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Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne). Foto: Tom Weller/dpa
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Tübingens OB Boris Palmer setzt 180 Euro Parkgebühren für SUV durch

Eigentlich wollte Tübingens OB Boris Palmer 360 Euro für große Autos kassieren. Der Klima-Ausschuss hat einen Kompromiss vorgelegt.

Der Kompromissvorschlag stieß mehrheitlich auf Gegenliebe - und Boris Palmers Idee der kräftigen Gebührenerhöhung fürs Anwohnerparken vom Tisch. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, müssen vielleicht bald die SUV- und schwere Elektroautofahrer 180 Euro im Jahr bezahlen. Palmer wollte 360 Euro.

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Bislang lag die Gebühr bei 30 Euro. Die Tübinger Anwohner sollen jetzt 120 Euro berappen, die mit Autos mit Verbrennungsmotor über 1800 Kilo und Elektroautos über 2000 Kilo 180 Euro. Sozial Schwache mit Bonuscard zahlen die Hälfte.

Palmer sagte dazu: „Es soll einen spürbaren Unterschied geben zwischen kleinen Stadtfahrzeugen und großen Geländewagen, die eigentlich in der Stadt nicht zwingend benötigt werden.“

Tübingen will bis 2030 klimaneutral sein. Dafür müsse der Nahverkehr massiv ausgebaut und günstiger werden. Die höheren Straßenparkgebühren sollen zur Finanzierung der Absenkung der Bustarife beitragen. Endgültig darüber abstimmen wird der Gemeinderat Ende September. (Tsp)

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