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Bedient. Freiburgs Torwart Alexander Schwolow wäre wohl lieber im Bett geblieben. Jhon Cordoba freut sich derweil über sein Tor zum 2:0. Foto: Federico Gambarini/dpa
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Deutlicher Heimsieg 1. FC Köln putzt Freiburg

Gegen den Sportclub drehen die Kölner am Ende richtig auf und siegen hoch. In der Tabelle zieht der FC mit den beiden Berliner Bundesligisten gleich.

Nun kann er sogar gegen Christian Streich gewinnen: Durch den ersten Sieg seiner Karriere gegen den SC Freiburg hat Trainer Markus Gisdol mit dem 1. FC Köln einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga gemacht. 

Die Kölner bezwangen Freiburg am Sonntag hochverdient mit 4:0 (1:0) und haben nach dem fünften Sieg aus den letzten sechs Spielen nun bereits sechs Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz.

Alles im Griff. Seit Markus Gisdol den FC trainiert, läuft's in der Domstadt. Foto: Federico Gambarini/dpa Vergrößern
Alles im Griff. Seit Markus Gisdol den FC trainiert, läuft's in der Domstadt. © Federico Gambarini/dpa

Mitte Dezember waren die Kölner noch Letzter gewesen, seitdem holte nur der FC Bayern München mehr Punkte. Gisdol und Streich hatten sich zuvor sechs Mal als Trainer gegenübergestanden, sechs Mal hatte es ein Unentschieden gegeben.

Den entsprechenden Bundesliga-Rekord verhinderten Sebastian Bornauw (29.), Jhon Cordoba (55.), Kinsley Ehizibue (90+1) und Ismail Jakobs (90+3). Für Bornauw war es der vierte Saisontreffer, er ist damit nach Frankfurts Martin Hinteregger (6) der torgefährlichste Innenverteidiger der Liga. Cordoba traf im sechsten Heimspiel in Folge. Für Ehizibue war es das erste Bundesliga-Tor, für Jakobs das zweite.

Die in der Hinrunde so starken Freiburger entwickeln im Kampf um eine überraschende Europacup-Qualifikation derweil einen echten Aufsteiger-Komplex. Nach den Niederlagen im Hinspiel gegen Köln (1:2), in der Liga (0:2) und im Pokal (1:3) gegen Union Berlin sowie in der Vorwoche gegen Paderborn (0:2) war dies schon die fünfte in Serie gegen die drei im Sommer aufgestiegenen Clubs.

Die Kölner waren vor 50 000 Zuschauern von Beginn an um Spielkontrolle bemüht, die spielerisch reiferen Freiburger pressten früh und sorgten mit schnellen Kontern zunächst immer wieder für Gefahr. Die frühe Führung hätte ihnen allerdings fast eine Standard-Situation beschert, doch Verteidiger Manuel Gulde köpfte nach einem Eckball von Jonathan Schmid an die Latte (5.).

Falsche Richtung. Der Freiburger Trainer Christian Streich ärgerte sich am Sonntag des Öfteren. Foto: Federico Gambarini/dpa Vergrößern
Falsche Richtung. Der Freiburger Trainer Christian Streich ärgerte sich am Sonntag des Öfteren. © Federico Gambarini/dpa

Auch die Kölner Führung resultierte aus einem Eckball: Nach der Hereingabe von Mark Uth hielt Alexander Schwolow noch gut gegen Rafael Czichos, dessen Innenverteidiger-Kollege Bornauw drückte den Ball aber über die Linie.

Vor der Pause hatte zunächst Freiburgs Changhoo Kwon den Ausgleich dem Fuß, er scheiterte mit einer spektakulären Volley-Abnahme aber an Timo Horn (43.). Quasi im Gegenzug vergab Cordoba nach einem Fehler von Gulde das 2:0 (44.).

Zehn Minuten nach der Pause machte der Kolumbianer dann doch sein inzwischen schon obligatorisches Heimtor: Schwolow wehrte einen Schuss von Jonas Hector zur Seite ab, und Cordoba schob ein.

Streich stellte nun von Dreier- auf Viererkette um, Nationalspieler Robin Koch rückte ins zentrale Mittelfeld vor. Doch offensiv kam von den Gästen fast gar nichts mehr. Köln hatte dagegen mehrere Chancen auf ein höheres Resultat, doch Schwolow parierte einige Male glänzend, so bei einem Freistoß von Uth (58.).

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