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Der Dezember - es geht nach oben

Update Die Eisbären Berlin in der Eishockey-Saison 2015/2016 Abgang in Hamburg, Abkommen mit Weißwasser in Berlin

31. Dezember: Spielt er in der nächsten Saison bei den Eisbären? Stürmer Nicholas Petersen von den Iserlohn Roosters hat angeblich schon einen Vertrag bei den Berlinern unterschrieben. Nach dem Spiel am Mittwochabend haben wir mal nachgefragt bei Jari Pasanen. Der Trainer des Tabellendritten sagte angesprochen auf einen möglichen Wechsel des 26-Jährigen: "Ich weiß es nicht. Aber wenn Berlin ihn bekommt, dann dürfen sie sich auf einen guten Spieler freuen." Ähnlich äußerte sich Uwe Krupp: "Petersen ist ein interessanter Spieler, an dem viele Teams dran sind." Ob auch die Eisbären? Das sei Sache von Stefan Ustorf und Peter John Lee. Wir sagen mal: Ein Dementi klingt anders und schauen, wann es womöglich eine offizielle Bestätigung gibt.

Die Eisbären feiern ihren ungefährdeten Sieg gegen Augsburg. Foto: Imago Vergrößern
Die Eisbären feiern ihren ungefährdeten Sieg gegen Augsburg. © Imago

30. Dezember (II): Die Eisbären zeigten sich gegen die Roosters nicht von ihrer besten Seite: Das Aufbauspiel war schlampig, im gegnerischen Drittel wurden kaum Zweikämpfe gewonnen. Der Anschlusstreffer zum 1:2 von André Rankel in der vorletzten Minute kam dann deutlich zu spät. Zum Spielbericht.

30. Dezember (I): Gegen die Iserlohn Roosters wird heute wieder eine volle Hütte am Ostbahnhof erwartet. Alle, die gern dabei wären, aber keine Karte mehr bekommen haben, dürfen wie schon am Montag live bei Servus.TV mitfiebern. Das Spiel läuft dort ab 19.30 Uhr. Sportlich dürfte es in jedem Falle interessant werden, wenn der Tabellenführer den Dritten empfängt. Und das letzte Duell liegt ja noch gar nicht so lange zurück, am Nikolaustag gewannen die Eisbären daheim 3:0. Petri Vehanen gelang damals in einem sehr intensiven Spiel sein erster Shutout. Seither haben die Iserlohner ein bisschen an Stabilität eingebüßt und in nur sieben Spielen 26 Gegentore kassiert. Gerade auswärts waren die Roosters zuletzt wenig souverän, einen Dreier gab es in der Fremde schon sieben Mal in Folge nicht mehr. Bleibt das am Mittwochabend so? Die Eisbären dürften nichts dagegen haben.

28. Dezember (II): München ist bisher nicht wirklich eine Reise wert für die Eisbären. Nach dem 1:2 vor gut zwei Wochen im kleinen Eissportzentrum verlieren die Berliner diesmal vor 10.000 Zuschauern in der großen Olympiahalle 0:3. Den Spielbericht gibt es hier - und den nächsten Sieg für den Immernoch-Tabellenführer ja vielleicht schon am Mittwoch daheim gegen Iserlohn.

Immer fleißig. Laurin Braun (l.) von den Eisbären erzielte am Dienstagabend sein erstes Saisontor - und erntete Lob von Trainer Uwe Krupp. Foto: dpa Vergrößern
Immer fleißig. Laurin Braun (l.) von den Eisbären erzielte am Dienstagabend sein erstes Saisontor - und erntete Lob von Trainer Uwe Krupp. © dpa

28. Dezember (I): Die Eisbären sind in München angekommen. Und wer ist mit dabei? Florian Busch (siehe Tweet). Ob er am Abend auch spielen kann, entscheidet sich wohl erst kurzfristig. Wäre für den Ur-Bayern natürlich bitter, zumal es endlich mal richtig viele Zuschauer geben wird. Die Münchner spielen nämlich in der großen Olympiahalle. Da kamen schon am Sonntag gegen Augsburg 9.700 Zuschauer. Mal sehen, wie das heute aussieht. Im Fernsehen gibt es das Spiel auch live, ab 19.30 Uhr ist Servus.TV auf Sendung.

27. Dezember: Wie spielt ein Tabellenführer? So!

26. Dezember: Hiermit erklären wir Weihnachten für beendet und blicken auf tolle Eishockey-Tage. Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es los mit der Trikot-Zeremonie für Denis Pederson und einem 1:0-Heimsieg gegen Wolfsburg. Das wurde durchaus emotional. Schon am 28.12. folgt dann das Auswärtsspiel der Berliner in München - und das zur Abwechslung mal auf großer Bühne. Die Bayern spielen in der Olympiahalle und erwarten deshalb ein paar Zuschauer mehr als sonst. Damit ist das Jahr 2015 für die Eisbären aber immer noch nicht beendet, denn wiederum zwei Tage später gibt es noch ein Spitzen-Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters. Erst dann ist wieder ein bisschen Zeit zum Durchatmen.

Bauchlandung. Das Kölner Maskottchen durfte allerdings am Dienstag nicht mitspielen. Foto: Imago/Mike Vergrößern
Bauchlandung. Das Kölner Maskottchen durfte allerdings am Dienstag nicht mitspielen. © Imago/Mike

22. Dezember (II): Den ersten Titel haben die Eisbären nun schon gewonnen und zwar einen mit einem besonders wohlklingenden Namen: Weihnachtsmeister. Auf jeden Fall feiern sie das Fest als Spitzenreiter. "Das ist eine schöne Sache", sagte André Rankel nach dem 5:3 gegen die Freezers in Hamburg, "aber wir müssen Stück für Stück weiterarbeiten. Den Bericht zum Spiel gibt es hier.

Der Mann in Rot. Frank Hördler beendet am Montag sein Training in der Mercedes-Benz-Arena. Foto: Leopold Vergrößern
Der Mann in Rot. Frank Hördler beendet am Montag sein Training in der Mercedes-Benz-Arena. © Leopold

22. Dezember: Nun können sie einem ja fast schon leid tun, diese Freezers. Die 1:5-Heimklatsche gegen Wolfsburg wirkt noch. Bei der Rauferei im Training (siehe unten) am Montag wurden "rund 100 Fans, darunter viele Kinder, wurden Zeuge dieses Eklats", berichtet das Hamburger Abendblatt. Na aber, da werkelt das deutsche Eishockey jahrelang an seinem Ruf und dann kommen die Freezers und reißen in einer Trainingseinheit alles ein? Okay, Karneval ist gerade nicht. Mal sehen, wie es mit dem Hamburger Humor heute Abend steht. Sportlich ist festzustellen: Bei den Freezers feiert Sébastien Caron nach überstandener Verletzung sein Comeback im Tor. Die Hamburger sind das einzige Team, gegen das die Eisbären in dieser Saison noch nicht gewonnen haben (0:3 in Hamburg, 2:3 n.P. in Berlin) - das ändert sich also erst am Dienstagabend (frühestens, Laola1 zeigt das Spiel ab 19.30 Uhr live).

Training in der großen Halle. Am Montag bereiteten sich die Eisbären in der MBA auf das Köln-Spiel vor. Foto: Jörg Leopold Vergrößern
Training in der großen Halle. Am Montag bereiteten sich die Eisbären in der MBA auf das Köln-Spiel vor. © Jörg Leopold

21. Dezember (II): Da war ja anscheinend richtig Stimmung am Montag in der Trainingshalle der Freezers im Hamburger Volkspark. Kollege Alexander Berthold vom "Hamburger Abendblatt" twitterte von der "Übungseinheit" der schlagfertigen Truppe: "Trainingsschlägerei bei den Freezers. Müller haut Schmidt eine blutige Nase. Anschließend Zwist mit Festerling." Hoppla, die scheinen sich ja richtig akribisch auf die Eisbären vorbereitet zu haben. Oder doch nicht, denn dann twitterte unser geschätzter Hamburger Kollege hinterher: Alles nicht so schlimm. "Müller und Festerling sprachen sich auf dem Eis aus, gaben sich die Hand. Interne Konsequenzen gab es keine."
Na, wenn die Freezers vor dem Spiel am Dienstag gegen die Eisbären sich schnell noch mal informieren wollen, wie guter Teamgeist ohne interne Boxkämpfe funktioniert, dann sei ihnen dieser Text zur Lektüre empfohlen. Na dann, auf ein gutes Spiel am Dienstag! Mal sehen, wer wen schlägt in Hamburg.

Da verschlägt es einem die Sprache! Gesehen in der U3. Foto: Claus Vetter Vergrößern
Da verschlägt es einem die Sprache! Gesehen in der U3. © Claus Vetter

21. Dezember: Und morgen geht also zu den Freezers. Wir werden dem geschätzten Kollegen Jörg Leopold auf dem Weg in die Arena im Hamburger Volkspark die ihren Namen dauert ändert, noch eine Vorschau mitgeben. Bald an dieser Stelle mehr.

Läuft doch. Die Eisbären bejubeln das 2:0 durch Gervais gegen Schwenningen. Foto: Imago/Stiehl Vergrößern
Läuft doch. Die Eisbären bejubeln das 2:0 durch Gervais gegen Schwenningen. © Imago/Stiehl

20. Dezember (III): Ein interessanter Spieltag in der DEL ist vorbei - standesgemäß (jawoll, wir können auch Stanzen!) war da wohl vor allem das Resultat der Eisbären. Mehr hier zum Nachlesen.

20. Dezember (II). So, los geht es mit dem Spiel in Krefeld. Constantin Braun spielt - mit Gitter. Mal sehen, ob die Auswärtsmannschaft dann so aufdreht, wie heute Nachmittag in Köln. Dort schossen die Straubinger zwicshen der 4. und 10. Minute FÜNF Tore. Die Haie verloren schließlich "nur" 2:5. So viel ist in Krefeld im ersten Drittel noch nicht los, obwohl das Spiel sehr munter, aber auch sehr ausgeglichen ist. Nach 20 Minuten geht es aber beim Stand von 0:0 in die Kabine. Eisbären-Stürmer Sven Ziegler hat sich kurz vor der Pause verletzt, nach einem Check von Lars Driendl. Der Krefelder fuhr Ziegler in die Bande, wie es so unschön heißt. Ziegler wird wohl nicht mehr aufs Eis zurück kehren. Zur Hälfte des Spiels steht es immer noch 0:0.

Dann aber trifft Darin Olver trifft nach einem Konter zum 1:0 für die Eisbären. Und nun hat Julian Talbot mit einem herrlichen Rückhandschlenzer auf 2:0 erhöht - und jetzt ist die Hälfte des Spiel wirklich vorbei. Die Eisbären spielen sehr stark, obwohl die Krefelder Ende des zweiten Drittels noch einmal kommen im Powerplay. Jetzt kommt es noch mal ganz Dicke: Travis Mulock sitzt schon draußen, Constantin Braun folgt ihm. Krefeld für 38 Sekunden mit 5:3. Aber es passiert nichts mehr. Zweite Pause, 2:0 Eisbären.

Das letzte Drittel beginnt weniger gut, nach schlechter Abwehrarbeit gelingt Scott Valentine das 1:2 für den KEV. 16 Minuten sind es noch - oder mehr? Wohl kaum, denn nach einem Konter erhöht Darin Olver auf 3:1. Schöner Treffer! Aber noch ist nichts entschieden, David Fischer überwinde Eisbären-Goalie Vehanen. 3:2, noch neun Minuten. Nur noch wenige Sekunden, Krefeld nimmt den Torwart vom Eis. Aber es passiert nicht mehr! Tabellenführung verteidigt!

20. Dezember (I): Am Sonntag gilt es also, die frisch eroberte Tabellenführung zu verteidigen, bei den Krefeld Pinguinen (17.45 Uhr, live auf Servus TV), die sich ja so durch die Saison holpern. Leider waren die Eisbären beim Abschiedsspiel von Trainer Rick Addouno dabei. Ein 0:4 gab es am 1. November in Berlin, wenige Tage später trat der Kanadier zurück. Franz Fritzmeier wurde Nachfolger des bis dahin dienstältesten Trainers der Liga. Besser geworden ist es beim KEV seitdem nicht, im Gegenteil: Sie sind aktuell Tabellenletzter der DEL und blieben es - hoffentlich und aus Berliner Sicht - auch am späten Sonntagabend.

18. Dezember (IV): Drei Auswärtsspiele in fünf Tagen stehen für die Eisbären an. Und das erste davon haben die Berliner mit Bravour gemeistert. Bei den Straubing Tigers siegten sie im 27. Spiel der Hauptrunde 7:4 (2:0, 0:2, 5:2). Durch den Erfolg sind die Berliner neuer Tabellenführer der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Hier geht es zum Spielbericht.

18. Dezember (III): Die Vorfreude auf heute Abend steigt. Leider ist Straubing aber nicht so weit weg von Wien (auch bildlich gesprochen). Und da gab es ja eine große Enttäuschung bei der U-20-B-WM. Claus Vetter hat die Bedeutung des Scheiterns eingeordnet.

18. Dezember (II): Und sie sind dann mal weg. Warum den Eisbären die seit dieser Saison neue Gestaltung des Spielplanes aber entgegenkommt: hier zum Nachlesen.

18. Dezember (I): Der Donnerstag endete miserabel für die Zukunft des deutschen Eishockeys. Die U-20-Nationalmannschaft hat bei der B-WM (Division I heißt sie ja euphemistisch) nach dem 1:3 gegen Gastgeber Österreich erwartungsgemäß gegen Tabellenführer Lettland verloren, und zwar mit 1:4. Damit bleibt das wichtigste deutsche Nachwuchsteam zweitklassig. Was heißt das? Später dazu an dieser Stelle mehr.

17. Dezember (II): So, jetzt unser Update vom Training am Freitagmorgen im Wellblechpalast: Die frohe Kunde ist, dass sich die personelle Lage bei den Verteidigern entspannt. Bruno Gervais (nach überstandener "Oberkörperverletzung") wird in Straubing am Freitag (Beginn 19.30 Uhr) wieder spielen. Der Kanadier, für den Stürmer Florian Busch eingesprungen war, sagte: "Das fand ich ganz toll, wie der Florian Busch das gemacht hat. Er ist ein geborener Verteidiger. Er ist so wertvoll für uns, er kann glaube ich alles spielen. Goalie, Referee." Nun Ja... Gervais. "Aber ich bin in jedem Fall gegen Straubing wieder dabei." Auch Henry Haase kann wieder spielen. Das sieht dann also ganz gut aus (weniger gut sieht es für Verteidiger Kais Wissmann mit dem U-20-Team aus, nachdem die Nationalmannschaft bei der B-WM tatsächlich 1:3 gegen Österreich verloren hat - aber das ist ein anderes, trauriges Thema für später. Heute spielen sie ja noch gegen Lettland).

Und drin. Ross hat nach einem Konter das 1:0 für Iserlohn erzielt. Foto: Imago/König Vergrößern
Und drin. Ross hat nach einem Konter das 1:0 für Iserlohn erzielt. © Imago/König

Zum Spiel in Straubing sagte Trainer Uwe Krupp: "Das ist keine Mannschaft, die sich hinten anstellt. Die sind sehr engagiert, haben ein gutes Powerplay. Die sind besonders zuhause gefährlich." Die Bilanz der Bayern daheim ist positiv (acht Siege, sechs Niederlagen) - allerdings auch nicht überragend.

17. Dezember (I): Drei Auswärtsspiele stehen an. Straubing (Freitag), Krefeld (Sonntag) und Hamburg heißen die Stationen. Wegen einer Eiskunstlaufveranstaltung im Welli wurde auch Freitag in der kleinen Halle trainert:

Andre Rankel (hinten), Travis Mulock und Shuhei Kuji feierten am Nikolaustag einen 3:0-Sieg gegen Iserlohn. Foto: Imago/König Vergrößern
Andre Rankel (hinten), Travis Mulock und Shuhei Kuji feierten am Nikolaustag einen 3:0-Sieg gegen Iserlohn. © Imago/König

16. Dezember (II): Widmen wir uns einem anderen schönen Thema: Leon Draisaitl mischt die NHL auf, wir haben da jetzt erst mal ein (gutes) Agenturstück im Angebot und versprechen auch, bald ein eigenes Stück, sobald wir mit ihm gesprochen haben. Claus Vetter hat das ja im vergangenen Jahr schon mal gemacht, hier noch mal zum Nachlesen, der Draisaitl vor der NHL-Karriere.

16. Dezember (I): So, heute ist dann auch das Jubiläum von Uwe Krupp (siehe unten). Noch mal Glückwunsch von dieser Stelle und alles Gute für die nächsten zehn Jahre.

Münchens Trainer Don Jackson muss am Montag lauter werden, sonst hört ihn womöglich niemand. Foto: dpa Vergrößern
Münchens Trainer Don Jackson muss am Montag lauter werden, sonst hört ihn womöglich niemand. © dpa

Was sollen wir eigentlich den Adler Mannheim wünschen? Die sind ja gerade auf einem unfassbarem Sturzflug. FÜNF Niederlagen in FOLGE! Der Meister unterlag am Dienstagabend RB München in eigener Halle mit 0:1 (0:1, 0:0, 0:0), vor knapp 10.000 leidenden Zuschauern und da kommt natürlich irgendwann die Frage, ob die Trainer...lassen wir das und freuen uns auf das Wochenende (Hashtag NeuerTabellenführer).

14. Dezember: Ein Jahr ist Uwe Krupp nun in Berlin, am Mittwoch feiert er sein Dienstjubiläum. Claus Vetter glaubt, dass Uwe Krupp der Mann für die Meisterschaft (bei den Eisbären, na logo) ist - allerdings nicht sofort.

Einmal Eisbär und nun endgültig für immer Eisbär - Denis Pederson. Foto: dpa Vergrößern
Einmal Eisbär und nun endgültig für immer Eisbär - Denis Pederson. © dpa

13. Dezember: Das sah ja an sich ganz gut aus am Wochenende. Dass es mal wieder eine Niederlage gab nach fünf Siegen, beim 1:2 in München und gegen Ex-Trainer Don Jackson, sollte zu verkraften sein. Schade nur, dass der Sprung auf Platz eins nicht klappte, Mannheim schwächelt schließlich zur Zeit nach allen Regeln der Kunst. Die Stimmen zum Spiel (ausgeliehen von den Eisbären): Uwe Krupp: "Gratulation an München. München hat ein enges Spiel gewonnen. Wir hatten gerade im ersten Abschnitt einige Chancen, die wir leider nicht genutzt haben – wir hatten über das gesamte Spiel fünf Breakaways. Zwei Unachtsamkeiten haben zu den Gegentoren geführt, München war einen Tick hungriger." Und Don Jackson: "Wir haben verdient gewonnen, Danny aus den Birken hat eine starke Parte gespielt. Wir haben viele gute Dinge gemacht in diesem Spiel, vor allem in der Defense und im Forechecking. Es war eine gute Mannschaftsleistung, alleine im letzten Drittel hatten wir 18 Torschüsse. Insgesamt war das eine gute Partie. Ich bin froh, dass die Mannschaft nach der Niederlage am Freitag heute so reagiert und gewonnen hat."

Nur halb abgehoben. Marcel Noebels freut sich über das 2:1-Führungstor. Foto: imago/Eibner Vergrößern
Nur halb abgehoben. Marcel Noebels freut sich über das 2:1-Führungstor. © imago/Eibner

11. Dezember (II): Über das 5:2 gegen die Kölner am Freitag freute sich Marcel Noebels besonders - er stammt aus der Nähe von Krefeld. Der zweimalige Torschütze sagte im halben Scherz: "Köln ist Feindesland, da bin ich immer besonders motiviert. Nein im Ernst: Wir haben wieder sehr gut gespielt und funktionieren als Mannschaft. Das müssen wir auch am Sonntag in München, denn das Spiel wird nicht einfacher als das gegen Köln."

11. Dezember (I): Felle freut sich über den Finaleinzug der BR Volleys im Pokal (siehe unten). Und wir freuen uns auf die Haie und Verteidiger Florian Busch. Hier noch mal eine kleine Vorschau zum heutigen Spiel.

Da kann niemand meckern. Die Bilanz der Eisbären bis Weihnachten ist gut. Foto: dpa/Pedersen Vergrößern
Da kann niemand meckern. Die Bilanz der Eisbären bis Weihnachten ist gut. © dpa/Pedersen

10. Dezember (III): So, jetzt hat Claus Vetter ordentlich in die Tasten gehauen. Schließlich spielen die Eisbären ja gegen Köln und das ist immer ein besonderes Spiel - erst recht für den Kölner Uwe Krupp. Die Haie galten dabei vor der Saison als das auf dem Papier stärkere Team, doch die Realität sieht ein wenig anders aus - auch hinter den Kulissen. Und so trifft am Freitag in der Arena am Ostbahnhof Harmonie auf Disharmonie. Das Weitere hier in aller Ausführlichkeit.

10. Dezember (II): Mark Bell (hier ein Porträt von Jan Schröder aus besseren Tagen) ist wieder da! Der dauerverletzte Stürmer trainiert dieser Tage wieder auf dem Eis. Eine hartnäckige Sprunggelenksverletzung hatte den Kanadier bisher die komplette Saison verpassen lassen. Nach einer Therapie im Unfallkrankenhause Berlin ist Besserung in Sicht. "Wir sehen von Tag zu Tag", sagte Sportdirektor Stefan Ustorf am Donnerstag. Mindestens zwei Wochen wird es aber noch dauern, ehe Bell wieder auf einen Einsatz hoffen kann. Aber das nun ein Ende der Leidenszeit in Sicht ist, dürfte eine fast paradiesische Aussicht für den 34-Jährigen sein.

10. Dezember (I): Sportfreund Vetter ist heute beim Training der Eisbären im Wellblechpalast und verbreitet dort erst einmal Angst und Schrecken - zumindest mal bei Teambetreuer Ronny Hufschläger (siehe Tweet): Ein paar Nachrichten (siehe Eintrag oben) hat er zum Glück auch mitgebracht.

9. Dezember: Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit gibt es bei den Eisbären große Emotionen. So wurde im Vorjahr beim Heimspiel am 26. Dezember das Trikot von Steve Walker unters Hallendach gezogen. Und weil das so schön ergreifend war, gibt es in diesem Jahr eine Fortsetzung. Passt ja auch, schließlich ist wieder der EHC Wolfsburg zu Gast in der Mercedes-Benz-Arena. Diesmal wird Denis Pederson geehrt, sein Trikot mit der Rückennummer 20 wird für immer im Eisbären-Universum verewigt. Pederson ist der vierte Spieler der Berliner nach Mark Beaufait (19), Sven Felski (11) und Steve Walker (27), der so gewürdigt wird.

"Denis Pedersons Ehrung ist überfällig. Er ist das Vorbild schlechthin für alle jungen Spieler“, erklärte Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee via Pressemitteilung. „Seine Nummer nicht mehr zu vergeben ist eine Ehrung, die er sich in neun Jahren Einsatz für die Eisbären wirklich verdient hat."

Der sechsmalige Deutsche Meister hat insgesamt 413 Mal für die Eisbären gespielt und dabei 159 Tore erzielt und weitere 214 vorbereitet. 2012 musste er seine Karriere wegen einer schweren Knieverletzung beenden. Pederson, der im September 40 Jahre alt wurde, bringt seine Frau und seine drei Kinder am 26. Dezember mit nach Berlin (und wird hoffentlich 2016 nicht zu den Adler Mannheim wechseln).

Hat gut Lachen. Uwe Krupp. Foto: dpa/Carstensen Vergrößern
Hat gut Lachen. Uwe Krupp. © dpa/Carstensen

8. Dezember: Neues zu Henry Haase. Der Verteidiger hatte sich wie berichtet am Freitag im Spiel gegen Mannheim eine Verletzung zugezogen und konnte dann auch zwei Tage später nicht gegen Iserlohn auflaufen. Erste Diagnose: es hat ihn an der Schulter erwischt. Wie schwer, steht noch nicht fest. Am Dienstag konnte Haase zumindest auf dem Fahrrad trainieren, ein Ausfall für das kommende Wochenende (Heimspiel gegen Köln am Freitag, auswärts am Sonntag in München) ist aber wahrscheinlich. Das würde bedeuten, dass Florian Busch wieder in der Verteidigung aufläuft, sofern sich nicht Bruno Gervais wieder fit meldet. Haase wird am Mittwoch noch einmal genauer untersucht, dann weiß man vielleicht schon mehr.

6. Dezember: Das Spiel gegen Iserlohn läuft, mittenmang Jörg Leopold. Tore hat er im ersten Drittel keine gesehen, es steht nach 20 Spielminuten 0:0. Bitter für die Eisbären: Frank Hördler ist wieder verletzt ausgefallen, in Spiel 1 nach seinem Comeback. Dafür führen die Eisbären 1:0 nach einem einem Tor von André Rankel. Und: Hördler ist doch wieder auf dem Eis. Auflösung: Die Kufe war gebrochen. Na das tut ja nicht so weh... 2:0 durch Rankel! Fünf Minuten vor Schluss! Und nun Darin Olver mit dem Empty-net-Goal! 3:0! Das war's! Und hier geht es zum Spielbericht von Jörg Leopold.

Da bin ich wieder. Bruno Gervais (das blaue Auge hat er nicht mehr). Foto: Imago/nph Vergrößern
Da bin ich wieder. Bruno Gervais (das blaue Auge hat er nicht mehr). © Imago/nph

5. Dezember: Vermutlich ohne Henry Haase müssen die Eisbären gegen Iserlohn am Sonntag ran. Der Verteidiger hat sich im Spiel gegen Mannheim schon im ersten Drittel eine Oberkörperverletzung zugezogen und soll am Montag näher untersucht werden. Auch Kai Wissmann wird gegen die Roosters fehlen, er muss ja zur U-20-Nationalmannschaft. Jens Baxmann wird nach der Geburt von Tochter Pia am Freitag aber wohl wieder zur Verfügung stehen. Die Eisbären werden gegen die unangenehm zu bespielenden Roosters auch alle Kräfte brauchen, mehr dazu und noch ein kleiner Rückblick auf Mannheim hier.

4. Dezember (II): Damit war dann vielleicht doch nicht unbedingt zu rechnen. Die Eisbären schießen die Adler Mannheim 6:2 aus der Halle - fünf Tore gelingen allein im zweiten Drittel. Claus Vetter hat das Spiel so gesehen. Und Uwe Krupp sagte auf der Pressekonferenz: "Gegen so einen Gegner musst du ein besonderes Spiel zeigen, das hat heute funktioniert". In der Tabelle sind die Eisbären damit jetzt wieder auf Platz drei vorgerückt.

4. Dezember (I): Und dann haben wir auch noch eine große Geschichte zu Adler Mannheim, mit "Geld und Geschick". Letzteres wünschen wir heute - na logo - nur den Eisbären!

Die kleine Halle im Sportforum. Tut es auch für die Eisbären. Foto: Mona Trautmann Vergrößern
Die kleine Halle im Sportforum. Tut es auch für die Eisbären. © Mona Trautmann

3. Dezember (III): "Wir haben die Möglichkeit, uns wieder an die beiden Topteams der Liga heranzuarbeiten", sagt Uwe Krupp mit Hinblick auf das kommenden Heimspiel-Wochenende. Was es vor den Partien gegen Mannheim und Iserlohn Neues gibt, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

3. Dezember (II): Erste News vom Donnerstagstraining: Frank Hördler könnte am Freitag wohl sein Comeback geben. "Es sieht gut aus", sagt er selbst. Auch Mark Olver ist wohl wieder dabei gegen die Adler und dann am Sonntag gegen Iserlohn (aktuell, jawoll, Tabellenzweiter). Petr Pohl konnte am Donnerstag wegen einer Erkältung auch nicht aufs Eis, aber auch er soll wohl spielen können.

3. Dezember (I): Am Freitag steigt nun endlich das bislang wohl interessanteste Heimspiel der Saison. Der Tabellenführer kommt. Und er kommt aus Mannheim. Mit Steve Walker - mehr geht ja kaum. Wir haben mit dem ehemaligen Eisbären-Kapitän schon vor dem ersten Spiel gegen seinen langjährigen Klub gesprochen, das Interview hier noch einmal zum Nachlesen.

2. Dezember: Die Eishockey-News berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe von einem besonderen Erlebnis für Sven Felski. Die Eisbären-Legende war mit der Altherren-Mannschaft zuletzt in Abu Dhabi und nahm dort an einem Turnier teil. Felski war vor dem Trip offenbar genauso ratlos wie wir: "Ich wusste gar nicht, dass in Abu Dhabi Eishockey gespielt wird." Wurde dann aber und die Spiele liefen allesamt auch noch in voller Länge im Fernsehen. Sachen gibt's und schön, dass Manne Hönel das mal aufgeschrieben hat.

Da nahm die Negativserie ihren Lauf. In Berlin verloren die Adler am 4. Dezember 2:6. Foto: dpa/Pedersen Vergrößern
Da nahm die Negativserie ihren Lauf. In Berlin verloren die Adler am 4. Dezember 2:6. © dpa/Pedersen
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