Joachim Löw am Freitag vor der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/dpa
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Bundestrainer Joachim Löw wusste offenbar nichts vom Rücktritt Mesut Özils

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Der Berater des Bundestrainers kooperiert mit den Beratern von Mesut Özil und Ilkay Gündogan – vom Abschied des Mittelfeldstars erfuhr Joachim Löw jedoch aus dem Internet.

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat einem Medienbericht zufolge aus dem Internet vom Rücktritt Mesut Özils aus der Nationalmannschaft erfahren. "Weder der Bundestrainer noch ich waren vorab informiert", sagte Löw-Berater Harun Arslan der "Bild"-Zeitung. Özils Berater Erkut Sögüt hatte den DFB dem Blatt zufolge nur informiert, dass es am Sonntag eine Stellungnahme seines Klienten geben würde. Löw befindet sich derzeit im Urlaub auf Sardinien.

Arslan berät den Bundestrainer seit vielen Jahren. Seit Jahresbeginn hat Arslan eine Kooperation mit Özil-Berater Sögüt und Ilhan Gündogan, dem Onkel und Berater von Nationalspieler Ilkay Gündogan.

Özil hatte sich am Sonntag erstmals zu seinem umstrittenen Treffen mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan im Mai geäußert und anschließend erklärt, er wolle nicht mehr für Deutschland spielen. Er prangerte einen weit verbreiteten Rassismus gegen ihn als Deutschtürken an und erhob insbesondere schwere Vorwürfe gegen DFB-Chef Reinhard Grindel. (AFP)


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