese & Müller Roadster Mixte Touring in der Farbe Salvia. © Promo

Serienmäßig ist es mit einem einfachen Bosch-Purion-Computer ausgestattet. Wer lieber per Handy steuert, muss 120 Euro für einen Smartphone Hub auf den Tisch legen. Der vernetzte Nyon-Bordcomputer mit Touchdisplay kostet sogar 300 Euro Aufpreis.

Praktisch sind das ins Schutzblech integrierte Rücklicht von Busch & Müller und die Suntour NCX Federgabel. Das Rad ist verfügbar in zwei Rahmenhöhen (45 und 53 cm) und zwei Farbvarianten: Salvia und Weiss.
Schaltung: Shimano Deore XT 11-Gang-Kettenschaltung
Bremsen: Hydraulische Magura-MT4-Scheibenbremsen
Plus: Hochwertige Verarbeitung
Minus: Aufpreise für Gepäckträger und andere Ausstattungsteile
Preis: 4549 Euro

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