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Auf dem Treffen des Weltwirtschaftsforums übte Wladimir Klitschko (hier links) Kritik an der Zögerlichkeit des Bundeskanzlers. Foto: Laurent Gillieron/dpa
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Wladimir Klitschko in Davos „Ich wünsche mir, dass Olaf Scholz nach Kiew reist“

Wladimir Klitschko erhofft sich vom Bundeskanzler einen baldigen Besuch in der Ukraine. Darüber hinaus mahnt er die zögerlichen Waffenlieferungen an.

Der ukrainische Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko hofft auf einen Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in der Ukraine.

„Ich wünsche mir, dass Olaf Scholz nach Kiew reist und in die Ukraine kommt, um mit eigenen Augen zu sehen“, sagte der Bruder des Bürgermeisters von Kiew, Vitali Klitschko, dem Fernsehsender RTL/ntv am Mittwoch am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos.

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Es müsse dabei kein Besuch des besonders von den Zerstörungen des Krieges betroffenen Umlandes der ukrainischen Hauptstadt sein, so Klitschko. Er wolle „schon nicht mehr, dass er das sieht, was wir gesehen haben in Butscha, Hostomel und Irpin“. Kiew sei auch vom Krieg betroffen.

Zudem forderte er, dass die deutschen Waffenlieferungen an die von Russland angegriffene Ukraine umgesetzt werden. „Ich wünsche mir, dass es von lauten Worten auch zu Taten kommen wird. Nach außen wird viel berichtet, viel gesagt, aber praktisch sieht man nicht so viel“, kritisierte der 46-Jährige. „Und je mehr Zeit vergeht, desto mehr Menschen verlieren ihr Leben in der Ukraine.“

Die Opposition und auch Vertreter der Ukraine haben der Bundesregierung wiederholt Zögerlichkeit bei der Lieferung schwerer Waffen vorgeworfen. (dpa)

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