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Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet in seinem Büro im Konrad-Adenauer-Haus. Foto: Nassim Rad / Tagesspiegel
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Unionskanzlerkandidat im Interview Laschet wirft Scholz Ideen-Klau vor

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet greift im Tagesspiegel-Interview Olaf Scholz scharf an: Der SPD-Kandidat verspreche „allen alles“.

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat seinem SPD-Konkurrenten Olaf Scholz vorgeworfen, sich Ideen von CDU/CSU zu eigen zu machen. So habe Scholz etwa sein Ziel übernommen, die Planungszeiten für neue Windräder von bis zu sechs Jahren auf sechs Monate zu senken, sagte Laschet im Interview mit dem Tagesspiegel. "Er hat da kopiert."

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Der Unterschied sei allerdings: "Ich kann es auch umsetzen, er mit seiner Partei nicht." Die Union habe "die Köpfe und das Konzept für einen modernen Staat ... Und weil das so überzeugend und durchdacht ist, macht er jetzt offenbar nicht nur die Raute, sondern auch den Laschet."

Das erste TV-Triell lief bei RTL und ntv, an diesem Sonntag sind ARD und ZDF dran. Foto: Jörg Carstensen/RTL Vergrößern
Das erste TV-Triell lief bei RTL und ntv, an diesem Sonntag sind ARD und ZDF dran. © Jörg Carstensen/RTL

Auch die Forderung, die Mehrwertsteuer für Gastronomie und Beherbergung auf dem niedrigen Corona-Satz zu belassen, habe Scholz übernommen. "Ich unterstütze das", sagte Laschet, "Aber die SPD hat jahrelang die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen als 'Mövenpick-Steuer' bekämpft." Scholz' Politik sei es im Moment, "allen alles zu versprechen".

Einen staatlich festgesetzten Mindestlohn von zwölf Euro lehnte Laschet erneut ab: "Die Grundfrage ist doch: Soll in unserer sozialen Marktwirtschaft die Politik die Löhne bestimmen? Wir sind dagegen."

Das vollständige Interview können Sie ab Sonntagmorgen in Tagesspiegel Plus lesen.

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