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Der Start in die DEL-Saison gelingt: das tat sich im Monat September.

Update Die Eisbären Berlin in der Eishockey-Saison 2015/2016 Abgang in Hamburg, Abkommen mit Weißwasser in Berlin

30. September 2015 (II): Das sieht nach Stress aus, im Ablaufplan der Mannschaft von Uwe Krupp. In den kommenden sieben Tage spielt "Freizeit" eine kleine Rolle: Mittwoch und Donnerstag Training, Freitag Training und Spiel, Sonnabend Training und Busreise nach Hamburg, Sonntag Spiel gegen die Freezers und Montag dann Training. Dienstag 09:15 Uhr Abflug nach Stavanger, 19 Uhr CHL-Rückspiel (3:0 war das Hinspiel) und danach direkt der Rückflug nach Berlin. Und dann? Sind die Eiwsbären womöglich Tabellenführer in der DEL und im Achtelfinale der CHL. Wir gehen ja nur vom Guten aus.

30. September 2015 (I): Ei der Daus, Ingolstadt! Sind die in Form. Gut für die DEL und wir freuen uns auf Freitag: Der ERC Ingolstadt ist mit einem Sieg in die K.o.-Phase der Champions Hockey League gestartet. Die Oberbayern schlugen den Vorjahresfinalisten Frölunda Indians aus Göteborg am Dienstagabend im Sechzehntelfinal-Hinspiel 4:2 (1:2, 2:0, 1:0). Alexander Barta (12. Minute), Daniel Irmen (32.), Jared Ross (38.) und Petr Taticek (49.) drehten für das Team aus der DEL vor eigener Kulisse einen 0:2-Rückstand. Und da gab es dann verdienten Glückwünsche (das mit dem Bier war uns neu):

Und Sonntag dann ganz in - rosa. Foto: Imago/Wittke Vergrößern
Und Sonntag dann ganz in - rosa. © Imago/Wittke

29. September 2015: Nach dem Fünf-Punkte-Wochenende steht nun ein nicht einfaches Wochenende auf dem Programm: Am Freitag kommt der ERC Ingolstadt in die Halle "formerly known as" O2-World und am Sonntag geht es zu den Hamburg Freezers. Beide Mannschaften sind nicht eben gut gestartet (Ingolstadt ist aktuell Tabellenelfter, die Freezers sind auf Rang zehn). Einfacher macht das die Aufgabe sicherlich nicht für die Eisbären, zumal sie nun auch nicht mehr unterschätzt werden dürften. Patrick Köppchen, gebürtiger Berliner und ehemaliger Eisbär (ist ganz lange her) hat die Berliner übrigens eh nicht unterschätzt, vor der Saison. Da sagte er uns nämlich: "Die Eisbären unterschätzen? Nein. Wer Berlin unterschätzt, macht einen kleinen Denkfehler. Ich glaube, dass die sich gut verstärkt haben von den Namen her und mit der letzten Saison nicht so zufrieden waren. Die werden schon kommen, die Mannschaft hat viel Erfahrung.“

27. September 2015: Das Fünf-Punkte-Auswärtswochenende ist perfekt: Die Eisbären gewinnen auch bei den Schwenninger Wild Wings - den Spielbericht zum 3:2 finden Sie hier.

27. September 2015: Und heute geht die Reise weiter - hoffentlich erfolgreich und womöglich mit dem Sprung auf Platz 1? Ein Sieg in Schwenningen (16.30 Uhr geht es los) ist dafür Voraussetzung und natürlich muss Straubing patzen gegen die DEG (ist durchaus möglich).

26. September 2015: Wenn die Eisbären reisen: Mit dem Spiel bei den Schwenninger Wild Wings endet das Auswärtswochenende - Trainer Uwe Krupp erinnert sich dabei an die NHL. Wie die Mannschaft die Herausforderung meistert lesen Sie hier.

25. September 2015 (II): Den Spielbericht zum 2:1-Sieg der Eisbären in Krefeld finden Sie hier.

25. September 2015: Für Teambetreuer Dirk Perschau begannen die Vorbereitungen auf das Auswärtswochenende der Eisbären Berlin schon am Donnerstag. Unmittelbar nach dem Training sammelte Perschau die Spielerutensilien zusammen und verstaute alles im Teambus. Mit dem ging es dann schon am Donnerstag Richtung Krefeld, die Mannschaft machte sich am Freitag mit dem Flieger auf Richtung Westen. Für Marcel Noebels ist es ein ganz besonderes Wochenende, zunächst geht es am Freitag in seine alte Heimat Krefeld. "Da kommen viele Freunde und Verwandte. Vielleicht sogar meine Oma. Da freue ich mich riesig drauf", sagte der Stürmer. Am Sonntag in Schwenningen gibt es für Noebels dann ein Wiedersehen mit seinem alten Trainer Helmut de Raaf, mit dem er 2008 und 2009 bei den Jungadlern Mannheim zweimal Nachwuchsmeister wurde. "Das ist gleich noch ein besonderes Spiel für mich." Noebels hofft, dass er bei den Wiedersehensfeiern mit den Eisbären auch noch zwei Siege einfahren kann. Denn der Sport steht natürlich im Vordergrund. Bisher ist der Nationalspieler mit seiner Saison zufrieden, in der Reihe mit Darin Olver und Barry Tallackson fühlt er sich richtig wohl. "Wir spielen jetzt ja auch schon ein Dreivierteljahr zusammen und es läuft wirklich gut." Aber während seine Sturmpartner in dieser Saison schon eigene Tore bejubeln durften, wartet Noebels noch auf seinen ersten Saisontreffer. Da würde es doch bestens passen, wenn ihm dies nun ausgerechnet in Krefeld oder Schwenningen gelingen sollte.

24. September 2015 (II): Und natürlich wurde heute am Freitag auch wieder im Wellblechpalast trainiert - nach dem trainingsfreien Mittwoch steigt die Vorbereitung auf Krefeld (Freitag 19.30, Laola1TV zeigt das Spiel live) und Schwenningen am Sonntag. Constantin Braun war übrigens nicht auf dem Eis, wird aber am Freitag spielen. Trainer Uwe Krupp warnte indes vor den Krefeldern: "Ich erwarte einen starken Gegner. Wenn die ins Rollen kommen, sind sie sehr gefährlich."

24. September 2015 (I): Wir gehen mal zwei Klassen tiefer, schließlich betrifft es ja auch die Eisbären indirekt und Berlin direkt: FASS und Preussen spielen ja in der Oberliga Nord. Und die ist in der am Freitag beginnenden Saison international: Mit den Tilburg Trappers spielt ein niederländisches Team mit. Und das ist nicht irgendeines, sondern der Meister (insgesamt 15 mal). Diesen Titel werden sie in dieser Saison nicht verteidigen können, dafür gelten sie als einer der Favoriten für den Oberligatitel - aufsteigen geht danach allerdings nicht. Bis zur vergangenen Saison wurden die Niederländer übrigens noch von Ex-Freezers-Coach Paul Gardner betreut.

In Berlin sind die Trappers erstmals am 29. November zu Gast, dann spielen sie bei FASS.

23. September 2015 (II): Sven Ziegler gelang beim Spiel gegen Stavanger ein gewaltig schönes Tor (das 2:0, Vorlage übrigens Shuhei Kuji). Uwe Krupp lobte seine "sogenannte vierte Reihe" dann auch überschwänglich. "Sie sind bei uns eben auch da, um zu produzieren. Wir brauchen diese Tore. Ziegler sagte zu seinem Auftritt: "Das war ein super Gefühl. Gegen Straubing hatte unsere Reihe auch schon massig Chancen. Insofern war es wichtig, dass es jetzt endlich mal geklappt hat. Weil mit einem 1:0 wären wir da wohl nicht so gut bedient gewesen." Und Humor hatte er auch noch, gefragt nach der "Auswärtstorregel in der CHL: "Kein Gegentor zu kassieren war wichtig." Und dann lachte Ziegler. "Und die Auswärtstorregel gibt es gar nicht, glaube ich."

Der Ex. Don Jackson war am Sonntag mit dem EHC München zu Gast bei den Eisbären Berlin. Foto: dpa Vergrößern
Der Ex. Don Jackson war am Sonntag mit dem EHC München zu Gast bei den Eisbären Berlin. © dpa

Stimmt - nach Hin- und Rückspiel werden die Ergebnisse addiert, daher sind auch Unentschieden erlaubt. Erst bei Gleichstand wird in Spiel zwei verlängert. Puh, die CHL und die Regeln. Dazu dann noch mal mehr an dieser Stelle.

23. September 2015 (I): "Wir haben sehr geduldig gespielt, defensiv wenig Fehler gemacht und wenn wir einen Fehler gemacht haben, war Petri da" - sagte Uwe Krupp nach dem 3:0 gegen die Stavanger Oilers am Dienstag. Zum Spielbericht geht es hier. Und ein Thema ist sicherlich auch der schlechte Zuschauerzuspruch. Nur rund 4069 kamen am Dienstag. Es war wohl ein Minusgeschäft für die Eisbären, wie hinter vorgehaltener Hand zu hören war.

Der 7:3-Sieg gegen Augsburg war für Uwe Krupp ein "Sieg der Moral". Foto: dpa Vergrößern
Der 7:3-Sieg gegen Augsburg war für Uwe Krupp ein "Sieg der Moral". © dpa

22. September 2015 (II): Ganz so leicht sollten die Eisbären, dass mit Stavanger heute nicht nehmen. Der Klub aus der viertgrößten Stadt Norwegens (130.000 Einwohner) wurde zuletzt viermal in Folge nationaler Meister, ein paar Spieler sind auch nicht ganz unbekannt im Kader und nun ja, vor der Qualität des norwegischen Eishockeys sind wir ja hierzulande seit der WM 2012 doch ein wenig überzeugt (da gab es ein 4:12 gegen Norwegen, immer noch schlimmer als das 0:10 gegen Kanada bei der jüngsten WM.). Und dann sagt André Rankel: "Muss man auch sehen, wen die hinter sich gelassen haben in der Vorrunde." Kaipa Kuopio (Finnland) und Ocelari Trinec (Tschechien) nämlich. Allerdings hat auch Storhammar, der andere CHL-Teilnehmer aus Norwegen, seine Vorrundengruppe gewonnen. So schlecht also kann die GET-ligaen nicht sein.

In unserem Vorbericht geht es diesmal mehr um die CHL (die Claus Vetter auf einem guten Weg sieht) als um die Eisbären. Jörg Leopold ist da übrigens ganz anderer Meinung. Aber bei den Oilers freuen sie sich wenigstens schon auf heute Abend: ,

22. September 2015 (I): André Rankel und Kollegen sollen ja spielen und nicht rechnen. Gewinnt in der K.o.-Runde der Champions League jede Mannschaft ein Spiel, entscheidet tatsächlich das Torverhältnis über das Weiterkommen. Bei Tore-Gleichstand (Beispiel Eisbären gewinnen 7:6 gegen Stavanger, Stavanger 1:0 gegen die Eisbären) gibt es dann allerdings einen Gleichstand. Dann werden nicht die auswärts mehr erzielten Tore gewertet und über das Weiterkommen wird mit dem im Eishockey üblichen Prozedere entschieden - Verlängerung und notfalls bis zum Penaltyschießen. Also ist es ein wenig anders als im Fußball... aber wer soll sich da auch auskennen, wenn sich fast jedes Jahr der Wettbewerb ändert.

21. September 2015: Über der Mercedes-Benz-Arena bildete sich am Sonntag eine Stunde nach dem Spektakel der Eisbären gegen Spitzenreiter Straubing ein Regenbogen. So schön können Eisbären-Siege sein. Okay, für die Fans war das Spiel natürlich sehr unterhaltsam, was aber vor allem daran lag, dass die Berliner den Gegner immer wieder zurück ins Spiel holten. Uwe Krupp lobte trotz fünf Gegentoren die Abwehrleistung seines Teams in der bisherigen Saison, auch wenn sich das am Sonntag kurz nach dem Spiel "ein bisschen komisch" anhörte.

Schon am Dienstag wartet die nächste Aufgabe auf die Berliner, in der Champions Hockey League treffen die Eisbären in der Runde der letzten 32 auf die Stavanger Oilers. Dann geht es auch darum, hinten weniger Fehler zu machen. Denn nach Hin- und Rückspiel gilt die aus dem Fußball-Europapokal bekannte Auswärtstorregel. "Nach dem Modus habe ich noch nie gespielt", sagte Kapitän André Rankel. "Ich weiß nur, dass wir möglichst wenig Gegentore kassieren sollten." Über den Norwegischen Meister "wissen wir nicht viel", aber Stavanger sei "ein richtig starker Gegner".

Torwart Petri Vehanen kennt die Oilers von allen Eisbären am besten, er spielte 1998 beim Vorgängerklub Viking Hockey. Auch der Finne hält den Gegner für eine Herausforderung, vielleicht auch deswegen, weil es für ihn am Dienstag schon das dritte Spiel in fünf Tagen sein könnte. Bisher verzichtete Trainer Uwe Krupp auf eine Rotation im Tor, nach dem Abgang von Mathias Niederberger ist das Vertrauen in die Goalies hinter Vehanen offenbar nicht ganz so groß. "Ich muss viel spielen, aber ob ich auch gegen Stavanger auflaufe, entscheidet Uwe", sagte Vehanen am Sonntag. Sagen wir es mal so: Alles andere wäre doch eine ziemliche Überraschung.

20. September 2015 (II): Lustige und viele Strafen, zwölf Tore und ein kleiner Flutlicht-Schreck: Beim 7:5 der Eisbären gegen Straubing am Sonntag war einiges los. Hier geht's zum Spielbericht. Und die Fans? Hatten interessante Ansagen zum Verhalten in der Kurve (siehe Tweet):

20. September 2015 (I): Am Sonntag gibt es ein echtes Spitzenspiel in der Mercedes-Benz-Arena zu sehen: Die Eisbären empfangen Tabellenführer Straubing Tigers. Richtig gelesen: Straubing ist nach drei Siegen in drei Spielen Erster in der DEL. Das war jetzt nicht unbedingt zu erwarten, auch wenn Berlins Manager Peter John Lee die Tigers zu Saisonbeginn auf dem Zettel hat. Warum das so ist, erklärt Claus Vetter in seinem Vorbericht auf das Duell mit Straubing. Übrigens: Rene Röthke, Berliner Stürmer in Diensten der Bayern, sagte uns vor der Saison: "Ich denke, wir sind stärker als die letzten zwei Jahre und sehen einen Platz unter den ersten Zehn als durchaus realistisches Ziel an." Damit hat er so gesehen ja sogar noch untertrieben. Na, mal sehen, wie es dann nachher läuft.

19. September 2015 (I): Leserfrage: "Wann macht Ihr denn endlich das blöde Wolfsburg-Jubel-Bild in Eurem Blog weg?" Antwort: "Jetzt". Sicher, da haben wir geschlafen - oder zu viel den überzeugenden Sieg in Wolfsburg gefeiert (der Spielbericht hier zum Nachlesen).

Die wollten nicht nur spielen, die wollten beißen. Haben sie dann auch gegen die Eisbären, die Kölner Haie. Foto: Claus Vetter Vergrößern
Die wollten nicht nur spielen, die wollten beißen. Haben sie dann auch gegen die Eisbären, die Kölner Haie. © Claus Vetter

18. September 2015 (I): So, heute geht es also auf zum Auswärtsheimspiel nach Wolfsburg. Constantin Braun fährt auch mit, Jörg Leopold hat mit ihm gesprochen und seine Gedanken zusammengefasst: "Nur nach vorn schauen."

17. September 2015 (III): Lustige Übungen gab es am Donnerstag beim Training der Eisbären zu sehen. Uwe Krupp ließ die Spieler zu beiden Seiten des Tores Spalier stehen, warf dann den Puck in die Mitte und schickte je zwei Spieler von beiden Seiten in den Nahkampf. Mit der anstehenden Rugby-WM hatte das nichts zu tun, versicherte der Eisbären-Trainer. Es ging ihm nach den immer gleichen Übungen von Überzahl und Unterzahl lediglich um ein bisschen Abwechslung. Ansonsten hatte Krupp einen Tag vor dem Spiel beim EHC Wolfsburg nicht viel zu erzählen. "Es gibt nichts Neues", meinte er fast entschuldigend. Man werde mit dem Team, das zuletzt in Iserlohn 2:3 verlor, antreten und wieder versuchen zu punkten. "Wir müssen uns dabei vielleicht etwas cleverer anstellen als am Sonntag", meinte Krupp noch. Gegner Wolfsburg habe wie eigentlich immer eine starke Mannschaft zusammen, die sehr kompakt auftrete und viel Speed mitbringe. Apropos: Rund 500 Fans der Eisbären werden sich am Freitag mit nach Wolfsburg begeben, um dort vielleicht den ersten Auswärtssieg der Saison zu erleben.

17. September 2015 (II): Wo wir gerade beim Thema NHL sind. Die Nürnberg Ice Tigers haben Dany Heatley verpflichtet. Ein großer Name, Heatley spielte 946 Mal in der NHL und traf dabei 388 Mal ins Netz. Die beste Zeit des Stürmers, der 1981 im deutschen Freiburg geboren wurde, liegt aber schon länger zurück. Trotzdem ist man in Nürnberg natürlich froh: "Dany Heatley ist eine der größten Verpflichtungen in der Geschichte der DEL. Wir sind sehr froh und glücklich, dass er sich dazu entschieden hat, für die Ice Tigers in Nürnberg zu spielen", sagte Trainer Martin Jiranek. Beinahe wäre Heatley übrigens auch mal in Berlin gelandet. Die Eisbären hatten während des Lockouts in der Saison 2004/2005 großes Interesse an einer Verpflichtung. Claus Vetter hat das damals notiert. Im Endeffekt kam es dann aber anders, aber nun spielt Heatley ja doch noch in Deutschland - wenn auch nicht in Berlin.

17. September 2015 (I): So ein Profisportler hat es ja nicht leicht, besonders wenn er viel Geld verdient. Was fängt man damit bloß an? Autos, Häuser, Boote - kann man alles kaufen, braucht man aber eigentlich nicht endlos viel. Viele Sportler geben auch etwas zurück, gründen Stiftungen oder spenden für Bedürftige. So wie P. K. Subban. Der Eishockey-Profi der Montreal Canadiens ist dabei allerdings in eine neue Dimension vorgedrungen. Satte zehn Millionen Kanadische Dollar spendete der 26-jährige Verteidiger dem Kinderkrankenhaus der Stadt. Das sind umgerechnet 8,85 Millionen Euro - es ist die höchste Spende, die es je von einem kanadischen Sportler gegeben hat. Die Summe soll der Einrichtung über sieben Jahre zur Verfügung gestellt werden. Okay, Subban hat 2014 auch einen fetten Achtjahresvertrag bei den Habs unterschrieben, der ihm bis 2022 72 Millionen Dollar einbringt. Trotzdem muss man das erst mal bringen. "Ich möchte der Stadt mit der Spende einen Teil des in mich setzten Vertrauens zurückgeben", erklärte er seine Aktion. Dafür trägt die Vorhalle des Krankenhauses nun den Namen "Artrium P. K. Subban".

Szene aus dem Spiel der Eisbären in Köln. Foto: Claus Vetter Vergrößern
Szene aus dem Spiel der Eisbären in Köln. © Claus Vetter

16. September 2015: Sportartikelhersteller Adidas wird von der Saison 2017/18 an Ausrüster der NHL. Der Vertrag soll über sieben Jahre laufen. Adidas liefert Trikots und Merchandising-Artikel und löst damit die konzerneigene Tochter Reebok ab, die bislang die Sponsorenrechte inne hatte. Reebok soll rund 35 Millionen US-Dollar pro Saison gezahlt haben - wie viel Adidas nun auf den Tisch legt, ist nicht bekannt. Adidas wolle mit der NHL seine Präsenz in amerikanischen Schlüsselsportarten ausbauen und sei deshalb dabei, seine Ressourcen neu zu verteilen, hieß es in der Mitteilung. Dies „ist erst der Anfang für uns“, sagte Nordamerika-Chef Mark King. Adidas versucht, verlorenen Boden in Nordamerika gutzumachen. Nike und Under Armour haben im weltgrößten Sportmarkt USA derzeit die Nase vorn. Adidas investiert verstärkt ins Sponsoring einzelner Athleten.

15. September 2015 (II): Die Adler Mannheim sind nicht besonders gut in die neue Saison gestartet. In München gab es am Sonntag schon im zweiten Saisonspiel die erste Niederlage - okay da kann man verlieren. Schwerer wiegt allerdings der verletzungsbedingte Ausfall von Neuzugang Marcel Goc. Der NHL-Rückkehrer fällt wegen einer im Eishockey-Sprech "Unterkörperverletzung" wohl drei bis vier Wochen aus. Denis Reul hat es mit einem Unterkieferbruch noch schlimmer erwischt. Und dann ist da noch die Nummer mit dem Maskottchen. Hamster Udo war am Freitag nach dem 1:0 gegen Schwenningen mit obszönen Gesten in Richtung Gäste-Fans aufgefallen. Angeblich hätte er den Mittelfinger gezeigt und seine Taille auf eindeutige Art und Weise bewegt haben. Die Folge: Maskottchen Udo wurde von den Adlern entlassen. "Solch ein Verhalten unseres Maskottchens ist absolut inakzeptabel und entspricht nicht unseren Wertvorstellungen", erklärte der Verein auf seiner Facebook-Seite. Natürlich hat es nicht Udo direkt erwischt, sondern den Udo-Darsteller. Viele Fans der Mannheimer halten das für überzogen, aber Mannheim lässt hier keine Gnade walten. Künftig wird dann ein neuer Udo mit dem Hintern wackeln - oder es vielleicht doch lieber bleiben lassen. Alternative: Man holt einfach den Adler in die Halle, der ja eigentlich das offizielle Maskottchen des Klubs ist, in der Mannheimer Großarena aber dem Hamster den Vortritt lassen muss.

Draußen scheint wenigstens die Sonne: Die Kölnarena vor dem Spiel der Haie gegen die Eisbären. Foto: Claus Vetter Vergrößern
Draußen scheint wenigstens die Sonne: Die Kölnarena vor dem Spiel der Haie gegen die Eisbären. © Claus Vetter

15. September 2015 (I): Die Eisbären trainierten am Dienstag im Wellblechpalast - allerdings ohne Petr Pohl. Geht das mit den Verletzungen etwa schon wieder los? Nein, Pohl durfte sich einen Tag lang aktiv erholen. Oder wie es Sportdirektor Stefan Ustorf ausdrückte: Pohl hatte einen Maintenance-Day. Schon am Mittwoch soll der Tscheche wieder auf dem Eis mitwirken.

14. September 2015 (II): Also, Wolfsburg als nächstes. Imposant gestartet (2:0 gegen die DEG und 3:2 in Schwenningen) und dann kramen wir doch schnell mal heraus, was Tyson Mulock zu seinem EX-Verein gesagt hat vor wenigen Tagen (wir hatten ja 13 Ex-Eisbären nach den Eisbären befragt, von jedem DEL-Klub einen). Also, Tyson Mulock (Sechs Jahre in Berlin und mehr als 300 DEL-Spiele für die Eisbären), sagt: "Mannheim, Berlin, Wolfsburg, Nürnberg und München haben einige neue Spieler dazu bekommen und ich denke, allesamt können um den Titel mitspielen. Ich kann nicht sagen, was passieren wird. Ich weiß aber sicher, dass die Eisbären-Spieler nicht glücklich mit den letzten Spielzeiten sind und besser sein wollen als zuletzt. Ich denke, jedes Team spielt sehr hart gegen Berlin, da sie in der Vergangenheit sehr erfolgreich waren. Gegen meinen Bruder zu spielen macht Spaß, ist aber sehr hart zugleich, da er einer der besseren Spieler in der DEL ist (lacht)." Na, denn auf die schön kurze Reise am Freitag nach Wolfsburg...

Gespräche unter Kollegen: Die Torhüter Mathias Niederberger (l.) und Petri Vehanen vor der Düsseldorfer Kabine. Foto: Claus Vetter Vergrößern
Gespräche unter Kollegen: Die Torhüter Mathias Niederberger (l.) und Petri Vehanen vor der Düsseldorfer Kabine. © Claus Vetter

14. September 2015 (I): Aber was heißt schon Tabellenführung nach zwei Spieltagen? Wetten wir mal, dass die Straubing Tigers die in 50 Spieltagen nicht mehr haben. Oder vielleicht schon am kommenden Sonntag verlieren? Dann sind sie nämlich in Berlin (14.30 Uhr, Arena formerly known als O2 World). Am Freitag geht es nach Wolfsburg - neben den Tigers das andere Team mit sechs Punkten auf dem Konto. Die Eisbären können diese Woche also zum Spielverderber werden.

Krupp und Krupp Junior. Familientreffen im Welli, Vater und Sohn TJ. Foto: Claus Vetter Vergrößern
Krupp und Krupp Junior. Familientreffen im Welli, Vater und Sohn TJ. © Claus Vetter

13. September 2015 (II): Kampfgeist, unbelohnt - Tabellenführung futsch. 2:3 in Iserlohn, hier geht es zum Bericht.

13. September 2015: Noch ein paar Stunden sind es bis zum nächsten Spiel (in Iserlohn). Zeit noch mal nachzulesen, was gegen Nürnberg am Freitag alles gut lief. Und natürlich auch, um sich noch mal anzusehen was 13 Ex-Eisbären von 13 verschiedenen DEL-Vereinen (ja, in jedem Team - mindestens - ein Eisbär!!!) zu den Eisbären zu sagen haben, in einer grandiosen Fotostrecke. Und, äh, dann gab es heute auch noch den hier (natürlich sind wir "Eis-Dynamo-"Fans):

12. September 2015 (II): Wechselt Robb Zepp nach Nürnberg? Dieses Gerücht hält sich seit einiger Zeit recht hartnäckig. Martin Jiranek, Trainer Ice Tigers, bestätigte nach dem Spiel am Freitag auch Interesse am früheren Eisbären-Torwart. Und nach der Verletzung von Nationalgoalie Jochen Reimer haben die Nürnberger tatsächlich Bedarf auf der Torhüterposition. Doch die Verhandlungen mit Zepp sind Jiranek zufolge zuletzt ins Stocken geraten. Der Grund: Zepp würde bei einem Wechsel zurück in die DEL Ablöse kosten. Und diese Ablöse würde sein Ex-Klub aus Berlin kassieren. Das bestätigte Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee vor einigen Tagen. Die kolportierte Summe von 100.000 Euro wollte Lee allerdings nicht kommentieren. Zepp hatte Berlin vor der vergangenen Saison verlassen, um sich in der NHL zu versuchen. Es blieb beim Versuch, er kam bei den Philadelphia Flyers nur auf zehn Spiele und hat offenbar keine neuen Angebote aus der besten Eishockey-Liga auf dem Tisch. Dafür ist in der DEL neben Nürnberg auch München am 34-Jährigen interessiert. Wenn denn der Preis stimmt.

Und ewig grüßt der Wellblechpalast. Am 3. November das nächste Mal. Foto: Imago Vergrößern
Und ewig grüßt der Wellblechpalast. Am 3. November das nächste Mal. © Imago

12. September 2015: Gute Laune bei den Eisbären nach dem 5:2-Sieg im ersten Spiel der neuen DEL-Saison gegen Nürnberg. Doppeltorschütze Florian Busch präsentierte dauergrinsend seine Zahnlücke und konterte jede Journalistenfrage mit dem ihm eigenen Humor. "Ich bin Traktor gefahren und habe eine Kuh gemolken", berichtete er von seiner ganz speziellen Saisonvorbereitung. Etwas ernster erklärte Busch, dass der Erfolg nach dem schwachen Auftritt zuletzt in der CHL sehr wichtig für das Selbstvertrauen sei. Gegen Iserlohn am Sonntag müsse man nun genauso auftreten wie gegen die Ice Tigers. Das wünscht sich auch Uwe Krupp, der mit der Leistung seiner Mannschaft im ersten DEL-Spiel zufrieden war. "Darauf können wir aufbauen", glaubt der Berliner Trainer. Besonders freute Krupp der solide Auftritt von Constantin Braun. "Sein Spiel hatte Hand und Fuß, daran gibt es nichts zu rütteln." Das Team werde versuchen, Braun fit zu halten, damit der den Eisbären weiterhin helfen könne. Vielleicht dann ja auch im zweiten DEL-Spiel am Sonntag in Iserlohn.

11. September 2015: Auftakt geglückt und sogar mehr als das. Das 5:2 gegen Nürnberg zum Nachlesen.

Auf geht's. Marcel Noebels (92) im Hinspiel gegen Stavanger, das die Eisbären 3:0 gewannen. Foto: Imago Vergrößern
Auf geht's. Marcel Noebels (92) im Hinspiel gegen Stavanger, das die Eisbären 3:0 gewannen. © Imago

10. September 2015: So, bevor es weitergeht auch mal ein kollegialer Hinweis. Marcel Stein, geschätzter Kollege von der Berliner Morgenpost, hat aufgeschrieben, warum es sich lohnt Eishockey zu lieben. "111 Gründe Eishockey zu lieben" ist fast 300 unterhaltsame Seiten lang und erscheint pünktlich zum Saisonstart am Freitag. Wir lesen schon mal und werden dann die Tage an dieser Stelle auch noch auf eine Buchkritik verweisen.

Und dann haben wir auch noch das hier zum Saisonstart.

9. September 2015: Alle Jahre wieder laden die Eisbären kurz vor Saisonbeginn ins Haus des Hauptsponsors Gasag. Anders als sonst wurde dabei diesmal aber kein klares Saisonziel formuliert. Geschäftsführer Peter John Lee machte allerdings klar: "Es ist unsere Aufgabe, wieder etwas zu machen nach zwei schwächeren Jahren. Wir haben viel zu tun auf dem Eis." Damit das klappt, soll auch Shuhei Kuji helfen. Der Japaner wird auf Leihbasis für die Saison verpflichtet, bestätigte Sportdirektor Stefan Ustorf. Weitere Verpflichtungen sind aber nicht ausgeschlossen, es gäbe noch offene Lizenzen, so Lee. Zunächst wolle man jedoch sehen, wie sich das Team entwickelt. Die Fans jedenfalls halten den Eisbären auch die Treue, wenn die Erwartungen eher gedämpft sind. Mit 5245 verkauften Dauerkarten wurde mal wieder ein neuer Rekord aufgestellt. Das reicht dann auch nicht mehr mit Ach und Krach für den Wellblechpalast.

8. September 2015 (III): Auf- und Abstieg in der DEL? Das könnte tatsächlich bald wieder Realität werden. Einen entsprechenden Fahrplan unterzeichneten am Dienstag die Geschäftsführer von DEL und DEL 2. "Wir haben uns auf ein Regelwerk geeinigt, an dessen Erfüllung durch die DEL2 die nachhaltige Verzahnung beider Ligen geknüpft ist", erklärte DEL-Chef Gernot Tripcke. Ein bisschen wird es damit aber noch dauern, anvisiert wird 2017/2018 als Ziel für die Wiedereinführung. Vor allem die wirtschaftlichen Kriterien sind dabei natürlich zu beachten. Aber es scheint tatsächlich ernsthaft in Erwägung gezogen zu werden. Mehr dazu vom Kollegen Jörg Leopold in seinem Kommentar zum Thema.

8. September 2015 (II): Heute fand die Auslosung für das Sechzehntelfinale der Champions League statt. Die Eisbären treffen dabei auf den Norwegischen Meister Stavanger Oilers. Sportdirektor Stefan Ustor wird bei Twitter zum Gegner wie folgt zitiert: "Als Erster in der Gruppe sind sie ein starkes Team. Wir freuen uns aber, mal wieder nach Norwegen zu kommen." Stavanger setzte ich in der Vorrunde gegen Ocelari Trinec aus Tschechien und KalPa Kuopio durch. Dabei gewannen die Norweger beide Heimspiele, verloren aber jeweils auswärts und holten sieben Punkte. Man könnte also meinen, dass es schlimmer hätte kommen können für die Eisbären. Die Spieltermine werden noch genau bekannt gegeben. Als Gruppenzweiter haben die Berliner zunächst ein Heimspiel, wahrscheinlicher Termin dafür ist der 22. September. Das Rückspiel würde dann zwei Wochen später, am 6. Oktober, in Norwegen stattfinden.

Außer Spesen... Auch Barry Tallackson gelang in Hamburg kein Tor. Foto: Imago Vergrößern
Außer Spesen... Auch Barry Tallackson gelang in Hamburg kein Tor. © Imago

8. September 2015 (I): Die Kollegen von dpa haben gerade die Meisterprognosen der DEL-Trainer für die kommende Saison veröffentlicht. Dass die Adler Mannheim dabei Topfavorit sind, ist wenig überraschend. Erstaunlicher ist da schon die Tatsache, dass kein einziger der 14 Coaches die Eisbären als Titelkandidat auf dem Zettel hat. Andererseits haben die Berliner in den letzten zwei Jahren einiges an Renommee eingebüßt. Eisbären-Trainer Uwe Krupp will sich laut dpa übrigens in der Meisterfrage nicht festlegen: Dafür sei es noch zu früh. "Wir spielen in einer Liga mit viel Ausgeglichenheit und Feuer in jedem Spiel."

6. September 2015 (II): Die beste Nachricht aus Eisbären-Sicht zuerst: Constantin Braun ist wieder dabei. Schon in der Anfangsphase des Spiels bei den Gap Rapaces schickte Trainer Uwe Krupp den 27-Jährigen aufs Eis. Braun hatte wegen eines Knorpelschadens im Sprunggelenk seit dem vergangenen Oktober pausieren müssen. Am Rückkehrer lag es nicht, dass die Eisbären gegen den französischen Meister nicht überzeugten und zeitweise trotz des 6:1-Heimsiegs im Hinspiel sogar um das Weiterkommen in der Champions Hockey League (CHL) zittern mussten. Am Ende verloren sie mit 1:3 (0:2, 1:0, 0:1), zogen aber trotzdem in die Runde der besten 32 Teams ein. Matt Carter hatte die Gastgeber im ersten Drittel mit zwei Powerplay-Toren in Führung gebracht, Jonas Müller sorgte in der 32. Minute für Beruhigung, als er in Überzahl den Anschlusstreffer erzielte. Zum Sieg reichte es aber nicht mehr: Kurz vor Schluss gelang Camilo Miettinen sogar noch der dritte Treffer der Franzosen.

6. September 2015 (I): Die Eisbären sind in Frankreich und haben in Gap auch schon auf dem Eis trainiert. Noch besteht ein kleines Restrisiko, dass die Berliner die Play-offs verpassen. Allerdings müssten sie dafür schon höher als 1:6 beim Französischen Meister verlieren. Das scheint nach den Eindrücken aus dem Hinspiel und auch nach der ordentlichen Leistung beim 2:3 am Freitag in Zürich doch eher unwahrscheinlich. Aber das Spiel heute ist auch eine letzte Bestandsaufnahme vor dem Auftakt in die neue DEL-Saison am kommenden Freitag. Und da verliert man natürlich ungern 0:4 oder 2:6 bei Gap Rapaces, auch wenn das zum Weiterkommen reichen würde. Wie man es nicht macht, zeigte erst am Samstag der ERC Ingolstadt, der in Schottland bei Glasgow Braehead Clan mit 4:6 unterlag und nun den Spott auf seiner Seite hat. In den Play-offs ist der Deutsche Vizemeister zwar dabei, aber nun ja.

4. September 2015 (IV): Guter Start eigentlich für die Eisbären am Freitagabend in Zürich. Barry Tallackson trifft früh zum 1:0 für die Berliner. Aber die Schweizer schlagen zurück und drehen das Spiel durch drei Power-Play-Tore auf 3:1. Und so sehr sich die Gäste auch bemühen, es reicht trotz des 2:3-Anschlusstreffers von Julian Talbot etwas mehr als fünf Minuten vor Schluss nicht mehr zu dem einen Punkt, der zum vorzeitigen Weiterkommen in der Gruppe nötig gewesen wäre. Immerhin: die Eisbären wehren sich in der recht rustikal geführten Partie nach Kräften. Henry Haase gibt dabei wieder den Tough Guy und setzt ein paar schöne Haken im Infight schon im ersten Drittel. Nun gilt es für die Eisbären am Sonntag (18 Uhr/live bei Laola1.TV und ab 19 Uhr bei Sport1) in Gap entweder zu punkten oder zumindest nicht zu hoch zu verlieren. Dann klappt es auch noch mit der Qualifikation für die Play-offs. Übrigens: Constantin Braun war diesmal noch nicht dabei. Der lange verletzte Verteidiger hofft aber weiterhin auf ein paar Wechsel im Spiel am Sonntag beim Französischen Meister.

4. September 2015 (III): Nur noch wenige Stunden bis zum Spiel in Winterthur und noch ein paar mehr bis zum Spiel in Gap. Nicht das erste Mal, dass die Eisbären in Frankreich spielen... in Gap erinnern sie sich da an etwas:

4. September 2015 (II): München war ja schon durch, die DEG (2:1 n.P. in Turku!) und der ERC Ingolstadt (5:3 gegen den schwedischen Meister Växjö) haben es nun auch geschafft - mit imposanten Auftritten, das muss man sagen. Nur die Krefelder waren - erwartungsgemäß - doch viel zu leicht für die Champions League, in der ja heute Abend die Mannheimer und vor allem die Eisbären noch in die K.o.-Runde folgen können. Die DEL verkauft sich also besser als in der ersten CHL-Saison. Geschenkt, dass das mit den Orten der Gegner manchen Beobachter/Berichterstatter noch zu anspruchsvoll ist. Wo Iserlohn liegt, das weiß man ja. Aber so abgefahrene Städte wie - Linz?

Verletzung zur falschen Zeit. Busch ist blendend gestartet, nun fehlt er. Foto: dpa/Pedersen Vergrößern
Verletzung zur falschen Zeit. Busch ist blendend gestartet, nun fehlt er. © dpa/Pedersen

3. September 2015 (II): So! Nun aber unser ausführlicher Bericht vom Donnerstagstraining: Zum Abschluss der Gruppenphase in der Champions Hockey League (CHL) gehen die Eisbären wie gesagt auf Reisen: Am Freitag spielen sie in Zürich gegen die ZSC Lions (19.45 Uhr, live im Internet auf Laola1.tv), am Sonntag dann bei den Gap Rapaces (18.00 Uhr, live auf Laola1.tv und ab 19.30 Uhr im Fernsehen auf Sport1). Ein Punkt fehlt ihnen noch, um in die Play-Off-Runde der besten 32 Teams einzuziehen, und den will Trainer Uwe Krupp am liebsten schon gegen die bereits qualifizierten Schweizer holen, auch wenn die vor knapp zwei Wochen mit 6:3 in Berlin gewannen: „Sonst bräuchten wir ja gar nicht erst hinzufahren“, sagt er. Krupp steht für die beiden Spiele fast sein kompletter Kader zur Verfügung: Fehlen wird nur der erneut am Knöchel verletzte Mark Bell. Anstelle von Jonas Schlenker, der das Wochenende beim Kooperationspartner Dresdner Eislöwen verbringen wird, rückt Nachwuchsstürmer Vladislav Filin in die Mannschaft.

Diskussionsbedarf. Die Ingolstädter Bank (beim 0:4 gegen Mannheim). Foto: dpa/Weigel Vergrößern
Diskussionsbedarf. Die Ingolstädter Bank (beim 0:4 gegen Mannheim). © dpa/Weigel

Für einen Eisbären-Spieler könnte es am Wochenende sogar um weit mehr gehen als nur um Punkte in der CHL. Denn auf der Verletztenliste fehlt erstmals seit langer Zeit der Name Constantin Braun. Der hatte im vergangenen Oktober sein letztes Spiel gemacht und war seither mit einem Knorpelschaden im Sprunggelenk ausgefallen. In den letzten Wochen trainierte der Nationalspieler bereits wieder mit der Mannschaft, am Sonntag könnte er sein Comeback geben. „Fit bin ich auf jeden Fall, und Schmerzen habe ich keine“, sagt Braun nach dem Training am Donnerstag. „Jetzt müssen die Automatismen bei hohem Tempo wieder reinkommen. Das braucht seine Zeit.“ Zu den beiden Auswärtsspielen wird er jedenfalls mitfahren – erst einmal, um mit der Mannschaft trainieren zu können. Doch er hofft auf mehr: „Es ist nichts geplant. Aber wenn ich mich entsprechend fühle, würde ich mich freuen, wenn ich im Spiel am Sonntag ein paar Wechsel fahren kann“, sagt er. Sicher ist seine Rückkehr in die Mannschaft aber noch nicht: „Wir müssen sehen, wie der Fuß reagiert. Wenn er am Samstag sagt: ‚Heute machen wir Pause’, dann sind am Sonntag auch keine Wechsel drin.“ Sollte dann allerdings weiterhin alles in Ordnung sein, „werden wir uns am Samstagabend zusammensetzen und darüber sprechen.“ Aber selbst wenn es noch nicht mit den ersten Spielminuten nach langer Pause klappen sollte, wäre es ein gelungenes Wochenende für Braun: „Dann habe ich immerhin eine schöne Auswärtsfahrt mitgemacht“, sagt er. 

3. September 2015 (I): Morgen geht es für die Eisbären weiter in der CHL, mit dem Spiel beim Zürcher SC und einem Comeback? Möglicherweise wird Constantin Braun am Sonntag in Frankreich wieder spielen - was aber noch sehr unsicher ist.

1. September 2015: Den kennen wir doch! Genau, Korbinian Holzer war am Dienstag beim Training der Eisbären im Wellblechpalast dabei. Wer jetzt Hoffnungen auf einen spektakulären Transfercoup hegt, der wird enttäuscht. Denn der Nationalverteidiger bereitet sich in Berlin "nur" ein bisschen auf die kommende NHL-Saison vor. Deshalb bleibt Holzer auch nur noch einen weiteren Tag in Deutschland, bevor es dann zu seinem Klub Anaheim Ducks geht. Da lohnt dann aber der Trainingsbesuch am Mittwoch umso mehr.

Teambetreuer Dirk Perschau packte schon am Donnerstag nicht nur seine Sachen für die Auswärtsreise der Eisbären am Wochenende. Foto: Jörg Leopold Vergrößern
Teambetreuer Dirk Perschau packte schon am Donnerstag nicht nur seine Sachen für die Auswärtsreise der Eisbären am Wochenende. © Jörg Leopold
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