Damaskus: Trümmer des Forschungszentrums in Barsah, das bei Angriffen der USA, Großbritannien und Frankreich vergangene Woche stark beschädigt wurde. Foto: Uncredited/SANA/AP/dpa
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Syrien Berichte über erneute Raketenangriffe waren falscher Alarm

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In der Nacht zum Dienstag stand die syrische Flugabwehr in höchster Bereitschaft, Abwehrraketen wurden eingesetzt. Ein Angriff ist aber gar nicht erfolgt, wie sich später zeigte.

Ein falscher Alarm hat die syrische Flugabwehr in der Nacht zum Dienstag in höchste Bereitschaft gesetzt und den Einsatz von zahlreichen Flugabwehrraketen und Flugabwehrgeschützen bewirkt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am frühen Dienstagmorgen aus syrischen Militärkreisen. Zuvor hatten syrische Staatsmedien berichtet, dass israelische Kampfflugzeuge verschiedene Ziele in Vororten von Damaskus als auch bei Homs angegriffen hätten. Die syrische Luftabwehr habe dabei mindestens neun gegnerische Raketen abgefangen, hieß es unter anderem.

Auch russische und israelische Medien hatten unter Berufung auf die syrischen Staatsmedien über die vermeintlichen Angriffe israelischer Kampfjets berichtet. Nach diesen Berichten soll unter anderem soll auch der Flughafen Schairat in der Provinz angegriffen worden sein.

Vor einem Jahr hatte das US-Militär diesen syrischen Luftwaffenstützpunkt beschossen - als Reaktion auf den Giftgasangriff mit Dutzenden Toten auf die Stadt Chan Scheichun, für den UN-Experten die Regierung von Präsident Baschar al-Assad verantwortlich machten. Am vergangenen Wochenende griffen die Westmächte USA, Großbritannien und Frankreich als Reaktion auf einen neuen Chemiewaffeneinsatz in der Ortschaft Duma mehrere Ziele in Syrien an.

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