Chelsea Manning auf einer Konferenz in Montreal, Kanada. Foto: Lars Hagberg/AFP
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US-Whistleblowerin Australien verweigert Chelsea Manning Einreise

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Die Whistleblowerin Chelsea Manning will zu einer Vortragsreise in Australien starten. Doch das Innenministerium verweigert offenbar die Einreiseerlaubnis.

Australien will der ehemaligen WikiLeaks-Informantin Chelsea Manning nach Angaben der Veranstalter das Visum zu einer Vortragsreise verweigern. Die US-Amerikanerin sei vom australischen Innenministerium informiert worden, dass sie vermutlich keine Einreiseerlaubnis erhalten werde, teilte der Tour-Veranstalter Think am Donnerstag mit. Vom Ministerium gab es zunächst keinen Kommentar. Erste Station der Reise soll am Samstag das Opernhaus in Sydney sein.

Die Ex-Soldatin soll - damals noch unter dem Namen Bradley Manning - mehr als 700.000 teils geheime Dokumente an die Enthüllungsplattform WikiLeaks weitergegeben haben. In den USA wurde die „Whistleblowerin“ deshalb zu 35 Jahren Haft verurteilt. Auf Initiative des damaligen US-Präsidenten Barack Obama kam sie nach sieben Jahren vorzeitig frei. Manning ist Transgender und lebt seit einigen Jahren als Frau.

Die Veranstalter hoffen nun darauf, dass die australischen Behörden einlenken. Die Vortragsreihe soll Manning auch nach Neuseeland führen. (dpa)

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