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{Gute Ausgangsposition für die Play-offs gesucht}

Update Die Eisbären Berlin in der Eishockey-Saison 2015/2016 Abgang in Hamburg, Abkommen mit Weißwasser in Berlin

28. Februar: Die Eisbären Berlin haben auch ihr zweites Auswärtsspiel am Wochenende verloren. Vor 13 922 Zuschauern gewannen die Kölner Haie am Sonntag 4:3 (3:2, 1:0, 0:1) gegen die Berliner. Marcel Noebels gelang zwei Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer für die Berliner, zu mehr reichte es aber nicht. Die Eisbären sind dennoch bereits für die Play-offs qualifiziert. Die Haie müssen zwar noch bangen, haben aber auch eine gute Ausgangsposition für die Play-off-Teilnahme. Die Hauptrunde geht in der kommenden Woche mit Partien am Mittwoch, Freitag und Sonntag zu Ende. Meister Adler Mannheim feiert im Kampf um die Play-offs ebenfalls einen wichtigen Sieg. Der Titelverteidiger setzte sich am Sonntag 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) bei den Hamburg Freezers durch.

27. Februar: Drei Niederlagen gegen Iserlohn, macht ein 1:3 in der Hauptrunden-Endabrechnung. Jetzt also wieder mal die Haie - ein möglicher Gegner für die Play-offs sind die Kölner und bisher führen die Eisbären 2:1 in den Saisonduellen: Am Sonntag müssen die Berliner in Köln antreten (14.30 Uhr) – für Uwe Krupp ein besonderes Spiel, sicher will der Berliner nach der 1:6-Niederlage im Oktober diesmal bei seinem alten Klub einen freundlicheren Nachmittag verleben als seinerzeit. Dass der Trainer in diesem Zusammenhang dessen Spiel schon mal als eines wie jedes andere einstuft – geschenkt. In jedem Fall würde den Eisbären ein Punkt gut tun, um die Chance auf das Heimrecht in den Play-offs zu festigen. Und es dürfen selbstverständlich diesmal auch zwei oder drei Punkte sein.

26. Februar (II): Die Begegnung in Iserlohn war so ein Spiel, in dem die Eisbären schon früh der gefühlte Sieger waren. Doch es ging in die Verlängerung und schließlich ins Penaltyschießen. Zum Spielbericht.

26. Februar (I): Schweres Wochenende für die Eisbären mit den Spielen in Iserlohn und Köln. "Wir wollen beide Spiele gewinnen", sagte Uwe Krupp. Vor allem die Begegnung mit den Roosters hat richtungsweisenden Charakter, droht doch bei einer Niederlage nach 60 Minuten nicht nur der Verlust der Tabellenführung, sondern gleich der Sturz auf Rang drei. In dieser Saison hatten die Eisbären aber so ihre Mühe mit den defensivstarken, zuweilen sogar passiven Iserlohnern. Einem 3:0-Heimsieg stehen eine 1:2-Heimniederlage und eine 2:3 Auswärtspleite gegenüber. Viele Tore sind demnach eher nicht zu erwarten, wobei die Berliner sich damit zuletzt ohnehin wieder schwerer getan haben. In den letzten sieben Spielen gelangen nur einmal mehr als zwei Tore in einer Partie. Auch weil die Top-Angriffsformation mit Tallackson, Noebels und Darin Olver derzeit ein bisschen schwächelt. Bei Olver hat das auch mit einer Grippe zu tun, die beiden anderen Stürmer sind allerdings fit - sie treffen nur das Tor nicht mehr. Ob sich daran bei den Roosters etwas ändert?

Petr Pohl trifft gerne gegen Mannheim. Auch am Sonntag erzielte der Tscheche wie schon im ersten Heimspiel der Hauptrunde (Archivfoto) sein Tor gegen die Adler. Foto: Imago Vergrößern
Petr Pohl trifft gerne gegen Mannheim. Auch am Sonntag erzielte der Tscheche wie schon im ersten Heimspiel der Hauptrunde (Archivfoto) sein Tor gegen die Adler. © Imago

25. Februar (III): Neues von den Eisbären? Nicht wirklich. Uwe Krupp zeigte sich nach dem Training am Donnerstag ein wenig mürrisch. "Dass wir die Play-offs erreicht haben, war ein erster Schritt - mehr nicht." Nächstes Ziel sei jetzt die "bestmögliche Ausgangsposition" zu erreichen. Was das genau heißt, wollte Krupp nicht präzisieren. Warum seine Mannschaft in den letzten Spielen häufiger mal schwach gestartet sei und was er dagegen zu tun versucht, beantwortete der Trainer auch eher allgemeingültig: "Wir müssen besser spielen im ersten Drittel. Unsere Spieler sind aber schon von Anfang an wach - nur die der Gegner aber eben auch." Personell sieht es so aus, dass die Eisbären in Iserlohn wohl wieder mit Petri Vehanen im Tor beginnen werden. Der Einsatz von Darin Olver ist hingegen wegen einer Grippe gefährdet, der Angreifer fehlte ja auch schon im Spiel am Dienstag gegen Krefeld.

25. Februar (II): Jetzt bestätigt (segnet ab) die DEL auch, was seit Wochen bekannt war. Das dritte DEL-Winter-Game wird das bislang kleinste und am 7. Januar 2017 im 30.000 Zuschauer fassenden Stadion von Sinsheim ausgetragen. Mannheim gegen Schwenningen, (gähn, sorry). Da ist ja das nächste DEL2-Winter-Derby der größere Knaller: Frankfurt gegen Kassel. Und fragen uns, tut sich Claus Vetter auch diese Fußballstadionspiele an? Bislang prahlt er immer damit, dass er von Schalke (WM 2010) über Nürnberg, Köln und Dresden (DEL2) alles gesehen hat. Und nun geht es nach - Sinsheim?

25. Februar (I): Bevor Jörg Leopold dann an dieser Stelle die brandheißen Informationen vom Anschlusstraining vor dem West-Wochenende liefert, hier unser Glückwunsch zum Play-off-Einzug.

Die Eisbären stehen sich gerade selbst im Wege und drohen den Heimvorteil in den Play-offs noch zu verspielen. Foto: Claus Vetter Vergrößern
Die Eisbären stehen sich gerade selbst im Wege und drohen den Heimvorteil in den Play-offs noch zu verspielen. © Claus Vetter

24. Februar (III): Die Eisbären haben am Mittwoch ohne eigenes Zutun die Play-offs in der DEL direkt erreicht. Dank des Ingolstädter Sieges gegen Mannheim (3:1) sind die Berliner in den verbleibenden fünf Hauptrundenspielen nicht mehr von einem der ersten sechs Plätze zu verdrängen. Das ist doch schon mal ein Erfolg, aber es soll sicher nicht der letzte in dieser Saison bleiben.

24. Februar (II): Noch ein bisschen Analyse gefällig? Warum die DEL in dieser Saison so ausgeglichen ist und sich der Erste gegen den Letzten der Tabelle die Punkte eben nicht im Vorbeigehen sichern kann, erklärt Claus Vetter in diesem Text.

24. Februar (I): Es war ein Arbeitssieg und letztlich hatte Florian Busch am härtesten gearbeitet - sein Tor zum 2:1 in der Verlängerung am Dienstag gegen die Krefeld Pinguine war kaum gefallen, da spottete Geschäftsführer Peter John Lee schon: "Das lag nur am Schläger." Busch, den bajuwarischen Schalk im Nacken, sagte sofort: "Ich bedanke mich bei der Marke Warrior". Ganz so lustig fand Trainer Uwe Krupp das Spiel natürlich nicht, konnte er ja auch nicht, aber natürlich freute er sich über "zwei Punkte gegen einen starken Gegner, der vorher ja vier Mal gewonnen hatte". Und trotzdem noch als Tabellenletzter in Berlin antrat...

Die Anschlusstreffer der Eisbären fielen gegen Köln zu spät. Foto: Imago Vergrößern
Die Anschlusstreffer der Eisbären fielen gegen Köln zu spät. © Imago

23. Februar: Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Vom 20. bis 24. März findet das Finalturnier der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) im Wellblechpalast statt. Sechs Mannschaften spielen dann um den U-19-Titel, in dieser Form ist das eine einmalige Sache. Am Dienstag gaben Sven Felski, Steffen Ziesche und Stefan Ustorf Einzelheiten zum Turnier bekannt, für das derzeit die letzten Vorbereitungen laufen. "Wir wollen ein unvergessliches Event daraus machen", sagte Nachwuchstrainer Ziesche. Und Felski will "alle Kräfte bündeln, um ein tolles Turnier auszurichten." So einfach ist die ganze Sache dann auch gar nicht, schließlich wollen die Play-off-Termine des DEL-Teams mitberücksichtigt werden, damit die Spiele der Talente auch von ein paar Zuschauern verfolgt werden. Dafür wäre es natürlich von Bedeutung, dass sich die Eisbären für das Finalturnier in eigener Halle qualifizieren. Bislang haben das nur Köln und Mannheim geschafft, die damit bereits als Köpfe der beiden Dreiergruppen gesetzt sind. Die Eisbären müssen sich in einer Best-of-3-Play-off-Runde durchsetzen, gegen wen, steht jetzt noch nicht fest. Klar ist dagegen schon, dass sich das Zuschauen lohnt. 29 Euro kostet die Dauerkarte für das Finalturnier, Einzelspiele sogar nur fünf Euro. Karten gibt es überall dort, wo es auch Tickets für die "normalen" Eisbären-Spiele gibt. Auch ein Livestream bei sportdeutschland.tv ist angedacht. Stefan Ustorf zumindest ist schon mal gespannt: "Da kannst du junge Spieler in Stresssituationen auf hohem Niveau beobachten. Das ist hochinteressant für mich und viele DEL-Kollegen. Na dann, gucken wir mal.

22. Februar: Rankel sei dank(el): Der Spielbericht zum 1:0 in Augsburg.

21. Februar: Sonntags spielen die Eisbären am liebsten - zumindest in diesem Kalenderjahr. Da gab es fünf Siege in sechs Spielen. Auch heute in Augsburg? Schauen wir mal. Uwe Krupp kann dabei wieder auf alle 23 Spieler zurückgreifen, mit denen er auch nach Wolfsburg gefahren ist. Ob dann wieder Sven Ziegler und Shuhei Kuji auf der Tribüne landen und zusehen müssen. In jedem Falle sollten die Berliner bei den zuletzt talfahrenden Augsburgern punkten. Sie sind zwar immer noch Zweiter, aber zu Platz fünf sind es inzwischen nur noch vier Punkte. Und nach dieser starken Saison am Ende im Viertelfinale keinen Heimvorteil wäre doch irgendwie enttäuschend.

20. Februar: Nach dem Spiel in Wolfsburg sind die Eisbären heute schon wieder im Einsatz - beim Dauerkartenfest im Wellblechpalast schreiben die Spieler fleißig Autogramme.

Zurückgezogen? Die Haie? Schaun' wir mal. Foto: Claus Vetter Vergrößern
Zurückgezogen? Die Haie? Schaun' wir mal. © Claus Vetter

19. Februar: Das ging schief, die Eisbären verlieren ihr erstes Spiel nach der Nationalmannschaftspause 2:3 bei den Grizzlys Wolfsburg und damit auch die Tabellenführung. Unser Spielbericht.

18. Februar: Endlich wieder Eishockey! Nach der Nationalmannschaftspause beginnt der Endspurt in der DEL-Hauptrunde. Acht Spiele stehen noch an, die Eisbären wollen möglichst Tabellenplatz eins verteidigen. Ganz so leicht wird das nicht, das Restprogramm mit nur noch drei Heimspielen und fünf Auswärtspartien hat es durchaus in sich. Gleich am Freitagabend gibt es bei den Grizzlys Wolfsburg eine schwere Aufgabe, der Tabellensechste hat vor dem Break fünfmal in Folge gewonnen und liegt in der Tabelle nur sieben Punkte hinter den Berlinern. Die Statistik in dieser Saison spricht für die Eisbären, sie konnten die drei bisherigen Begegnungen allesamt gewinnen - allerdings jeweils mit nur einem Tor Unterschied. Dazu kann Trainer Uwe Krupp praktisch aus dem Vollen schöpfen, einzig Bruno Gervais fällt wegen seines Kreuzbandrisses aus. Für ihn gibt Milan Jurcina sein Debüt im Eisbären-Trikot. Nach zweieinhalbmonatiger Verletzungspause ist auch Frank Hördler endlich wieder dabei, seine Handgelenksverletzung ist ausgeheilt. Da auch Shuhei Kuji einsatzfähig ist, könnte es auf der Bank der Berliner in Wolfsburg richtig kuschlig werden. Zwei Torhüter, sieben Verteidiger und 14 Stürmer treten die kurze Reise nach Niedersachsen an - allerdings dürfen davon nur 21 auf dem Spielberichtsbogen stehen (jetzt erinnern wir uns plötzlich). Uwe Krupp ist in jedem Falle zuversichtlich: "Wir haben gut trainiert die Woche. Die Jungs kamen aus der Pause mit viel Konzentration zurück. Die Arbeitsmoral ist super und sie machen einen guten Job. Jetzt geht’s für uns in den Endspurt." Na dann!

Immerhin einmal konnten die Eisbären in dieser Saison gegen Iserlohn gewinnen - das 3:0 in eigener Halle fiel seinerzeit sogar überzeugend aus. Foto: dpa Vergrößern
Immerhin einmal konnten die Eisbären in dieser Saison gegen Iserlohn gewinnen - das 3:0 in eigener Halle fiel seinerzeit sogar überzeugend aus. © dpa

16. Februar (II): Und sonst so? Haben wir zuletzt ein bisschen geschludert im Blog. Wir dachten, wenn die Eisbären Pause machen, machen wir das auch. Aber daran hält sich die Nachrichtenlage ja nicht. Also melden wir mal das wichtigste nach: Shuhei Kuji hat mit Japan für die nächste Olympia-Quali-Runde erreicht und dabei auch überzeugen können. Zwei Treffer und zwei Assists gelangen ihm beim 7:0 gegen Rumänien, außerdem gewann Japan 3:0 gegen Kroatien und 2:1 gegen die Ukraine. Anfang September in Riga treffen die Japaner nun auf Gastgeber Lettland, Österreich - und Deutschland. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für Olympia. Kleiner Lese-Tipp zu Shuhei Kuji noch: Der Morgenpost hat er zusammen mit Herthas Genki Haraguchi ein Interview gegeben. Interessant.

Zurück nach Deutschland. Da haben sich die Adler Mannheim ja von Trainer Greg Ireland getrennt, ihm folgt nun der bisherige Assistent Craig Woodcroft. Ex-Eisbär Steve Walker bleibt im Boot und weiterhin Co-Trainer.

Und weil die Eisbären im letzten DEL-Spiel bekanntlich gegen die Freezers 5:2 gewinnen konnten, auch noch das: Hamburgs Verteidiger Christoph Schubert fällt wegen einer Ellbogen-Verletzung sechs Wochen aus. Man möchte fast schreiben - für den Rest der Saison. Aber vielleicht kommt es ja ganz anders.

16. Februar (I): Heute haben wir Milan Jurcina in Augenschein genommen und und der erste Eindruck ist positiv: angenehmer Typ, wache Augen und immer ein Lächeln auf den Lippen. Unser Text zum Neuzugang, in dem er auch erklärt, warum er die Nummer 68 in Berlin trägt. Und es gibt eine weitere aktuelle Meldung von der Verteidiger-Front: Frank Hördler trainiert wieder voll mit und hofft auf einen Einsatz schon am Freitag in Wolfsburg. Uwe Krupp ist diesbezüglich zwar noch skeptisch, aber wir wagen trotzdem mal die Prognose: da geht was am kommenden Wochenende.

Kaum ein Durchkommen. Constantin Braun versucht es gegen die Krefelder. Foto: Imago/König Vergrößern
Kaum ein Durchkommen. Constantin Braun versucht es gegen die Krefelder. © Imago/König

15. Februar: Die Eisbären haben auf die Not in der Abwehr reagiert und kurz vor Ende der Wechselfrist Milan Jurcina verpflichtet. Der 32-Jährige wechselt aus Zagreb nach Berlin und erhält einen Vertrag bis Saisonende. Der slowakischen Nationalverteidiger hat durchaus einen klangvollen Namen: Zwischen 2005 und 2012 spielte Jurcina in der nordamerikanischen Profiliga NHL 451-mal für die Boston Bruins, Washington Capitals, Columbus Blue Jackets und New York Islanders. Mal sehen, was er noch kann...

10. Februar: Das Trainingslager in Garmisch. Unterschlagen? Wir? Dass Constantin Braun und André Rankel ("Toll, mal wieder dabei zu sein") und wer noch so bei der Nationalmannschaft sind? Nö...

9. Februar: Finnland oder Schweden? Gähne- äh Göteborg. Die CHL ist vorbei, Frölunda hat gewonnen. Wir hauen mal ne dpa-Meldung drauf: " Das schwedische Eishockeyteam Frölunda Göteborg ist Champions-League-Sieger 2016. Göteborg bezwang am Dienstag den finnischen Gastgeber Oulun Kärpät mit 2:1 (2:0, 0:0, 0:1). Vor 6614 Zuschauern schossen der Champions-League-Topscorer Ryan Lasch und Spencer Abbot die Tore für den Außenseiter. Den einzigen Treffer im Finale für den amtierenden finnischen Meister erzielte Juhu Keränen. Als letzter der deutschen Champions-League-Teilnehmer waren die Eisbären Berlin im Achtelfinale gescheitert. Oulun Kärpät und Frölunda Göteborg standen sich bereits im Champions-League-Halbfinale 2015 gegenüber. Auch vor einem Jahr hatten sich die Schweden knapp durchgesetzt." Und. noch alle wach?
8. Februar: Pause für die Eisbären-Spieler. Und was macht der Trainer? Weiter arbeiten für das große Ziel. Claus Vetter über die Aussichten von Uwe Krupp in Sachen erste Trainer-Meisterschaft.

7. Februar: Endlich hat es geklappt mit dem ersten Saisontor für Henry Haase. "Einige Steine" seien ihm vom Herzen geplumpst, sagte der Verteidiger nach dem 5:2 gegen die Freezers. Hier geht es zum Spielbericht.

6. Februar: Am Sonntag gibt es dann also das letzte Spiel vor der Pause. Es kommen die Hamburg Freezers, der Lieblingsgegner. So oder so. Unseren Vorbericht gibt es hier zum Nachlesen: Krise? Welche Krise?.

Und nur mal so nebenbei, Claus Vetter hat gar nichts gegen Hertha, ja sogar lange (und oft gern) über die berichtet. Im Gegenteil, er nervt mitunter die Kollegen mit seinen flammenden Reden pro Berliner Profifußball:

5. Februar (II): An der 2:5-Niederlage gegen München (zum Spielbericht) gab es wenig zu rütteln. Uwe Krupp sagte: "München war besser, war heißer." Seine Mannschaft habe zurzeit eben eine etwas schwächere Phase. Ähnlich äußerten sich auch die beiden Verteidiger Constantin Braun und Jens Baxmann. Für das Heimspiel am Sonntag verheißt das allerdings aus Sicht der Eisbären nicht unbedingt Gutes - die Hamburg Freezers kämpfen zurzeit noch um einen Play-off-Platz und wittern nach dem 4:3 am Freitag in Ingolstadt sicher ihre Chance und dürften nicht weniger motiviert auftreten als die Münchner.

5. Februar (I): Das Spitzenspiel gegen München steht an, vorher zum Lesen noch mal das hier: Eine neue Hierarchie.

Ein Gegentreffer zu viel. Petri Vehanen und Jens Baxmann können die Niederlage gegen Wolfsburg nicht verhindern. Foto: dpa Vergrößern
Ein Gegentreffer zu viel. Petri Vehanen und Jens Baxmann können die Niederlage gegen Wolfsburg nicht verhindern. © dpa

4. Februar (III): Uwe Krupp muss zahlen. Nach seinem Ausbruch neulich beim Spiel in Düsseldorf ist jetzt das Strafmaß von der Liga festgelegt worden: 1000 Euro, 500 davon werden wegen der "Beschimpfung von Offiziellen" zur Bewährung ausgesetzt. Krupp wird allerdings auch die Bewährungssumme, die 500 Euro werden von ihm an den Förderverein des deutschen Nachwuchs gespendet. "So kommt aus der Sache auch noch etwas Positives raus", sagte der Eisbären-Trainer am Donnerstag.

4. Februar (II): André Rankel steht wieder auf dem Eis: Beim Training am Donnerstagvormittag war der Kapitän nach seinem Ausscheiden am Sonntag beim 2:1 gegen Straubing wieder mit von der Partie. "Ich bin fit und kann am Freitag gegen München spielen", sagte der Kapitän nach dem Training. Gegen die Münchner und seinen Ex-Trainer Don Jackson erwartet er ein enges Spiel, in dem es "auf die "Disziplin ankommt" könnte und darauf weniger Fehler zu machen.

4. Februar (I): Nur mal so, folgende dpa-Meldung, die zeigt ein wenig auf welchen Sport in den Großarenen gesetzt wird (in Düsseldorf, Mannheim gibt es ja auch noch): "Die größten deutschen Multifunktionsarenen haben auch wieder die höchsten Besucherzahlen. Spitzenreiter im Jahr 2015 war die Lanxess arena in Köln mit 1 503 190 Zuschauern vor der Mercedes-Benz Arena in Berlin (1 358 932) und der Barclaycard Arena in Hamburg (1 031 276). Das ergab eine Auswertung der Zahlen von 49 Indoor-Komplexen in Deutschland durch das Magazin „Stadionwelt“. In die Berechnung flossen die Bereiche Sport, Konzert/Show/Entertainment, Firmenveranstaltungen und „Sonstige“ ein. In Köln stehen für Sportveranstaltungen (Haie/Eishockey) 18.700 Plätze zur Verfügung, in Berlin (Eisbären/Eishockey, ALBA/ Basketball) sind es 14.200 und in Hamburg (Freezers/Eishockey und zuletzt HSV/Handball) 13.000."

Frank Hördler steht vor seinem ersten Einsatz für die Eisbären seit dem 6. Dezember. Foto: Imago/Hundt Vergrößern
Frank Hördler steht vor seinem ersten Einsatz für die Eisbären seit dem 6. Dezember. © Imago/Hundt

2. Februar: Das Winter Game in der DEL findet im kommenden Jahr definitiv nicht in Berlin statt. So weit sind sie eben bei den Eisbären noch nicht. Dafür rückt jetzt wieder Sinsheim auf den Plan, die Mannheimer Adler haben nach Tagesspiegel-Informationen vor, am 6. Januar im Stadion der TSG Hoffenheim gegen die Schwenninger Wilds Wings zu spielen (und dafür sogar das Heimrecht getauscht). Die Vorbereitungen auf das Event laufen bereits. Fristgerecht bei der DEL soll sich auch noch die Düsseldorfer EG für das Spiel beworben haben, nachdem die DEG aber schon 2015 Ausrichter war, stehen die Chancen wohl eher schlecht. In Sinsheim hätten dann so gut 30.000 Zuschauer beim Eishockey Platz, das wäre also eine vergleichsweise kleine Nummer zu den bisherigen DEL-Winter-Games in Nürnberg und Düsseldorf, die jeweils von 50.000 Zuschauern im Stadion gesehen wurden (in Düsseldorf waren es etwas mehr).

1. Februar: Der plötzliche Abgang von Co-Trainer Mark Mahon zu den Kölner Haien war am Sonntag nach dem 2:1 gegen die Straubing Tigers beherrschendes Thema bei den Eisbären. Sportdirektor Stefan Ustorf sagte: "Das hat uns sehr überrascht. Wir werden uns jetzt in den kommenden Tagen mit dem Thema beschäftigen." Kandidaten für die Nachfolge gebe es naturgemäß im Überfluss. "Das Telefon hat bei uns am Wochenende Sturm geklingelt, es gibt eben genug Männer in der Branche ohne Job", sagt Ustorf. Überstürzen werde man aber nichts. Trainer Uwe Krupp sagt: "Am Anfang der Saison waren Marian Bazany und ich schließlich auch nur zu zweit." Es sei auch möglich, dass die Saison nur mit einem Co-Trainer zu Ende gespielt werde. "Wenn wir keinen passenden Kandidaten finden, ist das denkbar", sagt Krupp.
Was die Situation um André Rankel betrifft, erwarten die Eisbären frühestens am Montagnachmittag eine Diagnose. Der Kapitän musste am Sonntag nach einem Check eines Gegenspielers ins Krankenhaus, er dürfte zumindest am kommenden Wochenende bei den Spielen gegen München am Freitag und Sonntag gegen Hamburg ausfallen.

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