US-Präsident Donald Trump und H.R. McMaster Foto: REUTERS/Kevin Lamarque
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US-Präsident Trump entlässt Sicherheitsberater McMaster

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Erneut hat US-Präsident per Twitter die Entlassung seines aktuellen Sicherheitsberaters verkündet. Die Nachfolge ist auch schon geklärt.

US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Worten seinen Nationalen Sicherheitsberater H.R. McMaster entlassen. Über den Rausschmiss wurde bereits zuvor gemunkelt. Nachfolger werde der frühere US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, John Bolton, erklärte Trump am Donnerstag auf Twitter. Die Amtsübergabe ist demnach für den 9. April geplant. McMaster habe eine herausragende Arbeit geleistet und werde immer sein Freund bleiben.

Der 69-jährige Bolton gilt als Verfechter eines harten außenpolitischen Kurses, etwa gegen Russland. Er hat sich für militärische Gewalt gegen den Iran oder Nordkorea ausgesprochen.

McMaster, der noch General der US-Streitkräfte ist, gab bekannt, im Sommer auch aus dem Militär auszuscheiden. Nach Angaben des Weißen Hauses war es eine gemeinsame Entscheidung. McMaster habe dem Land mehr als 30 Jahre lang gedient. Trump hob seine Verdienste für neue Partnerschaften im Nahen Osten, im Kampf gegen den IS und bei der Nordkorea-Strategie hervor.

Bolton wird bereits der dritte Nationale Sicherheitsberater in der erst gut ein Jahr andauernden Amtszeit Donald Trumps. Nach nur wenigen Tagen im Amt hatte Michael Flynn im Zuge der Russland-Affäre gehen müssen, nachdem er die Unwahrheit gegenüber Vizepräsident Mike Pence gesagt hatte.

Bolton gilt als außenpolitischer Falke. Während der Regierungszeit von Präsident George W. Bush war er einer der glühendsten Verfechter des Irak-Kriegs. Als Bush ihn für den Posten des UN-Botschafters nominierte, wandten sich mehr als 100 US-Diplomaten in einem offenen Brief gegen diese Wahl.

Die Personalie ist die zweite binnen weniger Tage, bei der Trump ein moderates Mitglied seiner Regierung durch einen Falken ersetzt. Erst vor kurzem hatte er sich von Außenminister Rex Tillerson getrennt. Nachfolger soll der erklärte Iran-Kritiker Mike Pompeo werden, bisher Direktor des Geheimdienstes CIA. (dpa, Reuters)

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