Mehr Ärger als Freude hatte der Österreicher Ralph Hasenhüttl zuletzt beim RB Leipzig. Nun wird sein Vertrag nicht verlängert und er hört mit sofortiger Wirkung auf. Foto: dpa
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Bundesliga Hasenhüttl bittet RB Leipzig um Vertragsauflösung

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Was zuvor Gerücht war, ist nun bestätigt: Ralph Hasenhüttl bekommt keine Vertragsverlängerung und beendet seine Tätigkeit mit sofortiger Wirkung.

Ralph Hasenhüttl ist nach Informationen der Leipziger Volkszeitung nicht mehr Trainer des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig. Der Club und der 50 Jahre alte Coach hätten sich am Mittwoch ein Jahr vor Ende des Vertrags getrennt, berichtete das Portal. Hasenhüttl hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur den Fußball-Bundesligisten RB Leipzig um die Auflösung seines Vertrages gebeten.

Bei RB Leipzig steht nach Informationen der „Bild“-Zeitung das komplette Trainer-Team um Chefcoach Ralph Hasenhüttl vor dem Aus. Demnach sollen auch Co-Trainer Zsolt Löw, der auf der Wunschliste des neuen PSG-Coaches Thomas Tuchel stehen soll, Danny Röhl und Sportpsychologe Sascha Lense den Verein verlassen.

Damit würde der Verein einen radikalen Schnitt machen. Zusammen mit seinem Team hatte Hasenhüttl RB Leipzig nach der Übernahme im Sommer 2016 im ersten Bundesliga-Jahr zur Vizemeisterschaft geführt. In der abgelaufenen Saison war er mit RB bis ins Viertelfinale der Europa League gekommen und in der Liga auf Platz sechs.

Die vorzeitige Trennung von Hasenhüttl, der einen Vertrag mit Gültigkeit bis Ende Juni 2019 hat, scheint beschlossene Sache zu sein. Die RB-Verantwortlichen um Vorstandschef Oliver Mintzlaff und Sportdirektor Ralf Rangnick sollen am Mittwochmorgen in der Trainingsakademie erneut zusammengekommen sein, um mit den Trainern die Details zu klären. Der Verein war für eine Stellungnahme auch am Mittwoch zunächst nicht erreichbar. (dpa)

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