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Deutschland war gegen Portugal deutlich überlegen und landete den siebten Sieg im siebten Spiel. Foto: dpa
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3:0 in der WM-Qualifikation gegen Portugal Deutsche Fußballerinnen feiern mit Rückkehrerin Alexandra Popp wichtigen Sieg

Gegen Portugal setzen sich die Fußballerinnen sicher durch und machen einen Riesenschritt Richtung WM. Der Fokus liegt nun erstmal auf der EM-Vorbereitung.

Die deutschen Fußballerinnen haben mit Rückkehrerin Alexandra Popp einen Riesenschritt in Richtung WM 2023 in Australien und Neuseeland gemacht. Das überlegene Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg landete mit dem 3:0 (1:0) gegen Portugal am Samstag in Bielefeld den siebten Sieg im siebten Spiel.

Vor 7364 Zuschauern - darunter 350 Geflüchtete aus der Ukraine mit Freikarten - erzielten die Wolfsburgerinnen Lena Oberdorf (40. Minute) und Felicitas Rauch (80.) sowie Klara Bühl vom FC Bayern München (55.) die Tore für den zweifachen Weltmeister.

Kapitänin Popp vom VfL Wolfsburg gab ihr Comeback nach einjähriger Verletzungspause als Joker und bestritt ihr 112. Länderspiel. Mit diesem Erfolg führen die DFB-Frauen die Tabelle der Gruppe H mit 21 Punkten vor Serbien (15) und Portugal (13) an. Nur der Tabellenerste qualifiziert sich direkt. Bei noch drei ausstehenden Spielen kann Deutschland bereits am Dienstag (16.00 Uhr/ZDF) in der nächsten Partie in Serbien alles klar machen.

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Bei Graupel- und Regenschauern zu Beginn vergaben die Gastgeberinnen gleich einige dicke Chancen. Fünf Spielerinnen vom Champions-League-Halbfinalisten und Bundesliga-Spitzenreiter VfL Wolfsburg standen in der Startelf. Darunter war auch die starke Svenja Huth, die die Spielführer-Binde nach einer Stunde mit einem Lächeln Popp übergab.

Torjägerin Lea Schüller wurde als „Nationalspielerin des Jahres“ ausgezeichnet

Außerdem begann Regisseurin Dzsenifer Marozsan: Die 29-Jährige von Olympique Lyon hatte beim Arnold Clark Cup im Februar in England verletzt gefehlt. Aber auch bei ihr fehlte oft die Präzision. Nach einer Ecke von Huth köpfte Oberdorf dann aber zum 1:0 ein.

Torjägerin Lea Schüller vom FC Bayern wurde vor dem Anpfiff als „Nationalspielerin des Jahres“ ausgezeichnet, saß aber nur auf der Bank. Mit einem Kopfball ihrer Clubkollegin Lina Magull sorgte das deutsche Team nach Wiederanpfiff gleich wieder für Torgefahr. Es ging aber weiterhin oft zu ungenau nach vorne. Eine Münchner Coproduktion mit Giulia Gwinn und Bühl führte dann zum 2:0.

Mit der Hoffenheimerin Jule Brand und Laura Freigang von Eintracht Frankfurt brachte Voss-Tecklenburg noch zwei frische Angreiferinnen. Nach einem schönen Zuspiel von Popp verpasste Freigang das dritte Tor, ehe Rauch dies gelang. Weitgehend beschäftigungslos blieb DFB-Torhüterin Merle Frohms.

In den nächsten Wochen liegt der Fokus bei den DFB-Frauen auf der Vorbereitung für die EM im Juli in England. Dabei hat der Rekord-Europameister (acht Titel) mit Dänemark, Spanien und Finnland eine starke Gruppe erwischt. Im September muss die deutsche Auswahl noch in der WM-Qualifikation in der Türkei und Bulgarien antreten. (dpa)

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