Gefragter Mann. Johan Koch ist der einzige Kreisläufer im Füchse-Team. Foto: Imago/Bernd König
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Bundesliga-Spiel in Ludwigshafen Füchse Berlin dürfen sich keinen Ausrutscher erlauben

Beim Tabellenvorletzten Eulen Ludwigshafen zählt für die Füchse Berlin nur ein Sieg. Allerdings steht ihnen nur ein Kreisläufer zur Verfügung.

Mit viel Respekt treten die Füchse Berlin in der Handball-Bundesliga beim Tabellenvorletzten Eulen Ludwigshafen an. „Die haben Flensburg und Göppingen geschlagen. Das wird nicht so einfach“, warnt Trainer Velimir Petkovic vor der Partie am Donnerstagabend (19 Uhr/Sky). „Sie sind eine Mannschaft ohne große Namen, aber sind kämpferisch stark.“

Einen Ausrutscher darf sich der Tabellenfünfte aus der Hauptstadt nicht erlauben. Der Jahresauftakt-Sieg am Sonntag gegen Balingen gibt aber Mut. „Das macht mir schon ein wenig Hoffnung, dass wir einen guten Februar haben werden“, sagte Petkovic. Die Füchse werden weiterhin auf die beiden Serben Dejan Milosavljev und Mijajlo Marsenic verzichten müssen. Somit bleibt Johan Koch der einzige echte Kreisläufer im Team.

Am Sonntag geht's im EHF-Pokal weiter

Die Mehrbelastung kommt dem Dänen aber gelegen. „Das passt mir ganz gut. Ist geiler als lange auf der Bank zu sitzen“, sagte der 29-Jährige. Ausfallen darf er jetzt aber nicht auch noch. „Wenn du weißt, es gibt keinen Ersatz auf der Bank, musst du die Balance halten“, sagte er. Sein Trainer versuchte ihn deshalb gegen Balingen zumindest defensiv zu schonen. „Aber hin und wieder habe ich aber auch vergessen, raus zu gehen“, berichtete Koch.

Nach der Partie bleiben Koch, Neuzugang Javier Munoz Cabezon und seine Kollegen noch einen Tag in Ludwigshafen, um am Samstag nach Südfrankreich weiterzureisen. Dort treten die Füchse am Sonntag im ersten Spiel der Gruppenphase im EHF-Pokal beim französischen Team Pays d'Aix UC in Aix-en-Provence an (19 Uhr/Dazn). (dpa)

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