Die SPD-Interimsvorsitzende Malu Dreyer und die Teilnehmer einer Regionalkonferenz mit ihrer Botschaft an Manuela Schwesig. Foto: Andreas Arnold/dpa
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SPD-Regionalkonferenz in Nieder-Olm Hunderte SPD-Anhänger senden bewegende Botschaft an erkrankte Schwesig

Mehrere Hundert Teilnehmer der SPD-Regionalkonferenz senden ein Zeichen an Manuela Schwesig. Malu Dreyer will ihr damit „Kraft und Stärke schicken“.

Die Regionalkonferenz der SPD im rheinhessischen Nieder-Olm hat per Foto eine herzliche Botschaft an die an Brustkrebs erkrankte Manuela Schwesig geschickt. Auf Initiative der Co-Bundesvorsitzenden Malu Dreyer standen bei der Veranstaltung am Dienstagabend mehrere Hundert Teilnehmer auf und formten mit ihren Händen ein Herz. Das Foto sollte Dreyer zufolge an Schwesig geschickt werden. Sie wünsche sich, dass von Nieder-Olm ein „ganz starkes Signal“ an Schwesig ausgehe, sagte Dreyer - „dass wir Manuela wirklich Kraft und Stärke schicken“.

Schwesig hatte zuvor eine Brustkrebserkrankung öffentlich gemacht und angekündigt, ihr Amt als kommissarische Bundesvorsitzende niederzulegen. Sie bleibt aber Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und SPD-Landeschefin. Die interimsmäßige SPD-Spitze bekleiden nun zunächst Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel. Letzterer wird zum 1. Oktober Arbeitsdirektor bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.

Dreyer sagte, es sei selbstverständlich, dass die im Trio begonnene Arbeit zunächst zu zweit fortgeführt werde und anschließend „zu eint“ von ihr. Bei der Regionalkonferenz in Nieder-Olm präsentierten sich die Kandidaten für die Nachfolge von Andrea Nahles an der SPD-Spitze. (dpa)

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