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Christian Eriksen im Trikot der dänischen Nationalmannschaft. Foto: dpa
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Comeback nach Drama bei Fußball-EM Dänischer Nationalspieler Christian Eriksen wechselt zum FC Brentford

Eriksen war bei der EM zusammengebrochen. Wegen eines eingesetzten Defibrillators konnte er bei Inter Mailand nicht mehr spielen. Nun ist er in England.

Der dänische Nationalspieler Christian Eriksen ist mehr als ein halbes Jahr nach seinem dramatischen Zusammenbruch bei der EM zurück im Fußball-Geschäft - und spielt wieder in der Premier League. Wie erwartet heuerte der 29-Jährige beim englischen Aufsteiger FC Brentford an. Das gab der Klub aus London am Montag bekannt.

Demnach hat der zuletzt vertragslose Eriksen nach bestandenem Medizincheck zunächst einen Vertrag bis zum kommenden Sommer unterschrieben. Nur die internationale Freigabe stehe noch aus, hieß es. Über eine Option auf ein weiteres Jahr, wie zuvor in britischen Medien berichtet, wurde zunächst nichts bekannt.

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Eriksen hatte sich bei Brentford zuvor umfassenden medizinischen Untersuchungen unterziehen müssen. Er war bei der Europameisterschaft im vergangenen Juni während des Gruppenspiels gegen Finnland wegen eines Herzstillstands zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden. Anschließend war ihm ein Defibrillator eingesetzt worden. Sein Vertrag bei Inter Mailand war aufgelöst worden, weil er in der italienischen Serie A mit Defibrillator nicht spielen darf.

Unter dem dänischen Brentford-Trainer Thomas Frank spielte Eriksen bereits als Jugendlicher in Deänemarks U17. „Ich freue mich, wieder mit Christian zu arbeiten“, sagte Frank. „Es ist eine Weile her, dass ich ihn trainiert habe, seitdem ist viel passiert. Damals war er 16 und ist dann einer der besten Mittelfeldspieler der Premier League geworden.“

Von 2013 bis 2020 hatte Eriksen in England für Tottenham Hotspur gespielt. Für die Spurs absolvierte er mehr als 300 Spiele. Von dort wechselte er zu Inter Mailand, wo er trotz eines laufenden Vertrages nicht mehr weiterspielen konnte. (dpa)

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