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Ein Gastanker in Russland Foto: imago images/Sergei Krasnoukhov
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Ukraine-Konflikt mit Russland USA erwägen offenbar Notfall-Gaslieferungen nach Europa

Im Ukraine-Konflikt soll die US-Regierung für Notfall-Gaslieferungen nach Europa sondiert haben. Rund ein Drittel ihres Gasbedarfs bezieht die EU aus Russland.

Im Ukraine-Konflikt mit Russland hat die US-Regierung Insidern zufolge mit Energiekonzernen Notfallpläne für Gas-Lieferungen nach Europa sondiert. Vertreter des Außenministeriums hätten mit den Unternehmen über Kapazitäten für höhere Liefermengen gesprochen, für den Fall, dass russische Gaslieferungen unterbrochen werden, hieß es in Branchen- und Regierungskreisen. Dabei sei auch eine Verschiebung von Wartungsarbeiten erörtert worden, um die Gas-Produktion hoch zu halten.

Die Unternehmen hätten erklärt, dass ein Ausfall großer Mengen aus Russland schwer zu ersetzen sei und dabei auf die weltweit knappen Gasvorräte verwiesen. Welche Konzerne angesprochen worden seien, wurde zunächst nicht bekannt.

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Die Europäische Union (EU) bezieht rund ein Drittel ihres Gasbedarfs aus Russland. US-Sanktionen gegen Russland könnten die Lieferungen beeinträchtigen.

Ein Sprecher des Nationalen US-Sicherheitsrates wollte sich nicht zu den Gesprächen äußern. Er bestätigte aber, dass eine Notfallplanung im Gange sei. Eine Sondierung von Auswirkungen möglicher Maßnahmen sei gängige Praxis. Dies zeige die Entschlossenheit der USA, entschiedene Maßnahmen zu ergreifen.

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Russland hat an der Grenze zur Ukraine rund 100.000 Soldaten zusammengezogen. Der Westen befürchtet eine Invasion, die Regierung in Moskau streitet solche Pläne ab. Stattdessen gehe es Russland um Sicherheitsgarantien. So fordert Präsident Wladimir Putin unter anderem eine Zusage der Nato, dass die Ukraine nicht in das transatlantische Militärbündnis aufgenommen wird. Dies lehnt die Allianz kategorisch ab. Mehrere Gesprächsrunden in der vergangenen Woche blieben ergebnislos. Im Zuge der diplomatischen Bemühungen zur Beilegung der Krise reist Bundesaußenministerin Annalena Baerbock am Montag zu Gesprächen in die Ukraine und am Dienstag nach Russland. (Reuters)

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