Überzeugend als Team. Gegen die Adler Mannheim präsentierten sich die Eisbären als funktionierendes Kollektiv. Foto: dpa
© dpa

Am Sonntag gegen Nürnberg Eisbären freuen sich über „beste Saisonleistung“

Die Eisbären Berlin schlagen den Titelverteidiger aus Mannheim klar. Trainer Serge Aubin lobt seine Mannschaft.

Manchmal gehen die Dinge eben mal ganz einfach von der Hand, auch im Eishockey ist das so. Für Sebastian Streu, einer der Verantwortlichen für das 5:1 der Eisbären am Freitag gegen die Adler Mannheim, war der Erfolg gegen den Meister der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ein Resultat intensiver Planung. „Wir haben ein langes Meeting gehabt und geschaut, was passieren kann, wenn wir weiter verlieren“, sagte der Schütze des Berliner 3:1. Bei einer weiteren Niederlage nämlich, wären die Berliner in der Tabelle bis auf Platz acht abgerutscht - so eng sind die Abstände im Tableau ab Platz vier abwärts.

Dass die Eisbären ihren Rang verteidigen konnten und eine zehn Spiele dauernde Siegesserie der Mannheimer stoppen konnten, war aber schon erstaunlich. So sehr sogar, dass Berlins Trainer Serge Aubin fand: „Das war über 60 Minuten betrachtet unsere beste Saisonleistung.“ Und da die am 29. Spieltag stattfand, war es eben doch eine Ausnahme.

Eisbären sind personell angeschlagen

Wenn die Eisbären es allerdings schaffen sollten, so ein Spiel schon am Sonntag gegen die Nürnberg Ice Tigers (19 Uhr, Arena am Ostbahnhof und live bei Magensport) wiederholen zu können, dann könnten sie wieder auf einen guten Weg kommen.

Doch das wird nicht einfach, das Spiel mit drei Sturmreihen am Freitag dürfte im angeschlagenen kleinen Aufgebot womöglich mehr belasten, als dass es Kräfte freisetzt. Und gegen Nürnberg kommt auch keiner der verletzt fehlenden Berliner Profis zurück, sagt Aubin.

Auf der anderen Seite haben die Berliner nun mental Kraft getankt. Die wird angesichts des engen Programms mit noch drei Spielen in diesem Jahr auch nötig sein. Gut war in jedem Fall, das sich gegen Mannheim auch ein junger Spieler wie Sebastian Streu profilieren konnte. Mit einem schönen Treffer, an den sich der Schütze - für ihn war es erst das zweite Saisontor - im Nachgang in der Arena am Ostbahnhof kaum erinnern konnte. Sebastian Streu sagte: „Ich weiß nicht mehr, was passiert ist, Hauptsache er ging rein.“

Mehr im Saisonblog zu den Eisbären.

Zur Startseite