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Bundesfamilienministerin Anne Spiegel gerät wegen ihrer Rolle bei der Flutkatastrophe im vergangenen Sommer weiter unter Druck. Foto: Imago/Christian Ditsch
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Wegen Flutkatastrophe im Ahrtal CDU in Rheinland-Pfalz fordert Rücktritt von Spiegel

NRW-Umweltministerin Heinen-Esser ist wegen Fehlverhaltens zurückgetreten. Das erhöht den Druck auf die ehemalige rheinland-pfälzische Ministerin Spiegel.

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) gerät in der Affäre um die Flutkatastrophe im Ahrtal erneut unter Druck.

Nachdem die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) am Donnerstag wegen Fehlverhaltens zurückgetreten war, forderte der rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Christian Baldauf gleiches von Spiegel. „Der Rücktritt von Frau Heinen-Esser muss ein Vorbild für Anne Spiegel sein. Ihr Rücktritt ist längst überfällig“, sagte Baldauf dem „Handelsblatt“.

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Spiegel musste sich bereits in einem Untersuchungsausschuss im rheinland-pfälzischen Landtag für ihr Verhalten als Landesumweltministerin im vergangenen Sommer, als eine Flut weite Teile des Ahrtals zerstörte und etliche Menschenleben forderte, erklären.

Heinen-Esser war am Donnerstag zurückgetreten, nachdem bekannt geworden war, dass sich die CDU-Politikerin wenige Tage nach der Katastrophe im vergangenen Juli mit weiteren Regierungsmitgliedern auf Mallorca getroffen hatte, um den Geburtstag ihres Mannes zu feiern. (dpa)

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