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Die Eisbären im Oktober: Endlich wieder Spitzenreiter

Update Die Eisbären Berlin in der Eishockey-Saison 2015/2016 Abgang in Hamburg, Abkommen mit Weißwasser in Berlin

30. Oktober (II): Viermal hatten die Eisbären zuletzt auswärts verloren. In diesen vier Partien mussten sie jeweils auf Florian Busch verzichten. Der Stürmer gab am Freitag beim Gastspiel bei den Straubing Tigers sein Comeback nach seiner Verletzung - und war gleich der Mann des Spiels. Busch drehte einen frühen 0:1-Rückstand durch zwei Powerplay-Treffer in eine 2:1-Führung. Sven Ziegler und Micki DuPont (ebenfalls in Überzahl) trafen auch noch und so stand am Ende ein 4:1 für die Berliner (0:1, 1:0, 3:0) zu Buche. Neuzugang Mark Olver durfte sich damit bei seinem Debüt gleich über drei Punkte freuen, an einem Treffer war der 27-Jährige zudem auch noch direkt beteiligt. Weil parallel Nürnberg (in Köln) und Iserlohn (in Augsburg) ihre Spiele verloren, sind die Eisbären wieder Tabellenführer in der DEL. Gelingt ihnen am Sonntag im Heimspiel gegen Krefeld (14.30 Uhr, Arena am Ostbahnhof) ein weiterer Sieg, würde das Team von Uwe Krupp die Spitzenposition auch in der darauffolgenden Länderspielpause behaupten.

Männer, die auf Eis starren. Ab 2. August fast täglich wieder im Welli. Foto: Claus Vetter Vergrößern
Männer, die auf Eis starren. Ab 2. August fast täglich wieder im Welli. © Claus Vetter

30. Oktober: Ob Neuzugang Mark Olver in Straubing heute Abend wirklich schon dabei ist, steht noch nicht fest. Fakt ist aber, dass die Eisbären auswärts endlich wieder punkten wollen. Zuletzt gab es vier Niederlagen am Stück in fremden Hallen. Dabei schossen die Berliner nur zwei Tore. Bei den Tigers erwartet Uwe Krupp allerdings auch kein wirklich leichtes Spiel. "Die sind zu Hause sehr bissig. Da müssen wir von Beginn an hellwach sein", fordert der Trainer der Berliner. Mit dabei dürfte in jedem Falle Florian Busch sein, der nach seiner Verletzung wieder einsatzfähig ist. Sollte Mark Olver tatsächlich die Spielberechtigung pünktlich erhalten, hätte Krupp sogar ein Luxusproblem zu lösen. Er müsste einem seiner dann 13 Stürmer mitteilen, dass er in Straubing zuschauen muss. Das erste Duell der beiden Teams gewannen die Eisbären vor fünf Wochen in einem wilden Spiel 7:5 gegen die Tigers, die damals noch als Spitzenreiter angereist waren. Inzwischen sind die Bayern bis auf Platz acht durchgereicht worden und nähern sich damit der Tabellenregion, in der das Team vor der Saison von den Experten einsortiert worden war.

29. Oktober: Da stand er plötzlich, fast ein wenig unscheinbar. Mark Olver ist am Donnerstag in Berlin angekommen und schaute gleich beim Training der Eisbären vorbei. Mitmachen konnte er noch nicht, trotzdem ist ein Einsatz vielleicht schon am Freitag im Auswärtsspiel bei den Straubing Tigers nicht ausgeschlossen. "Es fehlen noch ein paar Unterlagen aus Kanada. Wenn die da sind, kann Mark morgen in Straubing spielen", erklärte Sportdirektor Stefan Ustorf. Uwe Krupp will seinem neuen Stürmer aber Zeit geben, egal wie schnell der zum ersten Mal aufläuft. "Wir wollen ihn vorsichtig integrieren, er bekommt in jedem Falle seine Eingewöhnungszeit", sagte der Trainer der Berliner. Zunächst könnte das bedeuten, dass Mark Olver in der Reihe zwischen Laurin Braun und Sven Ziegler als Mittelstürmer aufläuft. Wie es später weitergeht, "müssen wir herausfinden" (Krupp).

Olver selbst hat viel vor mit den Eisbären. "Ich bin hier, um die Meisterschaft zu gewinnen. Dafür will ich dem Team helfen, egal wie." Dass er in den vergangenen 15 Monaten auch verletzungsbedingt nicht allzu viel gespielt hat, sieht er nicht als Problem an. "Ich bin topfit, habe die komplette Vorbereitung in Kloten mitgemacht." Hauptgrund für sein Engagement in Berlin ist sein Bruder. Die Entwicklung von Darin hat er immer verfolgt und nun sei die Zeit reif, erstmals gemeinsam mit dem drei Jahre älteren Bruder in einem Team zu spielen. Und das irgendwann vielleicht sogar in einer Reihe? "Das könnte ich mir schon vorstellen", sagte Darin Olver, verwies aber natürlich darauf, dass das eine Entscheidung von Uwe Krupp sei.

28. Oktober (II): Die Eisbären legen personell nach und verpflichten den 27-jährigen Stürmer Mark Olver. Das kommt jetzt nicht so überraschend, der Bruder von Eisbären-Angreifer Darin war schon länger als Neuzugang gehandelt worden. "Die Tatsache, dass mit Darin sein Bruder hier spielt, er schon öfter in Berlin zu Besuch war und einige Mitspieler kennt, sollte bei einer schnellen Eingliederung behilflich sein", erklärte Sportdirektor Stefan Ustorf in einer Pressemitteilung des Klubs. Mark Olver, der einen deutschen Pass besitzt, spielte zuletzt in der Schweiz bei den Kloten Flyers, wo er seinen Vertrag am Mittwoch aufgelöst hat. "Ich freue mich immer über Verstärkungen für unsere Mannschaft. Ich denke, das ist uns mit der Verpflichtung von Mark Olver gelungen", freute sich auch Uwe Krupp über den Neuzugang, der immerhin 74 Mal in der NHL für die Colorado Avalanche auflief.

Dauert noch. André Rankel. Foto: Imago/Frey Vergrößern
Dauert noch. André Rankel. © Imago/Frey

28. Oktober (I): Jetzt ist sie endgültig vorbei, die Karriere von Daniel Brière. Der Kanadier wurde am Dienstagabend von den Philadelphia Flyers offiziell verabschiedet. Brière führte das Ehrenbully vor dem Spiel gegen die Buffalo Sabres aus, für die er auch fast vier Jahre gespielt hat. In der ersten Werbeunterbrechung gab es dann noch ein Video-Tribut für den Stürmer, der einst auch ein paar Monate für die Eisbären gespielt hat. Derzeit arbeitet sich Brière bei den Flyers ins Eishockey-Business ein, vielleicht wird er eines Tages Funktionär - oder auch Trainer. Dann könnte vielleicht doch noch mal nach Berlin zurückkehren. Man weiß ja nie...

26. Oktober: Frank Hördler wird den Eisbären vier bis sechs Wochen fehlen. Der Verteidiger erlitt am Freitag in Mannheim im Zweikampf eine Innenbandteilruptur. Die MRT-Bilder beim Mannschaftsarzt bestätigten diese Diagnose. 

Mit dem Beifall klatschen war das gegen Düsseldorf so eine Sache. Foto: Leopold Vergrößern
Mit dem Beifall klatschen war das gegen Düsseldorf so eine Sache. © Leopold


25. Oktober (II): Nach dem mühsamen 3:2-Sieg am Sonntagnachmittag gegen den EHC Wolfsburg feierten die Eisbären-Fans einen ihrer großen Helden der jüngeren Vergangenheit. Der allerdings trug nicht das rosa Trikot der Gastgeber, sondern lief für die Grizzlys auf. Jimmy Sharrow durfte sogar eine Ehrenrunde mit anschließender Welle drehen. Diese Ehrerbietung der Eisbären-Fans lag sicher nicht daran, dass Sharrow 2:15 Minuten vor dem Ende eine Strafzeit kassiert hatte und damit das Spiel praktisch zugunsten der Berliner entschied. Vielmehr bewiesen die Anhänger der Eisbären mal wieder ein Gespür für besondere Momente. Verteidiger Sharrow war nach der schwachen vergangenen Saison in Berlin ausgemustert worden – trotz aller Verdienste um den Klub. Nun bestritt er sein erstes Spiel mit seinen neuen Arbeitgeber in der Arena am Ostbahnhof. Und hatte am Ende zumindest ein bisschen Grund zur Freude. Sein Trainer Pavel Gross hatte die Aktion zunächst gar nicht mitbekommen, zeigte für das eher ungewöhnliche Verhalten nach einer Niederlage aber Verständnis: „Was soll ich sagen? Ich hab nichts dagegen, schließlich hat Sharrow gute Zeiten bei den Eisbären gehabt. Schlimmer wäre es gewesen, wenn er das schon nach dem zweiten Drittel gemacht hätte.“

25. Oktober (I): Wenn die Eisbären am Sonntag die Grizzlys aus Wolfsburg empfangen, wird Verteidiger Frank Hördler fehlen. Der Nationalspieler musste am Freitag in Mannheim wegen Knieschmerzen passen. Eine genauere Untersuchung der Beschwerden folgt am Montag. Damit dürfte Jonas Müller wieder in der Defensive auflaufen, zuletzt hatte der Youngster ja im Sturm gespielt - und das nicht mal schlecht.

25. Oktober: Als Einstimmung auf den Rosa-Tag in der Arena am Ostbahnhof hat Jörg Leopold mit Stefan Ustorf über die von ihm einst maßgeblich mit ins Leben gerufene "Pinktober"-Aktion gesprochen. Das Interview gibt es hier zum Nachlesen: "Rosa macht interessant".

24. Oktober: Das Schöne ist ja: Marcel Noebels hat endlich sein erstes Saisontor erzielt. Es hat leider aber nicht gereicht in Mannheim (zum Spielbericht geht es hier). So muss dann wohl am Sonntag im zweiten "Pinktober-Spiel" in rosa Trikots gegen Wolfsburg (14.30 Uhr, MBC) die Heimstärke das Berliner Wochenende retten. Aber vorsichtig: Der Gegner ist angeschlagen, und hat viel gut zu machen: Wolfsburg kommt bisher überhaupt nicht in die Saison. Am Freitag gab es ein 0:2 zu Hause gegen Hamburg.

23. Oktober: Und da ist das versprochene ausführliche Interview mit Steve Walker von Claus Vetter. Die Berliner Eishockey-Legende hat sich "immer als Eisbär betrachtet", jetzt aber "eine neues Kapitel" in seinem Leben begonnen. Was er sonst noch alles gesagt hat, lesen Sie hier. Viel Spaß!

Der Kapitän muss erstmal von Bord. André Rankel (rechts). Foto: Imago/Stiehl Vergrößern
Der Kapitän muss erstmal von Bord. André Rankel (rechts). © Imago/Stiehl

22. Oktober (II): Unser Mitarbeiter war am Donnerstagvormittag natürlich nicht nur zum Fotografieren im Sportforum, sondern hat auch ein paar frische Einschätzungen von Uwe Krupp zur aktuellen Lage vor dem Spiel in Mannheim am Freitag (19.30 Uhr) mitgebracht. Der Trainer sagt: "Dass wir Tabellenführer sind, wissen wir einzuordnen." Schließlich stünden mit Köln und Iserlohn zwei Teams dahinter, die noch ein Spiel weniger hätten. Krupp lobt seine Mannschaft aber insgesamt: "Wir haben bisher gut gespielt und da wissen auch, die Mannschaft hat viel Qualität." Und ganz wichtig sei: "Es ist Ruhe im Team." Und das hänge natürlich mit dem guten Saisonstart zusammen, meint Krupp.

Und das noch: Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hat sein Aufgebot für den Deutschland Cup vom 6. – 8. November 2015 in Augsburg benannt. Von den Eisbären sind Frank Hördler und André Rankel dabei.

22. Oktober (I): Am Freitagabend ist es also erstmals so weit: Steve Walker spielt mit Mannheim gegen die Eisbären. Ausgerechnet. Wir haben schon mal mit dem Ex-Kapitän gesprochen, hier unser Text: "Arbeit gegen Liebe". Ein Wortlaut-Interview mit Walker folgt, genauso wie das heiß erwartete Trainingsfoto am Donnerstag auf Twitter. Jörg Leopold hat die "Kamera" schon im Anschlag. Und daaaa ist es:

Steht zwar an der Stelle, an der sonst das Gäste-Tor steht, wird aber gegen die DEG nicht im Tor stehen. Madonna am Mittwoch bei der Arbeit. Foto: dpa/Jensen Vergrößern
Steht zwar an der Stelle, an der sonst das Gäste-Tor steht, wird aber gegen die DEG nicht im Tor stehen. Madonna am Mittwoch bei der Arbeit. © dpa/Jensen

21. Oktober: Was macht eigentlich Florian Busch? Der Stürmer stand in dieser Woche wieder im Training auf dem Eis. Es dauert aber wohl noch ein bisschen, bis Busch sein Comeback geben kann. Eine Rückkehr ins Team ist für Mitte November anvisiert, also nach der Länderspielpause in der DEL, berichtet Daniel Goldstein in seinem Eisbären-Update dieser Woche. Über alles andere werden wir uns dann am Donnerstag auch wieder persönlich ein Bild machen.

20. Oktober (II): Der für gewöhnlich gut informierte Kollege Lubrich von der Bild-Zeitung glaubt, dass die Eisbären ein Auge auf Mark Olver gerichtet haben. Der Bruder von Eisbären-Stürmer Darin Olver spielt derzeit in Schweiz bei den Kloten Flyers - besser gesagt: er spielte zuletzt nicht, weil es Differenzen mit seinem Trainer gegeben haben soll. Und das macht ihn interessant für die Eisbären. Der jüngere Olver (27) hat NHL-Erfahrung (74 Spiele für Colorado) und könnte in Berlin eine Center-Position ausfüllen - wenn es denn wirklich zu einem Transfer kommen sollte.

20. Oktober (I): Und, nicht zu vergessen, der Höhepunkt des Oktobers. Farblich und gesellschaftlich gesehen: Am Sonntag beim Spiel gegen Wolfsburg in der Arena am Ostbahnhof heißt es dann wieder "Pink in the Rink" zugunsten des Kampfes zur Heilung von Brustkrebs. Die Eisbären werden wieder einmal in Rosa auflaufen. Das tun sie auch schon am Freitag im Auswärtsspiel bei Meister Adler Mannheim. Den entsprechenden Trailer für das Wochenende in Rosa gibt es von den Berlinern auf Youtube - oder auch gleich hier.

19. Oktober (II): Kurz vorausgeschaut: Am Freitag geht es nach Mannheim, zum Meister. Am Sonntag kommt dann Wolfsburg nach Berlin. Zwei Mannschaften also, für die es bislang in dieser Saison eher suboptimal lief.

19. Oktober (I): Wichtig war es, schön war es. Hier der Spielbericht zum zweiten Sieg des Wochenendes, dem 5:3 gegen die von Don Jackson betreuten Münchner. Man beachte darunter den (ersten) Leserkommentar!

Wenig Glück bei der DEG. Im ersten Saisonspiel gab es ein 0:2 in Düsseldorf. Foto: Claus Vetter Vergrößern
Wenig Glück bei der DEG. Im ersten Saisonspiel gab es ein 0:2 in Düsseldorf. © Claus Vetter

Nachzutragen wäre übrigens noch die - obligatorische - Niederlage der Eisbären-Allstars gegen das Gazprom-Team am Sonntagmittag. Diesmal gab es ein 2:7.

17. Oktober: Spielerisch blieben die Eisbären gegen Augsburg vielleicht noch einiges schuldig, aber dafür stimmte vor allem für Torausbeute. 7:3 - der bislang deutlichste Erfolg der Saison war auch "ein Sieg der Moral", wie Trainer Uwe Krupp fand. "Als meine Mannschaft im zweiten Drittel 1:2 zurücklag, war sie überhaupt nicht beeindruckt. Das hat mir sehr gut gefallen." Am Sonntag gegen RB München erwartet Krupp aber ein ganz anderes Spiel (Beginn 16.30 Uhr). "Da geht es gegen Ex-Eisbären-Trainer Don Jackson und das ist immer etwas Besonderes."

Am Showspiel davor, der Partie einer Auswahl mit ehemaligen Eisbären-Profis gegen eine Gazprom-Auswahl mit ehemaligen russischen Stars (Beginn 12 Uhr, siehe weiter unten im Blog) wird Krupp übrigens nicht teilnehmen. Der ehemalige Weltklasseverteidiger sagt: "Meine Co-Trainer spielen mit, das reicht." Und wenn die nach dem Spiel zu kaputt seien, um gegen München auf der Bank zu stehen, "dann macht das der Hartmut Nickel". Der ehemalige Co-Trainer habe sich auch bereits angeboten, sagt Krupp. Im Scherz natürlich. 

Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für Skelleftea. Machen es die Eisbären in Schweden noch einmal spannend? Foto: Jörg Leopold Vergrößern
Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für Skelleftea. Machen es die Eisbären in Schweden noch einmal spannend? © Jörg Leopold

16. Oktober (II): Zehn Spiele ohne Tor, für einen Torjäger die Hölle. Aber das hat Petr Pohl nun hinter sich. Beim 7:3 am Freitag gegen Augsburg. "Es war nicht einfach, da will ich gar nicht lügen", sagte der Tscheche. "Das war nicht einfach, ich danke Gott für das Spiel." Der hatte allerdings nicht mitgespielt bei den Eisbären, dafür gelangen Pohl sogar noch zwei Vorlagen. Überbewerten wolle er das aber nicht, sagte Pohl. "Am Sonntag gegen München wird es schwer genug, da müssen wir nachlegen." Hier geht es zum Spielbericht!

16. Oktober (I): Damit das Warten auf das Spiel heute Abend nicht so langweilig wird, hier noch mal ein Kommentar zur aktuellen Situation: Handeln, nicht nur hinschauen. Die Augsburger sind übrigens recht optimistisch vor dem Spiel:

15. Oktober: Das rheinische Wochenende ist vorbei, das bayrische (politisch, nicht geographisch) steht an. Freitag also das Heimspiel gegen Augsburg (wie immer 19.30 Uhr in der Arena formerly known as O2-World) und Sonntag kommt dann der Don mit Minger (16.30 Uhr, ebenfalls MBA). Und dann natürlich noch - auf Leserwunsch - "weg mit der Haie-Aufmacheroptik!", "warum schaut Ihr immer noch zurück?" - danke für den Hinweis, künftig bitte bei Mails an sport@tagesspiegel.de im Betreff: "Eisbären Blog" angeben, sonst rutscht uns so was schon mal durch). Nach dem Training am Vormittag war alles beim Alten, die üblichen Verletzten (Bell, Busch und Nastiuk) fehlten. Und Spencer Machacek ist natürlich besonders motiviert für Freitag, für das Spiel mit den alten Kollegen. "Schließlich kenne ich die noch besonders gut", sagte der ehemalige Augsburger. Sein Trainer Uwe Krupp sagte: "Mit dem letzten Wochenende waren wir natürlich nicht zufrieden. Wir wollen jetzt zwei gute Spiele spielen."

Die Eisbären konnten übrigens am Freitag nicht in der Arena am Ostbahnhof (MBC) trainieren - "technische Probleme", sagte der Sportliche Leiter, Stefan Ustorf.

Glückwunsch. Cristof Kreutzer (li.) und Marco Sturm nach dem 4:2 gegen die Slowaken. Foto: dpa/Puchner Vergrößern
Glückwunsch. Cristof Kreutzer (li.) und Marco Sturm nach dem 4:2 gegen die Slowaken. © dpa/Puchner

Und dann noch dies hier: Sie kommen mal wieder (und wir wissen auch schon, wer gewinnt! Haha! Die Russen haben schon Humor): Die Eisbären Allstars empfangen das Gazprom-Team am kommenden Sonntag (18. Oktober). Zum neunten Mal zum bereits. Das Legenden-Spiel startet um 12 Uhr in der Mercedes-Benz Arena (Einlass ab 11 Uhr. JETZT HABEN WIR ES GESAGT, hallo Moritz?). Wie schon in den vergangenen Jahren spielen die Alt-Stars der Eisbären und der russischen Gäste für den guten Zweck. Diesmal werden sowohl die Eisbären Juniors als auch die Initiative „Moabit hilft‘‘ unterstützt. Die Eisbären Berlin und Partner GAZPROM Germania haben zu diesem Spiel 2000 Flüchtlinge und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer eingeladen. Zusätzlich wird bei diesem Spiel eine Spendenaktion zugunsten der Flüchtlingsinitiative „Moabit hilft“ durchgeführt.
Das Team der Eisbären Allstars wird vom langjährigen Eisbären-Kapitän Marc Fortier (der am Donnerstag auch beim Training der Eisbären vorbeischaute, siehe oben) angeführt. Außerdem sind die Ex-DEL-Starstürmer Tore Vikingstad und Thomas Sjögren dabei. Das Allstar-Jersey tragen auch Ex-Eisbären-Verteidiger Nico Pyka, DEL-Co-Trainer Marian Bazany, DEL-Mentaltrainer Markus Flemming und die EHC-Legende Guido Hiller. Zudem haben die bayerischen Verstärkungen Günter Oswald, Stefan Schauer und Leonhard Wild zugesagt. Im Team von Gazprom laufen die üblichen russischen Altstars auf, die keinen Spaß verstehen auf dem Eis (mehr unter www.eisbaeren.de. Tickets sind ab sofort im Fanshop der Arena zu kaufen.

14. Oktober: Kann das eigentlich sein, dass der Meister zurzeit nicht so richtig einen Lauf hat? Folgende (nicht näher benannte) Meldung mal zum Maßstab genommen: Nun verletzte sich auch noch Jochen Hecht beim 3:5 am Sonntag in Krefeld. Er fällt mit einer nicht näher benannten Oberkörperverletzung auf unbestimmte Zeit aus. Das teilten die Adler mit. Pech hatte auch Marcel Goc. Der 32-Jährige befand sich nach seiner (nicht näher benannten) Unterkörperverletzung bereits wieder im individuellen Training, erlebte dort aber einen (nicht näher benannten) Rückschlag.

13. Oktober (I): Und nun mal was ganz anderes: Eishockey im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Live? Nö, gibt's nicht!!!! Doooooch: DEL2 geht! Das Winter Derby von Dresden, die Eislöwen gegen Weißwasser. Am 9. Januar sendet "Sport im Osten" ab 16 Uhr. Glückwunsch und Servus DEL - schaut mal da hin...

Ach ja. „Für uns ist die Live-Übertragung durch den MDR auch ein Zeichen der Wertschätzung unseres Sports durch die Öffentlich-Rechtlichen TV-Anstalten.“, sagt René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer.  

Logo. Es geht gegen Skelleftea. Foto: promo Vergrößern
Logo. Es geht gegen Skelleftea. © promo

13. Oktober (I): Und jetzt? Erst einmal ein Dankeschön. Im neuen Eisbären-Update (Artikel hier zum Nachlesen) kommen wir immerhin auf ein Unentschieden. Unser Blog trifft zum Ausgleich ("immer wieder unterhaltsam"), nachdem der Spielbericht das Gegentor verursacht hat ("untypisch boulevardesk formuliert Debakel"). Wie dem auch sei, damit könne wir gut leben - wie auch mit dem Saisonstart der Eisbären insgesamt (was ein Übergang!):

Platz sechs nach zehn Spielen ist gut, ja sogar eher über den Erwartungen als drunter. Spielerisch ist vieles besser geworden, besonders in der Defensive, dann ist da die Heimstärke (3:0 ist Bilanz) - auf der anderen Seite stehen eine negative Tendenz mit den zuletzt drei Niederlagen in Serie, die Abschlussschwäche (hier wär noch Platz, um nach zu verpflichten!) und anscheinend tun sich die Eisbären auswärts etwas schwächer, zumindest zuletzt war das so (3:4 lautet die Bilanz). Allerdings stehen 3 Heimspielen bisher 7 Auswärtsspiele gegenüber, das Wochenende bietet also die Chance, die Gesamtbilanz wieder aufzuhübschen - wenn dann das Personal nach den trainingsfreien Tagen wieder frischer ist. Trainer Uwe Krupp hatte übrigens schon vor der Wochen (am Dienstag hatten die Eisbären ja auch noch in der CHL gespielt) einen "gewissen Substanzverlust" gefürchtet.

Allerdings darf auch festgestellt werden, dass die Kölner Haie wohl in dieser Saison ein Topfavorit auf den Titel sind. So schnell und passsicher, wie sie im ersten Drittel gegen die Eisbären gespielt haben, das hat man selten gesehen in der Liga. Selbst ihr Trainer Niklas Sundbald fand hinterher: "Das war fast perfekt von uns gespielt."

Und dann noch mal ein statistischer Wert: Vor einer Saison lagen die Eisbären nach 10 Spieltagen auf Platz vier, mit 19 Punkten (also zwei mehr als diesmal). Geholfen hat es am Ende nicht. Vier der ersten sechs vom 10. Spieltag erreichten allerdings damals die Play-offs - auch der sechstplatzierte Iserlohn. Na also!

12. Oktober: Es war dann doch ein eher trüber Ausflug ins Rheinland für die Eisbären.  Die Bilanz nach den Spielen in Düsseldorf und Köln: 1:8-Tore, null Punkte. Nach dem 1:6 in Köln (Spielbericht) hatte Verteidiger Constantin Braun immerhin noch so gute Laune, um sich zu einem kleinen Plausch mit dem Kölner Kollegen Alexander Sulzer einzulassen. Brauns Trainer Uwe Krupp hingegen versprühte am Abend weniger gute Laune in der Kölnarena. Krupp sagte immerhin noch: "Jetzt müssen wir nächstes Wochenende zurückkommen." Und dafür können die Eisbären in Berlin bleiben: am Freitag kommt Augsburg in die Arena am Ostbahnhof, Sonntag rundet München das bayrische Wochenende der Eisbären ab. Für Montag sagte Krupp das Mannschaftstraining ab, bis Mittwoch haben die Spieler erstmal frei.

11. Oktober: Vor dem Spiel gegen die Kölner Haie (hier geht's zur Vorschau) strahlt die Sonne. Rund um die Kölnarena stehen die Haie-Fans bereits über zwei Stunden vor Spielbeginn Schlange vor der Halle - dabei ist da drinnen doch Platz genug und vor allem das Wetter draußen besser. Mal sehen, ob nachher die Sonne noch scheint für die Kölner Fans.

Eisbären-Co-Trainer rät seiner Mannschaft: "wir sollten keine Angst haben vor den Kölnern." Wäre auch schlecht, denn nach zwei Niederlagen bräuchten die Eisbären mal wieder ein paar Punkte. Vor dem Spiel melden die Berliner keine neuen Verletzten, im Tor wird Petri Vehanen stehen.

10. Oktober: Gut gehalten Kollege: Die unglückliche 0:2-Niederlage bei der DEG (Spielbericht) war kaum besiegelt, da rannte Petri Vehanen auch schon zur Düsseldorfer Kabine, um Mathias Niederberger zu gratulieren. "Mathias, du warst heute überragend", sagte der Finne zum Kollegen, der in der Vorsaison noch bei den Eisbären Konkurrent von Vehanen war.

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© Leopold

Am Freitag nun spielte Niederberger erstmals gegen die alten Kollegen und er war natürlich besonders motiviert, was dann auch in einem Spiel ohne Gegentor mündete. Fast eine Viertelstunde dauerte der Plausch der Torhüter in der Düsseldorfer Arena. Vehanen sagte später: "Wir sind gute Freunde und telefonieren auch oft miteinander." Als Konkurrenten würden sie sich nicht sehen - sagt sich natürlich auch einfacher, wenn man bei verschiedenen Klubs spielt.

8. Oktober (II): Besuch für Uwe Krupp am Donnerstag beim Training. Sein zweitjüngster Sohn TJ schaute vorbei und durfte bei Papa auf dem Arm während der Interviews (Krupp: "eine Premiere"). Der Weg zum Eishockey liegt ja aufgrund der familiären Geschichte auch sehr Nahe. Ein Wort kann Krupp Junior, anderthalb Jahre alt, schon: "Hockey".

Die Menschen, die Krupp in sein Aufgebot für Düsseldorf und Köln am Freitag (19.30 Uhr) und Sonntag (17.45 Uhr, live auf Servus TV) hat, sind da schon etwas wortgewandter und vor allem älter. Vladislav Filin tritt die Reise an den Rhein mit an. Der Trainer erwartet "zwei schwere Spiele". Und was ist, wenn er an Köln denkt? Da ist Krupp ja vor einem Jahr eher unglücklich geschieden bei den Haien, in seiner Heimatstadt. "Aber daran werde ich sicher nicht denken", sagt Krupp. "Das lenkt nur ab".

Bis auf die länger Verletzten Florian Busch und Mark Bell sind die Eisbären für das Wochenende fast komplett, im Tor wird wieder Petri Vehanen spielen, nachdem Kevin Nastiuk zuletzt in Hamburg und beim CHL-Spiel in Stavanger zum Einsatz kam. Nastiuk wird aufgrund einer Verletzung in der Leistengegend fehlen. Für ihn wird der gebürtige Kölner Marvin Cüpper als Zweiter Torwart die Reise antreten. Außerdem ist Verteidiger Bruno Gervais (fehlte in Stavanger) wieder gesund.

In Straubing hatten es die Eisbären zuletzt oft Schwierigkeiten. Und diesmal? Foto: dpa Vergrößern
In Straubing hatten es die Eisbären zuletzt oft Schwierigkeiten. Und diesmal? © dpa

8. Oktober (I): Was macht eigentlich Travis James Mulock, wenn er nicht Eishockey spielt? Richtig, Baseball schauen. Jörg Leopold hat sich mit ihm darüber ausführlich unterhalten, sein Stück zum Play-off-Start in der MLB und zu den Toronto Blue Jays im Allgemeinen ist hier zu finden.

7. Oktober: Und wieder grüßt der Wellblechpalast: Weil die Eisbären die Champions Hockey League (CHL) so toll finden, soll sie im Achtelfinale gegen Skelleftea dann am 3. November auch nur einem exklusivem Zuschauerkreis vorbehalten sein. Es geht in den Welli! Wer Böse ist, wird an dieser Stelle womöglich sagen: Die gehen in ihre Trainingshalle, weil die CHL-Spiele (kaum) ein Mensch gucken will - sie Heimspiel gegen Stavanger. Das von Geschäftsführer Peter John Lee so protegierte Projekt scheint also schon in der zweiten Auflage aus Berliner Sicht schon wieder im Sterben zu liegen.

Aber wir sind ja nicht böse, sondern freuen uns auf den 3. November (das Rückspiel ist am 10. November in Schweden, hoffentlich müssen wir den Namen des Gegners bis dahin nicht zu oft schreiben).

Mark Olver wurde in Kloten nicht so recht glücklich. Jetzt soll es für ihn in Berlin wieder besser laufen. Foto: Imago Vergrößern
Mark Olver wurde in Kloten nicht so recht glücklich. Jetzt soll es für ihn in Berlin wieder besser laufen. © Imago

6. Oktober: Die Eisbären haben es geschafft. Durch ein 3:3 (2:1, 1:2, 0:0) gegen die Stavanger Oilers stehen sie im Achtelfinale. Hier geht's zum Spielbericht.

Nun sind sie unterwegs nach Stavanger, die Eisbären. Um neun Uhr hat die Chartermaschine abgehoben. Nach dem Spiel (19 Uhr, live auf Laola1TV) geht es übrigens zurück nach Berlin. Gegen 3 Uhr morgens sollten dann alle im Bett sein. Vielleicht hat ja der ein oder andere dann Lust nach oder vor dem Spiel noch unseren Kommentar zu Leon Draisaitl zu lesen.

5. Oktober (II): Am 7. Oktober ist es ja so weit, in der NHL gibt es Eis: Und vorher schon mal die erste schlechte Nachricht für Fans deutscher Spieler: Leon Draisaitl ist kurz vor dem Saisonbeginn von den Edmonton Oilers in das Farmteam geschickt worden. Das 19 Jahre alte Stürmertalent stand am Montag nicht in dem 23 Spieler umfassenden NHL-Aufgebot der Oilers. Draisaitl wird in der unterklassigen AHL bei den Bakersfield Condors die Saison beginnen. Nööö, oder?

5. Oktober (I): Also, sieht gut aus bei Olver. Er war am Montag schon wieder auf dem Eis und ist im Aufgebot, das am Dienstag den Flug nach Stavanger antritt. Dafür ist allerdings Bruno Gervais nicht dabei, der Kanadier hat nach offiziellen Angaben eine Magen- und Darm-Erkrankung. Die länger verletzten Florian Busch und Mark Bell fehlen natürlich auch beim Rückspiel in Norwegen - es sollte angesichts des 3:0-Polsters aus dem Hinspiel trotzdem für den Einzug ins Achtelfinale der CHL reichen - mit einem Resultat wie in der Vorrunde in Gap (1:3) zum Beispiel. Aber logo, das kann nicht der Anspruch sein.

4. Oktober (III): Tabellenführung weg und nicht nur das: Darin Olver verletzte sich beim Spiel in Hamburg. Im letzten Drittel bekam er einen Schuss auf den Fuß ab. Wie lange er den Eisbären fehlen wird, ist noch unklar.

4. Oktober (II): Jetzt also hat Petri Vehanen seine verdiente Pause bekommen. Beim Spiel in Hamburg steht Kevin Nastiuk erstmals in dieser DEL-Saison im Tor der Eisbären. Bis in die fünfte Minute ging das gut, dann traf Jerome Flaake zum 1:0 für die sehr engagiert spielenden Freezers. Und Marcel Müller legte dann zum 2:0 nach. Und 2:0 für die Hamburger steht es auch nach zwei Dritteln vor über 10.000 Zuschauern. Sullivan trifft im letzten Drittel zum 3:0 für die Freezers - und dabei blieb es bis zum Ende. Den Spielbericht finden Sie hier.
4. Oktober: Seit 14.30 Uhr spielen die Eisbären heute bei den Hamburg Freezers - als Tabellenführer der DEL. Über die Gründe für das aktuelle Hoch der Mannschaft von Trainer Uwe Krupp schreibt Claus Vetter hier.

Frank Hördler (r.) kann in den nächsten Wochen kein rosa Trikot tragen - der Verteidiger hat sich am Knie verletzt. Foto: dpa Vergrößern
Frank Hördler (r.) kann in den nächsten Wochen kein rosa Trikot tragen - der Verteidiger hat sich am Knie verletzt. © dpa

3. Oktober: Wie die Eisbären nach der Wende die Mauer verschoben: Warum Hartmut Nickel und Billy Flynn den Aufstieg des Klubs maßgeblich mitgeprägt haben, schreibt Claus Vetter hier.

2. Oktober (II): Die Freude nach dem 2:1 gegen Ingolstadt (Spielbericht) war am Freitag natürlich groß. Kapitän André Rankel sagte: Das fühlt sich gut an und das haben wir uns verdient, wir haben über 60 Minuten stark gespielt." Jonas Müller, Schütze zum 1:0, sagte: "Wir spielen geradlinig und bringen viele Schüsse aufs Tor und hinten sind wir in jedem Fall sehr stark, da kommt und die Erfahrung unsere neuen Bruno Gervais und Micki DuPont zugute."  

2. Oktober (I): Vor dem Spiel gegen Ingolstadt wagt Jörg Leopold ein erstes Zwischenfazit. Warum die Eisbären bisher so stark sind, versucht er hier zu erklären.

1. Oktober (II): Florian Busch fehlt beim Training, bei ihm ist beim Spiel in Schwenningen einen Muskelfaserstrang im Oberschenkel gerissen, er wird vier Wochen pausieren müssen. Das ist besonders bitter für den Bayern, denn schließlich war er so gut in die Saison gestartet wie schon lange nicht mehr, und blühte in seiner neuen Reihe (mit André Rankel und Petr Pohl) richtig auf: Sieben Punkte in sechs DEL-Spielen (dabei drei Tore) hat er schon gesammelt.

Dafür mit dabei im Training: Der - zurzeit vereinslose - Verteidiger Ryan Caldwell. Angeblich aber nur, um sich fit zu halten - heißt es.

1. Oktober (I): Wir sind beim Training und siehe da, es wird wieder rosa:

Ehrenrunde für den Gegner. Jimmy Sharrow (ganz rechts) wurde von den Eisbären-Fans auch im Trikot der Wolfsburger gefeiert. Foto: Jörg Leopold Vergrößern
Ehrenrunde für den Gegner. Jimmy Sharrow (ganz rechts) wurde von den Eisbären-Fans auch im Trikot der Wolfsburger gefeiert. © Jörg Leopold

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