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SPD-Kanzlerkandidat Scholz erntet für seine „Versuchskaninchen“-Äußerung Kritik. Foto: Kay Nietfeld/dpa
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Scholz nennt Geimpfte „Versuchskaninchen“ Kritik von Laschet für verunglückten Aufruf des SPD-Kanzlerkandidaten

SPD-Kanzlerkandidat Scholz sagt bei einem Aufruf, dass bereits Geimpfte „Versuchskaninchen“ seien. CDU-Kandidat Laschet reagiert mit Unverständnis.

Unionspolitiker haben Olaf Scholz für einen Impfaufruf kritisiert, in dem der SPD-Kanzlerkandidat die bislang in der Corona-Pandemie Geimpften als „Versuchskaninchen“ bezeichnet hatte.

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„Menschen sind keine Versuchskaninchen in diesem Land“, sagte Unionskanzlerkandidat Armin Laschet am Samstag beim Landesparteitag der Brandenburger CDU in Potsdam. Er forderte seinen Konkurrenten auf, von derartigen Begriffen Abstand zu nehmen.

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Scholz hatte zuvor mit diesen Worten für das Impfen gegen Covid-19 geworben: „50 Millionen sind jetzt zwei Mal geimpft. Wir waren ja alle die Versuchskaninchen für diejenigen, die bisher abgewartet haben. Deshalb sage ich als einer dieser 50 Millionen - es ist gut gegangen! Bitte macht mit“, sagte Scholz in einem Interview der NRW-Lokalradios.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schrieb mit Blick auf die Aussage bei Twitter: „So eine Wortwahl ist eine Steilvorlage für die, die mit Halb- und Unwahrheiten Vertrauen untergraben wollen.“ Ähnlich hatte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak argumentiert. (dpa)

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